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BEITRÄGE

DOSSIER Asyl- und Flüchtlingspolitik in Europa: Grenz- statt Menschenschutz?
Ein Dossier über neueste Entwicklungen in der europäischen und deutschen Asyl- und Flüchtlingspolitik und über Ansätze zu einem Politikwechsel, der den Flüchtlingsschutz über den Grenzschutz stellt. (weiter)

An Europas Hintertür
von Anastasia Triantafillaki und Daniel Grinsted (weiter)

Abschiebung: die Härte deutscher Migrationspolitik
von Marei Pelzer und Mareike Schodder (weiter)

Asyl in Europa – Unerreichbar?
von Tillmann Löhr (weiter)

Selbst-Berechtigung: Über die Selbstorganisation von Flüchtlingen in Deutschland
von Judith Welkmann (weiter)

Migration und Menschenrechte in Deutschland - Verpflichtungen, Verletzungen und aktuelle Entwicklungen in Europa
von Hendrik Cremer (weiter)

EU-Rückführungsrichtlinie: Die "Richtlinie der Schande"
von Solène Guerinot (weiter)

Mediale Zerrspiegel: Irreguläre Migration von Afrika nach Europa zwischen Bedrohungsszenario und Opferdiskurs
von Hanna Mbappou-Gleiß (weiter)

Rechte von Menschen ohne Papiere und die Widerspruchsfreiheit der Rechtsordnung
von Andreas Fisch (weiter)

Menschenrechte für AusländerInnen ohne Aufenthaltsstatus
Den Gesetzentwurf der Grünen Bundestagsfraktion stellt Mark Holzberger vor. (weiter)

DOSSIER Leben in der Illegalität
Das Dossier liefert Einblicke in die prekäre Lebenssituation der Menschen ohne legalen Aufenthalt und analysiert die Ursachen, die in den letzten Jahrzehnten zur Zunahme der irregulären Migration in Europa geführt haben. (weiter)

Flüchtlingsrechte gelten auch auf hoher See
Ein Rechtsgutachten im Auftrag von Pro Asyl, ai und Forum Menschenrechte (weiter)

Infopaket: „Härtefälle in Ausländerangelegen- heiten“
10 Schritte zur Entscheidung im Niedersächsischen Landtag (weiter)

 
 
Einwanderungspolitik DE
Rund 44 Millionen Menschen waren 2010 weltweit auf auf der Flucht. Nach Einschätzungen des UNHCR fanden vier von fünf Flüchtlingen Zuflucht in einem Entwicklungsland, wo die Flüchtlinge unter oft widrigsten Verhältnissen überleben müssen. Die Bereitschaft der Industrieländer, Flüchtlinge auf ihren Territorien aufzunehmen und in ihre Gesellschaften zu integrieren, ist dagegen nach wie vor enttäuschend gering.

Auch die Europäische Union hat im letzten Jahrzehnt die Abschottung ihrer Grenzen immer weiter vorangetrieben, und ist weiterhin wenig geneigt, ihre Aufnahmekapazitäten zu erweitern und damit die Bemühungen internationaler Organisationen, Flüchtlingen aus Konfliktregionen einen sicheren Bleibeort zuzuweisen, zu unterstützen. So werden derzeit lediglich 6% (in Zahlen 4.700) der Aufnahmeplätze weltweit für die Umsiedlung von Flüchtlingen und Asylsuchenden in sichere Länder von den 27 EU-Ländern bereitgestellt.

Auf diesem beschämend niedrigen Bereitschaftsniveau sind Anerkennungsverfahren und –quoten sowie die Lebensbedingungen von Asylsuchenden in den einzelnen EU-Ländern immer noch höchst uneinheitlich. Und obwohl sich die Europäische Union seit 1997 mit dem Vertrag von Amsterdam eine Harmonisierung der Flüchtlingsschutz- und Asylpolitik mit hohen menschenrechtlichen Standards zum Ziel gesetzt hat, scheint die Praxis eher weiter auseinander zu driften.

Die Beiträge hier analysieren die Entwicklungen in der Asyl- und Flüchtlingsschutzpolitik in Europa und Deutschland, heben Missstände hervor und  und stellen Anätze für einen Poltikwechsel vor.