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Grafik: Johannes Leidenberger

 

BEITRÄGE

Neue Diversität für den Aufstieg, bitte!
von Mohamed Amjahid (weiter)

Der Rassismus des Migrationshintergrunds
von Lalon Sander (weiter)

Weiße Deutsche und türkische Machos - Tautologien für die Mehrheitsgesellschaft
von Agnes Krol (weiter)

Die Gefühle der Gesellschaft
Interview mit Maurizio Bach von Yulia Lokshina (weiter)

 
 
DOSSIER Herkunft als Schicksal? Hürdenlauf zur Inklusion
Immigranten, Menschen mit Migrationshintergrund, Ausländer, Neu-Deutsche oder einfach alles Quatsch? Unserer Gesellschaft scheint es wichtig zu sein, Deutsch-Deutsche von Nicht-Deutsch-Deutschen zu unterscheiden. Ist es denn überhaupt so wichtig? Wenn ja, wie sollte diese Unterscheidung erfolgen? Klar ist, dass Pauschalisierungen und Generalisierungen wie die von Thilo Sarrazin in seinem viel diskutierten Interview in der Kulturzeitschrift Lettre International nichts zur demokratischen und friedlichen Lösung von Problemen beitragen. Sie generalisieren und stigmatisieren.

Die AutorInnen dieser Rubrik sind sich dessen bewusst, weshalb sie nach Ursachen, aber auch nach Lösungen für einen anderen Umgang miteinander suchen. Warum wirken die Stereotype über „Ausländer“ so stark und was sollte in der Zukunft verändert werden? Und sehr wichtig: Welche Auswirkungen haben solche Debatten auf die Betroffenen selber? Muss denn Herkunft Schicksal sein?
  • Mohamed Amjahid fordert die Dekonstruktion des negativ besetzten Ausländerbegriffs und plädiert für eine individuelle Chance für alle Menschen - unabhängig von sekundären Kategorien wie Hautfarbe, Muttersprache oder Kulturkreis.
  • Am weitesten geht Lalon Sander in seiner Argumentation. Er fordert die Aufhebung des „rassistischen Migrationshintergrunds“.
  • Agnes Krol deckt anhand mehrerer aktueller Beispiele „Tautologien für die Mehrheitsgesellschaft“ auf und arbeitet heraus, dass die Bezeichnung „Menschen mit Migrationshintergrund“ sich nicht auf alle „Menschen mit Migrationshintergrund“ bezieht. 
  • Yulia Lokshina diskutiert in einem Interview mit dem Soziologieprofessor Maurizio Bach über Integrationshemmnisse und -barrieren.