| von Susanne Lanwerd
Wie säkular ist Europas politische Kultur? Der Ankündigungstext zur Veranstaltung Kopftuch, Kruzifix, Karikaturen - Demokratie und religiöser Pluralismus im transatlantischen Vergleich der Heinrich-Böll-Stiftung beginnt mit dieser Frage und fährt fort: „Das moderne Europa versteht sich als ein Hort religiöser Toleranz und die Aufklärung gilt als einer ihrer Gründungsmythen“.
In meinem Beitrag werde ich mich den europäischen „Gründungsmythen“ widmen, die das ausgehende 18., präziser dann das 19. Jahrhundert entwickelt hat, gerade im Blick auf mögliche Unterschiede zwischen Amerika und Europa, denn im Ankündigungstext heißt es auch: Während die Vereinigten Staaten mit dem Hinweis auf die abrahamitische Tradition auch den Muslimen die kulturelle Anerkennung zu sprechen, sei in Europa die Auseinandersetzung um die christlichen Wurzeln in Abgrenzung zum Islam neu entbrannt. Mit diesem Hinweis auf die Gegenwart ist auch die Richtung meines Beitrags angeben:
Die Konzepte von Aufklärung, religiöser Toleranz und Säkularisierung reflektierten stets auch das Verhältnis der christlichen Religion zu anderen Religionen und platzierten dabei das Christentum prominent als „höchste“, als beste, gar als aufgeklärteste Religion. Es sind diese mit Bewertungen und Vorurteilen arbeitenden Konzepte, die direkt in die Gegenwart hineinwirken und die öffentliche Diskussion bestimmen.
Aufklärung als Gründungsmythos
Wie ist diese Neuauflage zu erklären, und zunächst: Wo wird sie greifbar, wo wird sie sichtbar? Die Neuauflage bestimmter Konzepte von Aufklärung und Säkularisierung findet auf mindestens zwei Ebenen statt:
- auf einer religionshistorisch-wissenschaftlichen Ebene, denn damals wie heute wird zwischen einem „Wir“ (Europa als „christliches Abendland“, deren Mitglieder zwar nicht regelmäßig in die Kirchen gehen, aber christliche Werte teilen) und „anderen“ (z.B. dem „Orient“, heute Türkei, Irak, Iran) unterschieden;
- auf der visuellen, medialen Ebene: Der Bildhaushalt des 19. Jahrhunderts war von Odalisken, Sklavinnen und fremd aussehenden Männern, betend in der Wüste geprägt. Heute überwiegen dagegen Bilder von bewaffneten, verschleierten Frauen, die auf ein gewandeltes Verhältnis zum „Orient“ hinweisen. Die Parallele zum 19. Jahrhundert auf der Bildebene besteht darin, auch heute wieder die andere Religion als rückständig – „mittelalterlich“ – zu bewerten und sie zugleich im Bild der Frau zu „verkörpern“. In der Wissenschaft spricht man hier von der Feminisierung anderer Religion.
Meine These für diese zweifache Neuauflage bestimmter Konzepte ist, dass erstens Mythen von Aufklärung und Säkularisierung zur Verhandlung stehen, die – als vereinfachende und polarisierende Erklärungsmodelle – zweitens Komplexität reduzieren; ich meine eine Reduktion der historischen, gesellschaftlichen und europäischen Komplexität, die, allem Anschein nach, Ängste auslöst.
Warum ist die Rede vom Mythos angebracht? - Mit Roland Barthes sprechen wir immer dann von „Mythos“, wenn auf der sprachlichen oder bildlichen Ebene die reale Geschichte verstellt oder gar geleugnet wird. Also: Man führt z.B. „Aufklärung“ im Munde und meint doch Apologie, das heißt Verteidigung der eigenen Religion. Zugleich ist eine solche „enthistorisierende“ Aussage auch entpolitisierend, macht Politik unmöglich. Wenn Geschichte geleugnet wird, ist Veränderung undenkbar. Um nicht missverstanden zu werden: Mir sind Aufklärung und religiöse Toleranz große, ja überaus wichtige Ziele; ich gehe allerdings davon aus, dass sie
1. nie vollständig erreicht wurden (vielleicht auch nicht erreicht werden können), 2. sicher nicht exakt zu datieren sind und daher 3. stets erneut ausgehandelt werden müssen.
