„Galatasaray, wir hassen die Türkei“
von Andreas Merx
Der Fall sorgte Ende März 2006 für einen Skandal: Nachdem der nigerianische Oberligaspieler des FC Sachsen Leipzig Adebowale Ogungbure beim Auswärtsspiel seiner Mannschaft gegen den Halleschen FC über 90 Minuten, in denen sich der Stadionsprecher in Schweigen hüllte, rassistischen Beleidigungen von der Tribüne ausgesetzt gewesen war, bricht nach dem Abpfiff die Wut aus ihm heraus. Während des Spiels als „Bimbo“ und „dreckiger Nigger“ beschimpft, bei jeder Ballberührung mit sogenannten „Urwaldgeräuschen“ bedacht und sogar angespuckt, trat der gedemütigte Spieler mit zwei Fingern an der Oberlippe und dem „Hitlergruß“ vor den Block der HFC-Anhänger. Es kam daraufhin zu heftigen Ausschreitungen, die in ein Lynch-Szenario überzugehen drohten. Ogungbure wurde getreten, mit einer Eckfahne geschlagen und am Hals gewürgt. Doch nicht die Polizei oder die Sicherheitskräfte, sondern einer seiner Mannschaftskollegen rettete Ogungbure vor den aufgebrachten HFC-Anhängern in die Kabine. Was folgte waren Verharmlosungen von Seiten der Verantwortlichen des Halleschen FC , Relativierungen der Polizei, zögerliche Äußerungen des verantwortlichen Nordostdeutschen Fußballverbands und eine absurde Anzeige der Polizei gegen Ogungbure wegen „des Verwendens verfassungswidriger Symbole“, die erst am Tag darauf durch die Staatsanwaltschaft fallen gelassen wurde.

Bild: Bündnis für aktive Fussballfans
Der Fall erreichte insbesondere wegen der bevorstehenden Fußball-WM eine enorme Aufmerksamkeit in den Medien, der Deutsche Fußballbund (DFB) reagierte sofort und deutlich und brachte den Fall vor ein Sportgericht, der Weltfußballverband FIFA drohte mit drastischen Strafen für den HFC. Kurz vor der WM, die unter dem Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“ stattfindet und bei welcher sich Deutschland als „weltoffenes und gastfreundliches Land“ präsentieren will, sollte nicht der Eindruck erweckt werden, man nehme solche Ausschreitungen nicht ernst.
„Niggerschweine“, „Judensäue“ und „Türken raus“
Der Fall Ogungbure ist kein Einzelfall. Ogungbure selbst berichtete, dass er in jedem zweiten Spiel in der Oberliga Nordost solchen Schmähungen ausgesetzt ist, er habe in Deutschland noch nicht erlebt, dass jemand einen Hund oder eine Katze anspuckt, ihm widerfahre das aber regelmäßig. Kenner und Beobachter der Fußballfan- und Hooliganszene wie der Hannoveraner Sportwissenschaftler und Fanforscher Prof. Dr. Gunter A. Pilz weisen schon seit geraumer Zeit auf die deutliche Zunahme von offen gezeigtem und geäußerten Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in bundesdeutschen Stadien hin. Dies gilt insbesondere für den Bereich des Amateurfußballs, wo der Überwachungsdruck durch Polizeikontrollen und Verfassungsschutz geringer ist und der rechte Mob, anders als in den Bundesligaspielen, nicht in der Masse „normaler“ Fans untergeht.
