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Grafik: Johannes Leidenberger

 

BEITRÄGE

Von der Duldung zur Staatsbürgerschaft
von Filiz Keküllüoglu (weiter)

Umweltbildung von und für MigrantInnen - Interview mit Turgut Altug
von Dana de la Fontaine (weiter)

Der Hürdenläufer
Feature von Marsida Lluca (weiter)

Tankstelle Wissen – Wie Migration Entwicklung fördert
von Florian Tenk (weiter)

Erfolgreiche FußstapferInnen
von Yue Zhang (weiter)

Vom Suchen und Finden der Heimat
von Raffaele Nostitz (weiter)

Lebensgeschichte eines Hürdenläufers
von Ludmilla Khodai (weiter)

 
 
DOSSIER Herkunft als Schicksal? Hürdenlauf zur Inklusion
In dieser Rubrik wollen die AutorInnen Einzelschicksale und Lebensläufe aufzeigen, die die schwierige Ausgangslage für viele dazu gezogene und einheimische Menschen mit Zuwanderungsgeschichte illustrieren. Menschen, die überall auf Hürden stoßen: im Alltag, zwischen Bürokratiemühlen, in den Strukturen. Oft resignieren die Betroffenen vor dieser Wettbewerbsverzerrung gegenüber den „InländerInnen“, manchmal rebellieren sie gegen diese Ungerechtigkeit, nicht selten zu ihrem eigenen Nachteil. Aber genauso oft gehen sie mit solchen Situationen konstruktiv um. Sie geben nicht nach, kämpfen bis zum Ziel und schlagen im wahrsten Sinne ihr Kapital daraus:
  • Die immensen Hürden, die Flüchtlinge in diesem Land überwinden müssen, wenn sie den Weg bis zu einem Studium finden wollen, thematisiert Filiz Keküllüoglu in ihrem Portrait einer jungen bosnischen Flüchtlingsfrau.
  • Dana de la Fontaine diskutiert mit Turgut Altug über Vorurteile, die MigrantInnen als UmweltverschmutzerInnen brandmarken und wie Umwelt Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen verbinden kann.
  • Marsida Lluca spricht in ihrem Audiobeitrag mit Fabio, der als Jugendlicher aus Kolumbien nach Deutschland gekommen ist, über seine gescheiterten Anläufe, das Abitur zu erreichen und seine ungewisse Zukunftsperpektiven.
  • Florian Tenk stellt in einem Portrait des tansanischen Ingenieurs Matthew Matimbwi ein gutes Beispiel vor, das zeigt wie „Wissensexporte“ effektiver als rein materielle Entwicklungshilfe wirken können.
  • Yue Zhang zeichnet in ihrem Mehrfachinterview die Fußstapfen junger, erfolgreicher MigrantInnen nach und kommt zu einer eindeutigen Schlussfolgerung: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
  • Raffaele Nostitz erzählt von seiner eigenen Geschichte: Zwischen zwei Welten, zwischen zwei Identitäten, zwischen zwei Gesellschaften. Beide Seiten akzeptieren ihn nicht als vollwertiges Mitglied, dennoch findet er seinen Platz. 
  • Ludmilla Khodai erzählt die Geschichte, oder besser gesagt: Odyssee, eines "Hürdenläufers", des iranischen Flüchtlings Fahrad, der als Minderjähriger in Deutschland landete und sich hier durch- und hochkämpfen musste.