Aufklärung contra „Kulturkampf“
Im Folgenden fokussiere ich einen kleinen Ausschnitt der Geschichte und Geschichten, die von den Mythen um Aufklärung und religiöser Toleranz verdeckt sind. Wobei es nicht darum geht, mehr als zweihundert Jahre, etwa von der Aufklärungsphilosophie bis heute, aufzurollen. Einige Eckdaten oder auch „Leuchttürme“ dieser Geschichte(n) werden genügen.
Nicht erst der sogenannte „Kulturkampf“, der in den Jahren 1873-1878 für eine verschärfte Gesetzgebung des protestantisch orientierten, deutschen Reiches gegenüber den katholischen Kirchen sorgte, lässt Zweifel an dem Erfolg der Konzepte von Aufklärung, religiöser Toleranz und Säkularisierung aufkommen; Kämpfe zwischen den Konfessionen führten auf allen Seiten zur Politisierung der christlichen Konfessionen nach 1815. Zeitgleich fand der theologische Antijudaismus eine Fortsetzung und Verstärkung im Antisemitismus, der fortan die Wissenschaftsdisziplinen dominierte. Das gesamte 19. Jahrhundert zeigt die Verschränkung von Preußentum, Protestantismus und Nation, in deren Rahmen Kirchen als Nationaldenkmäler fungierten. In den Predigten zu Beginn des 19. Jahrhundert, als die sogenannten Befreiungskriege 1813-1815 die Länder überzogen, wurden von der Kanzel religiöse Deutungen des Krieges und des Feindes formuliert, die der heutigen Kriegsrhetorik (ich nenne nur die Figur „an der Achse des Bösen“) in nichts nachstehen.
Um noch weiter zurückzugehen: Nicht die Kritik an der Religion und den Religionen, sondern die Versöhnung des Christentums mit dem Glauben an die Vernunft stellte das Anliegen der Philosophie der deutschen Aufklärung dar. Hier liegt sicherlich einer der größten Unterschiede zwischen Deutschland, England und Frankreich. Während in Frankreich die Religionskritik als Gesellschaftskritik fungierte, versuchte man in der britischen Religionsphilosophie den Deismus zu protegieren, das ist die Vorstellung: Gott hat die Welt zwar erschaffen, sich dann aber zurückgezogen, seither läuft die Welt wie ein Uhrwerk von allein sowie ein damit einhergehendes Toleranzprogramm (allen Menschen sei die Idee Gottes eingegeben).
Säkularisierungstheoreme als Fundament der Aufklärung
Die Gründungsmythen Aufklärung und religiöse Toleranz, die also wenig mit historischen Prozessen zu tun haben, sind ihrerseits eng verwoben mit Vorstellungen von der Säkularisierung. Fast scheint es so, als unterfüttern Säkularisierungstheoreme die Mythenbildungen noch zusätzlich. Drei entscheidende Säkularisierungs-Topoi seien kurz genannt:
- die Annahme, dass Säkularisierung die Ausdifferenzierung säkularer und religiöser Sphären bewirke;
- die Annahme, dass Säkularisierung die Abnahme von Religiosität bedinge;
- die Annahme, dass Säkularisierung Religion in die private Sphäre verbanne.
Irritierend ist einerseits der ungebrochene Fortschrittsglaube, der die Annahmen durchzieht. Diesem Fortschrittsglauben ist es geschuldet, dass Moderne und gesellschaftliche Komplexität in eins gesetzt wird. Eine Grundeinsicht jeder historisch arbeitenden Religions- und Kulturwissenschaft basiert allerdings auf dem Befund, dass gesellschaftliche Komplexität gerade kein auf die Moderne beschränktes Phänomen ist; solange die Verhältnisse historisch fassbar sind, sind Komplexität und alternative Deutungssysteme in allen Gesellschaften nachweis¬bar. Ein Faktum, das sich besonders gut an der europäischen Religionsgeschichte studieren lässt. Und hier nur am Rande: Die Trennung von Profan und Sakral, also die Ausdifferenzierung säkularer und sakraler Sphären, galt die längste Zeit als Kennzeichen nicht der Säkularisierung sondern aller Religion!