Der Fußballsport ist dabei sowohl eine Bühne wie auch Spiegel der Gesellschaft. Die beobachteten Entwicklungen im Fußballfanmilieu sind nicht zu trennen vom generellen gesellschaftlichen Anstieg des rechten Potentials mit einer wachsenden Akzeptanz von antisemitischen, fremdenfeindlichen, rassistischen und nationalistischen Haltungen insbesondere auch bei jungen Männern, die den Großteil der rechten Szene im Fanmilieu ausmachen. Der Anteil junger Wähler ist bei Wahlerfolgen rechter Parteien überdurchschnittlich hoch, Umfragen weisen regelmäßig auf ein Potential von 10 bis 30 Prozent von rechtsextrem orientierten Jugendlichen hin. Ein Rechtsextremismus und latenter Rassismus, der jedoch kein reines Jugendphänomen ist, sondern aus der Mitte der Gesellschaft kommt und bei Vertretern aller Altersschichten in Ost und West zu finden ist. Das Fußballstadion bietet durch die Möglichkeit des Untertauchen in einer großen Fan-Masse, der prinzipiellen Freund-Feind-Konstellation des sportlichen Wettkampfs der Mannschaften und der Möglichkeit einer unhinterfragten Identifikation und oft bedingungslosen Anhängerschaft ein besonders attraktives Aktionsfeld für das Ausagieren rechten Gedankenguts. Die Masse ermöglicht dabei dem Einzelnen durch das gleichförmige Schreien und Agieren in einem einheitlichen Block, der sich wie ein Subjekt verhält, eine Machterfahrung, die er in anderen gesellschaftlichen Räumen kaum erleben und ausleben kann.
Sprechgesänge wie „Hier marschiert der nationale Widerstand“, „Galatasaray, wir hassen die Türkei“ oder „Wir bauen eine U-Bahn von St. Pauli bis nach Auschwitz“ für die linksstehenden Fans des Hamburger Kultvereins, Zwischenrufe wie „Drecksjude, gib Gas“, „Komm Affe, renn“ oder „Sieg Heil“ mit offenem Hitlergruß, die Verhöhnung der Gegner als „linke Zecken“ und „Parasiten“ oder die Beschimpfung langhaariger Spieler als „Schwuchtel“ sind keine Seltenheit. Zugenommen haben vor allem bei Spielen im Osten der Republik auch antisemitische Parolen, die gegnerische Fans als Anhänger eines „Judenclubs“ diffamieren. So geschehen etwa in der diesjährigen Zweitligasaison während des Spiels zwischen Energie Cottbus und Dynamo Dresden, bei dem Cottbus-Anhänger ein großes Plakat mit dem Wort „Juden“ entrollten, wobei das „D“ dem Vereinssymbol von Dynamo Dresden nachempfunden war. Mehr oder weniger unbehelligt werden im Umfeld von Fußballspielen Schals und Sticker in den schwarz-weiß-roten Farben der Reichskriegsflagge mit Parolen wie „Deutschland den Deutschen“, „Deutschland erwache“, „Meine Ehre heißt Treue“, „Arbeit zuerst für Deutsche“, „Deutschland – Blut, Ehre, Vaterland“ verkauft und getragen. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch zunehmend Aufschriften wie „Dauerkarte statt Döner“ oder auch „Kategorie C“, der Polizeibezeichnung für die besonders gewaltbereiten Hooligans. In einem Spiel von Lok Leipzig formierten sich rechte Nachwuchs- „Ultras“ gar zu einem menschlichen Hakenkreuz.
Die rechte Szene hat insgesamt an ästhetische Formen des Mainstreams der Jugendkulturen angedockt und bietet über professionellen Vertrieb ein lifestylegerechtes Outfit im sportlichen Look an. Beliebt sind dabei Modemarken wie Thor Steinar mit germanisch-heidnischen Schriftzeichen, Masterrace Europe (nomen est omen) oder Consdaple wegen der im Wort enthaltenen Buchstabenkombination NSDAP. Zur Umgehung verbotener verfassungsfeindlicher Symbole hält so zunehmend eine codierte Sprache und Symbolik Einzug in die Stadien. Zahlen werden als Synonyme für Buchstaben im Alphabet verwandt, so stehen etwa die „18“ oder „88“ auf Fanmützen oder Stickern für „Adolf Hitler“ oder „Heil Hitler“, geschwenkt wird statt einer Hakenkreuzflagge die dreizackige keltische Triskele oder eine rote Flagge mit weißem Kreis ohne Kreuz. „Informiert“ wird die rechte „Fanleserschaft“ durch Fanzine wie „Wallstatt“ oder „Sportberichte“ im „Nationalen Beobachter“, die etwa den Spieler Ogungbure als „unser Adolf“ verhöhnen, der „aus dem westafrikanischen Dschungel“ stamme und „dessen Kopfprofil eine nahe Verwandtschaft zu den direkten Vorfahren des Menschen“ nahe legen würde.
