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Illustration: Drushba

 

VERANSTALTUNGEN

Leistung, die sich lohnt? Das Versprechen der Chancengerechtigkeit
Podiumsdiskussion Mo, 25.6.2012, 19 bis 21 Uhr (weiter)

Mittendrin oder nur irgendwie dabei? Die Rolle von Menschen mit Migrationshintergrund in der Kommunalpolitik
Konferenz, 29.6.2011, 9.00 - 18.00 Uhr, Berlin (weiter)

Positive Action: Mit Positiven Maßnahmen Barrieren abbauen, Chancengleichheit und Vielfalt fördern
Tagung, 1.4.2011, 11.00-16.30 Uhr, Berlin (weiter)

Was ist los mit der Mittelklasse? Zur Krise eines Sehnsuchtsortes
7. Ferbruar 2011 um 19:00 Uhr in Berlin (weiter)

Aufstieg durch Arbeit? Wie die Integration Zugewanderter in Deutschland und USA funktioniert
13.12. 2010, 19:00 bis 21.00 Uhr in Berlin (weiter)

Europa und der «American Dream» – Eine transatlantische Traumdeutung
27. Oktober 2010, 10.00 - 17.30 Uhr in Berlin (weiter)

Vom Einwanderungsland zur Aufsteigerrepublik? Integration, Chancengleichheit und Teilhabe in Deutschland
27. Januar 2010, Veranstaltungsprogramm und -bericht (weiter)

Faire Aufstiegschancen - die neue soziale Frage
Vorstellung der Veranstaltungsreihe von Ralf Fücks (weiter)

 
 
Veranstaltungsreihe

VERANSTALTUNGEN        PUBLIKATIONEN  


Immer häufiger werden individuelle Teilhabe und soziale Integration in den Zusammenhang von fairen gesellschaftlichen Aufstiegschancen gestellt. Es geht um die strukturellen Blockaden, die sozialer Mobilität heute entgegenstehen: Wie kann es den Menschen ermöglicht werden, durch eigene Anstrengungen vorankommen, ohne wegen ihres Geschlechts, ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft daran gehindert zu werden?

 „Was ist der deutsche Traum?“ - unter diesem Titel wird sich die Heinrich-Böll-Stiftung den brisanten Debatten rund um soziale Aufstiegsmöglichkeiten und gesellschaftliche Teilhabe nähern. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei zentralen bildungs- und integrationspolitischen Fragestellungen.

  • Wie ist es um das gesellschaftliche Aufstiegsversprechen in Deutschland bestellt? Lässt sich die „große Erzählung“ des American Dream überhaupt auf europäische Gesellschaften übertragen?
  • Kann der Anspruch auf faire Aufstiegschancen als Hebel wirken, um bestehende Diskriminierungen zu thematisieren oder werden damit erst recht herrschende Machtverhältnisse verschleiert?
  • Ist ein mehr an sozialer Mobilität nur durch ein erhöhtes Risiko zu erkaufen? Welche Rolle spielt der Sozialstaat dabei?
  • Welche Zusammenhänge zwischen sozialer Mobilität und Teilhabe/ gesellschaftlicher Integration lassen sich herstellen?
  • In welchem Maße verstehen wir gesellschaftliche Teilhabe als Resultat individueller Anstrengungen, in welchem Maße als Folge gesellschaftlicher Arrangements? 
  • Wo liegen die Grenzen des Aufstiegsversprechens und der dahinterliegenden Leistungsorientierung als gesellschaftlichem Leitbild?

Mit diesen Fragen macht die Heinrich-Böll-Stiftung Aufstieg und gesellschaftliche Teilhabe ab Frühjahr 2010 in öffentlichen Veranstaltungen zum Politikum. Die Reihe „Was ist der deutsche Traum?“ ist als öffentlicher Lernprozess angelegt und mündet in eine Buchpublikation.

Einführung "Faire Aufstiegschancen - die neue soziale Frage" von Ralf Fücks


VERANSTALTUNGEN

nächste Veranstaltung:

Leistung, die sich lohnt? Das Versprechen der Chancengerechtigkeit
Podiumsdiskussion Mo, 25.6.12 19 bis 21 Uhr Berlin 

Mittendrin oder nur irgendwie dabei?
Die Rolle von Menschen mit Migrationshintergrund
in der Kommunalpolitik

Konferenz, 29.6.2011, 9.00 - 18.00 Uhr, Berlin

Folgende Einzelveranstaltungen der Reihe wurden bereits durchgeführt:

 

PUBLIKATIONEN

 
Kaum Bewegung, viel Ungleichheit
Eine Studie zu sozialem Auf- und Abstieg in Deutschland
von Reinhard Pollak
herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung
Schriftenreihe Wirtschaft und Soziales – Band 5
Berlin, 2010, 60 Seiten
ISBN 978-3-86928-041-7
Download PDF

Eine Untersuchung zur Entwicklung sozialer Mobilität in Deutschland vor. Das ernüchternde Ergebnis: unsere Gesellschaft weist nur eine sehr geringe Durchlässigkeit auf, die Chancen auf sozialen Aufstieg sind in nur wenigen industriellen Staaten so ungleich verteilt wie hierzulande.

Diskriminierungen verletzen in allen gesellschaftlichen Bereichen die Menschenwürde. Sie behindern den gesellschaftlichen Aufstieg, verstärken die soziale Ungleichheit und lassen dringend benötigte Potenziale brachliegen. Die Beiträge geben einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen und politischen Rahmenbedingungen in Deutschland und reflektieren Erfahrungen aus anderen Ländern.

 
Positive Maßnahmen
Von Antidiskriminierung zu Diversity
Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung
Schriften zur Demokratie – Band 24
Berlin, Dezember 2010, 176 Seiten
ISBN 978-3-86928-046-2
Download PDF

 

Positive Maßnahmen - kurz ud knapp
Heike Jensen
Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung
Berlin, April 2011, 24 Seiten
Downlaoad PDF

Die Handreichung erklärt, wie Positive Maßnahmen verstanden und wo sie ergriffen werden können: Welche Positiven Maßnahmen gibt es noch neben der Quote? Wie können sie zum Abbau struktureller Diskriminierung und zu mehr Chancengleichheit beitragen? Was ist Diskriminierung überhaupt? Wie sieht die Gesetzeslage aus? Was ist in der Anti-Diskriminierungsarbeit in Deutschland erlaubt und was nicht? Woher stammt die Idee der Positiven Maßnahmen? Und wie können sie durchgeführt werden? Welche Fallstricke muss man beachten?