Andererseits werden in den kulturhistorisch arbeitenden Forschungskontexten Religionen stets als Teile (und nicht als Ganzes) der Kultur von Ethnien interpretiert; eine solche Perspektive auf Religion offenbart zugleich auch Transformationsprozesse, die sich dem synchronen Nebeneinander unterschiedlicher Religionen und Konfessionen verdanken. Drei willkürlich ausgewählte Beispiele für ein solches Nebeneinander sind: das orientalische Christentum und der Islam, die seit dem 9. Jahrhundert die arabische Sprache teilen, Gott ist beiden Religionen Allah. Die Französische Revolution, in deren Bürgerfest große Isis-Skulpturen ebenso wie antike Opferaltäre zum Einsatz kamen. Der Erste Weltkrieg, der muslimische, jüdische, christlich-protestantisch, christlich-katholisch, katholisch-jesuitische Soldaten mit eigenen religiösen Zeremonien im Feld zeigte.
Säkularisierung und Sakralisierung
Auszugehen ist also stets von parallel verlaufenden Prozessen der Sakralisierung und Säkularisierung bzw. von deren Miteinander-Verstricktsein (man erinnere die bereits oben erwähnten Nationalkirchen). Diese Verschränkung von Profanem und Sakralem ebenso wie die Pluralität verschiedener Religionen und Konfessionen gerät linearen Säkularisierungstheoremen vollständig aus dem Blick.
Noch ein weiteres Beispiel, diesmal aus der Wissenschaftsgeschichte: Der protestantische Theologe Richard Rothe (1799-1868) gilt als einer der großen Kulturprotestanten des 19. Jahrhunderts. Rothe sprach sowohl von Säkularisierung als auch von Entsäkularisierung und zwar in einem für den vorliegenden Kontext aufschlussreichen Zusammenhang. Er ging zum einen davon aus, dass die christliche Kirche sich säkularisiere, in dem Maße, in dem sich das christliche Erbe emanzipiere. Mit diesem Schritt verband Rothe die Vorstellung, dass das Christentum eine umfassende Einheit der sittlichen, sozialen und politischen Welt gestiftet hätte; die Auswirkungen auf den Staat bestünden darin, dass er sich mehr und mehr christianisiere. Richard Rothe gilt als lebhaftester Anwalt einer Entkirchlichung, die gerade nicht Entchristlichung meint, sondern ihr Gegenteil: eine zugrunde liegende Fundierung und alles durchdringende Christianisierung des gesamten Gemeinwesen1. In diesen, zugleich theologischen wie religionssoziologischen Zusammenhang gehört auch die (vermessene) Annahme, dass das Christentum diejenige Religion sei, die alle anderen Religionen bereits in nuce enthalte.
Wir finden in diesen – tradierten wie aktuellen – Diskursen keinerlei Problembewusstsein für die erkenntnistheoretische Tatsache, dass andere Religionen zumeist in den Kategorien der eigenen gefasst werden. Keinerlei Bewusstsein für die Tatsache, dass einzig am Modell der eigenen Religion die andere Religion interpretiert, und genauer, als deren negative Folie skizziert wird: Wir konstruieren sie als das Gegenteil des Christentums und verbauen uns damit den Weg eines echten Dialogs – indem wir die Bedingungen unseres Verständnisses nicht hinterfragen.
Die Voreingenommenheit der christlichen Religion, die die andere Religion nur mit den eigenen Maßstäben misst, konnte erst vor einigen Tagen erneut studiert werden: Ich meine die Entscheidung des Berliner Doms, das Konzert „The Armed Man – A Mess for Peace“ von Karl Jenkins abzusetzen bzw. nicht im Dom stattfinden zu lassen. Die Begründung für die Auslagerung dieses (übrigens in England meistaufgeführte zeitgenössische) Werk lautet: das Glaubensbekenntnis des Islam erscheint den Domkirchenräten nicht akzeptabel. Zur Inszenierung des Konzerts für dreihundert Musiker gehört auch der zweiminütige Vortrag des islamischen Glaubensbekenntnisses.