Geil auf Gewalt. Wer wird rechter Hooligan?
Das Ursachenbündel zur Erklärung des Anstiegs der beschriebenen Phänomene im Fußballsport entspricht weitestgehend der Komplexität der Erklärungsmuster für rechtsextreme Orientierungen bei Jugendlichen insgesamt. WissenschaftlerInnen nennen hier insbesondere die zunehmende Desintegration, Perspektivlosigkeit und Zukunftsangst vieler junger Menschen durch einen rasanten gesellschaftlichen Wandel, der zu einer wachsenden Zahl von Modernisierungsverlierern (stärker in Ostdeutschland) geführt und einen ethnozentristischen Wohlstandschauvinismus (mehr in den alten Bundesländern) begünstigt hat. Der dramatische Modernisierungsprozess hat ein Ideal der Leistungsfähigkeit hervorgebracht, dass Stärke und Durchsetzung belohnt und dabei in einer zunehmenden Konkurrenz aller gegen alle im Kampf um immer knapper werden Ressourcen zunehmend soziale Ungerechtigkeiten produziert.
Die Zukunftsangst hat gerade bei Jugendlichen enorm zugenommen und wer durch gesellschaftliche Zumutungen in seinem Status verunsichert ist, neigt stärker als andere zu einer Aufwertung der eigenen brüchigen Identität durch Abwertung eines Gegners, Feindes oder „Anderen“. Wahlerfolge rechter Parteien sowie fremdenfeindliche Äußerungen von Politikern haben gleichzeitig rassistische und xenophobe Parolen sowohl aufgewertet wie auch salonfähig gemacht. Der Fußball bietet dabei ein Umfeld, in dem sich herabwürdigende Diskriminierungen anderer und die Faszination der Gewalt als Beweis für die eigene Stärke besonders gut ausleben lassen. Dies erscheint besonders attraktiv für junge Männer, die hier eine aggressiv zur Schau gestellte „Männlichkeit“ im anonymen Rudel demonstrieren können. Gerade die internationalen Spiele auf Europapokal- oder Länderspielebene bieten dabei eine ausgezeichnete Bühne für Nationalismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.
Rechtsextreme Parteien, Gruppierungen und Netzwerke haben dieses Potential im Fußballsport längst erkannt. Im Zuge der generellen Intellektualisierung und Professionalisierung der rechten Szene versuchen sie das Fußballmilieu gezielt für ihre Zwecke zu benutzen. Im Sinne der Theorie Antonio Gramscis, nach der bei der Transformation von Machtprozessen und Revolutionen stets ein Kampf um die kulturelle Hegemonie, der Besetzung von und der Definitionsmacht über Begriffe und Symbole vorhergeht, versucht die rechte Szene zunehmend eine ehemals „links“ codierte Ästhetik zu unterwandern und kulturelle Räume zu besetzen. Über einen Jugendkultur-gemäßen „rechten Gramsciismus“, einer „Kulturrevolution von rechts“ sollen in einem „Kampf um die Strasse“, „Kampf um die Köpfe“ und „Kampf um die Parlamente“ (so das sogenannte „Drei-Säulen-Konzept“ der NPD) gerade unter Jugendlichen neue Anhänger rekrutiert werden. Der Fußball war schon immer ein Tummelfeld für rechte Gesinnungen und bietet so ein optimales Umfeld. Die WM schafft nun die ganz große Propaganda-Bühne, die rechte Kreise strategisch zu benutzen versuchen. Jüngste Beispiele sind die gezielten Aktionen der NPD gegen den Nationalspieler Patrick Owomoyela, über dessen (traditionell weißem) Nationalmannschaftstrikot auf einem WM-Spielplan der NPD zu lesen war: „Weiß. Nicht nur eine Trikot-Farbe! Für eine echte NATIONAL-Mannschaft!“ oder das Banner des rechtsradikalen „Schutzbund Deutschland“ aus Halle an der Saale und Pritzwalk gegen Gerald Asamoah, in der in Anspielung auf eine Deutschland-Image-Kampagne stand: „Gerald, du bist nicht Deutschland!“.
