Kinderbeteiligung für eine gesunde und zukunftsfähige Stadt - Kinder mit Migrationshintergrund als Kiezdetektive unterwegs
von Ingrid Papies-Winkler (weiter)
Konsumkompetenzen stärken! Konsum- und Suchtverhalten junger Menschen mit Migrationshintergrund und Präventionstrategien
von Rüdiger Schmolke (weiter)
Die Relevanz der Dolmetscherdienste in der Gesundheitsversorgung: Der Gemeindedolmetsch- dienst Berlin
von Sabine Oldag (weiter)
Eine gleichberechtigte und ganzheitliche Gesundheitsversorgung von MigrantInnen erfordert eine interkulturelle Öffnung der Institutionen im Gesundheitswesen. Dazu gehören unabdingbar Dolmetscherdienste sowie die Einstellung von Fachkräften aus anderen Kulturkreisen auf allen Ebenen des Gesundheitswesens, die über die sprachliche Verständigung hinaus auch ein interkulturelles Verständnis ermöglichen.
Internationale Erfahrungen zeigen darüber hinaus, dass auch gruppenspezifische Angebote und Projekte gesundheitlicher Prävention und Aufklärung eine wichtige Rolle bei der Gesundheitsförderung spielen können. Besonders für Kindern und Jugendliche mit Migrationshintergrund sind solche Angebote, die sie zu einem aktiven und selbstbewussten Umgang mit ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit befähigen, unschätzbar wertvoll für ihre individuelle Lebensgestaltung und gesellschaftliche Partizipation.
Ingrid Papies-Winkler stellt das Projekt „Kiez-Detektive“ des Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg vor, das benachteiligte Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund befähigt, sich aktiv und selbstbewusst an einer gesundere und gerechtere Gestaltung ihrer unmittelbaren Lebensumwelt zu beteiligen.
Rüdiger Schmolke befasst sich mit den Bedingungen und Strategien zur Stärkung abstinenten Verhaltens und Unterstützung eines individuellen Risikomanagements bei Migrantenkinder und Jugendlichen.
Sabine Oldag erörtert die zentrale Bedeutung einer adäquaten sprachlichen und kulturellen Verständigung gerade auch bei Gesundheitsangelegenheiten und die Notwendigkeit von professionellen Dolmetscherdiensten in sozialen Einrichtungen.