Erfolgreiche Gegenstrategien: Information, Sensibilisierung, Repression und Aktion
Zahlreiche Vereine, Verbände, Organisationen und antirassistische Fanprojekte wie FARE, Flutlicht oder das Bündnis aktiver Fußballfans tätigen vielfältige Maßnahmen, um Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus im Fußballsport zurückzudrängen. Mit Veranstaltungen, Workshops, und Infomaterialien wird versucht die Sensibilität für die Thematik zu erhöhen. Viele Vereine und Initiativen habe enorme Anstrengungen unternommen, um etwa durch gezielte Antirassismusprojekte mit Fanclubs oder Hausordnungen, die rassistische oder extremistische Symbole, Zeichen oder Parolen kategorisch verbieten und unter Strafanzeige stellen dem Problem zu begegnen.
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Bild: Frauke Kreutler
Auch der DFB hat bereits vor Jahren ein 10 Punkte-Programm mit effektiven Gegenstrategie an seine Mitgliedsverbände und Vereine geschickt. Dazu zählen: Die Aufnahme eines Anti-Rassismus-Paragraphen in die Stadionordnung; die Aufklärung des Ordnungsdienstes über verbotene rechtsradikale Symbole; die Veröffentlichung von Erklärungen gegen Rassismus in den Stadionzeitungen; die Verpflichtung von Dauerkartenbesitzern, sich nicht an rassistischen Beschimpfungen zu beteiligen und Personen, die sich anders verhalten zu melden; die Verhinderung des Verkaufs oder der Verteilung von rassistischem Schriftgut auf dem Stadiongelände; das Einwirken auf Spieler, Trainer und Funktionäre, keine rassistischen Schimpfwörter von sich zu geben; die Entwicklung eines Aktionsprogramms oder Projektes zur Steigerung des Bewusstseins gegen Rassismus; regelmäßige Durchsagen gegen Rassismus durch den Stadionsprecher und Einblendungen auf der Anzeigetafel, dass der Verein und die Fußballfans gegen Diskriminierung und Rassismus sind. Auch der europäische Fußballverband UEFA hat einen solchen 10-Punkte Plan zu geeigneten Gegenmaßnahmen veröffentlicht.
Der Fußball ist indes nur Spiegel und Teil der Gesellschaft, aus der die rechten Orientierungen entspringen. Hier sind insgesamt komplexe, nachhaltige und deutliche Gesamtstrategien notwendig.
Reisewarnungen und No-go-areas bei der WM ?
Die beschrieben Phänomene spielen sich auch im Umfeld der Spiele der DFB-Nationalmannschaft ab. Die Ausschreitungen deutscher Hooligans bei der WM 1998 in Frankreich, die beinahe zum Tod des französischen Polizisten David Nivel führten oder die skandalösen Banner beim Länderspiel der DFB-Elf in Krakau mit der Aufschrift „Wir begrüssen die Schindler-Juden“ sind dabei nur zwei von vielen Beispielen aus den letzten Jahren. Dabei sind Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit im Fußballsport keine spezifisch deutschen Probleme. Der Antisemitismus polnischer Hooligans, die rassistischen Parolen italienischer Ultra-Gruppen, denen der Lazio Rom-Spieler di Canio, ein bekennender Rechtsextremer, gerne mit dem „römischen“ bzw. „Hitlergruß“ zujubelt oder die permanenten Verunglimpfungen schwarzer Spieler in spanischen Stadien, die nach einem besonders heftigen Vorfall gegenüber dem kamerunischen Stürmerstar des FC Barcelona, Samuel Eto`o, beinahe zu einem Spielabbruch geführt hätten, weisen auf die internationale Dimension der Thematik hin und erhöhen damit das Potential von Gewalt und Ausschreitungen während der Fußball-WM. Für viele gewaltbereite oder rechtsorientierte Hooligans dient das Turnier auch als Weltmeisterschaft um den Ruf als gefährlichste Schlägernation.
Schon kurz nach der rassistisch motivierten Gewalttat auf Ermyas M. in Potsdam hatten Rechtsextreme weitere gezielte Übergriffe während der WM ankündigt. Zahlreiche neonazistische Aufmärsche „Für eine echte NATIONAL-Mannschaft“ oder „Solidaritätskundgebungen“ für den antisemitischen und israelfeindlichen iranischen Präsidenten unter dem Motto „Präsident Ahmadinedschad zu Gast bei Freunden“ werden vorbereitet. Seit dem Potsdamer Übergriff herrscht besonders hohe Aufmerksamkeit für die Problematik, wie nicht zuletzt die heftigen Kontroversen um die „Reisewarnung“ des ehemaligen Regierungssprechers und jetzigen Vorsitzenden der Initiative „Gesicht zeigen!“ Uwe-Karsten Heye gezeigt haben. Der Berliner Afrikarat wird kurz vor der WM eigens einen „Gefahrenatlas“ mit No-go-areas für People of Color Menschen, die Berlin und Brandenburg zur WM besuchen wollen, veröffentlichen.

Bild: Bündnis für aktive Fussballfans
Der Versuch der Skandalisierung dieser durchaus berechtigten Vorsichtsmaßnahme erscheint unangemessen, wenn man bedenkt, dass Großunternehmen im Osten Deutschlands ihrem internationalen Personal bereits seit Jahren solche Selbstschutzregeln anraten und renommierte Reiseführer ganz selbstverständlich davor warnen, als „Ausländer“ in manchen Gebieten Berlins oder Ostdeutschlands nachts alleine unterwegs zu sein. Die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, bei der FIFA und dem DFB, zahlreiche Projekte und Organisationen werden während der Fußball-WM mit einer Vielzahl von Aktivitäten versuchen, das Schlimmste zu verhindern. Es bleibt zu hoffen, das dies gelingt. In der Tat bietet die Fußball-WM die einzigartige Chance die gemeinsame Begeisterung für die beliebteste Sportart der Welt bei einem ethnisch-kulturell vielfältigen Mega-Event zu feiern und sich interkulturell über Doppelpässe und Hackentricks auszutauschen. Und es wäre ein enormer Gewinn für die überwiegende Mehrheit der gewaltablehnenden Fußballfans aus aller Welt, wenn Freude, Jubel und die Leidenschaft für die Faszination Fußball vorherrschen und sie Deutschland als weltoffenes und gastfreundliches Land in Erinnerung behalten würden.
Juni 2006
Literatur
- Agentur für soziale Perspektiven (Hg.): Versteckspiel. Lifestyle, Symbole und Codes von neonazistischen und extrem rechten Gruppen, Berlin 2005
- Beiersdorfer, Dietmar u.a. (Hrsg.): Fußball und Rassismus, Göttingen 1993
- Bufford, Bill: Geil auf Gewalt. Unter Hooligans, München 2001
- Dembowski, Gerd (Hrsg.): Tatort Stadion, Köln 2002
- Dunning, Eric: Fighting Fans. Football Hooliganism as a world phenemon, Dublin 2002
- Heitmeyer, Wilhelm u.a.: Rechtsextremistische Orientierungen bei Jugendlichen, Weinheim/München 1992
- ders.: Gesellschaftliche Desintegrationsprozesse als Ursachen fremdenfeindlicher Gewalt und politischer Paralysierung, in: APuZ B 2-3/93, S.3-13
- ders.: Jugendliche Fußballfans, Weinheim/München 1988
- Pilz, G.A.: Fußball und Gewalt – Auswertung der Verwaltungsentscheide und Sportgerichtsurteile im Bereich des Niedersächsischen Fußball Verbandes Saison 1998-1999, Hannover 2000
- ders. : Maßnahmen gegen Rassismus im Fußball. Statement anlässlich der FIFA-Konferenz gegen Rassismus am 06. Juli 2001 in Buenos Aires.
- ders.: Die Welt der Fans, Aspekte einer Jugendkultur, München 1988
- ders.: Jugend, Gewalt und Rechtsextremismus. Möglichkeiten und Notwendigkeiten politischen, polizeilichen, (sozial-)pädagogischen und individuellen Handelns. Münster 1994
- Toralf Staud: Moderne Nazis, Köln 2005