Die Neuauflage von Reduktionen
Seit einigen Jahren ist die Neuauflage von Visionen auffällig, die gesellschaftliche Komplexität auf das Bild einer Kultur, auf das Bild einer Religion reduzieren, bzw. Sozialität als Ausdruck einer Religion, einer Kultur imaginieren. Auf diese Weise lassen sich schnell Dichotomien aufbauen, die bekannteste ist zur Zeit die Dichotomie von Christentum und Islam; zugleich ist den Dichotomien stets die Verwandlung von Differenz in Hierarchie eingeschrieben (Fernando Coronil 1991).
Sollte man die Säkularisierungs-Theoreme nicht einfach als anachronistisch bei Seite legen? Die Komplexität von Geschichte und Gegenwart führt vereinfachende Erklärungsmodelle doch stets ad absurdum? Dann bliebe allerdings offen, warum in den aktuellen Debatten um die „Festung Europa“, „Wir und die Anderen“ gerade diese Erklärungs- und Bildmodelle zur Reflektion über andere Religionen herangezogen werden? Mit dem Anachronismus-Hinweis kommt man hier nicht weiter. Wohl aber mit einem Blick auf mögliche Funktionen dieser Modelle.
Ich komme daher auf meine bereits eingangs erwähnte These zurück: mit Hilfe der Mythen von Aufklärung und Säkularisierung, die als vereinfachende und polarisierende Erklärungsmodelle fungieren, wird Komplexität reduziert; es erfolgt eine Reduktion der historischen, gesellschaftlichen und europäischen Vielfalt, die, allem Anschein nach, Ängste auslöst. Die praktizierte Simplifizierung erfolgt in zweierlei Hinsicht: Gerade angesichts eines wachsenden Europas, mit Ethnien, Kulturen, Religionen unterschiedlichster Provenienz greifen vereinfachende und polarisierende Konzepte. Deutschland und Europa befinden sich im Prozess der Herausbildung einer neuen kollektiven Identität und sie versuchen, die durch das Ende des Kalten Krieges und den Fall der Mauer entstandene Identitäts-Leerstelle zu füllen. Die Bestimmung dessen, was „deutsch“ und „europäisch“ ist, organisiert sich entlang der tradierten Rhetoriken von „christlichem Abendland“, „Leitkultur“ und „Festung Europa“. Solchen Selbstverständigungsprozessen scheinen Modelle, die Komplexität reduzieren2, tauglicher als solche, die Komplexität thematisieren.
Ein zweites kommt hinzu. Im Bemühen um adäquate europäische Identität werden erneut Dichotomien konstruiert, besonders Figuren „Christentum versus Islam“, „Ost versus West“, in der Forschung ist daher auch die Rede von Neo- oder Post-Orientalismus. In meinem aktuellen Forschungskontext „Bilder religiöser Differenz: Orientalismus in Wissenschaftsgeschichte und visueller Politik“ gehe ich diesbezüglichen Parallelen und Verschiebungen nach. Während zum Beispiel der imaginäre Orient des 19. Jahrhunderts von Odalisken und fremd wirkenden Männern, betend in der Wüste oder in der Moschee geprägt war, gibt es heute die „reale Frau“ des Orients, wie sie uns die Medien präsentieren: verschleiert, berufstätig, nicht selten politisch aktiv; sie tritt an die Stelle der imaginären Odaliske in der Malerei des 19. Jahrhunderts. Beide Bildhaushalte arbeiten mit Feminisierungsstrategien, die Differenz in Hierarchie verwandeln: auch dies eine Form der Komplexitäts-Reduktion. Denn der „Orient“ wird im Unterschied zum 19. Jahrhundert erneut als bedrohlich und unzugänglich wahrgenommen. Pressefotografien, auch TV-Dokumentationen, vermitteln Bedrohung, Bedrohliches und zwar über die Zeichenhaftigkeit des „uns“, den westlichen Betrachtern, Fremden und Ungewohnten. Im Kontext der Bildberichterstattung werden reale Frauen in ihrer Anonymisierung zu einem allgemeinen Zeichen ‚des‘ Orients, mittels dessen der Orient als Thema der Berichterstattung kenntlich gemacht wird (Hilla Frübis 2007).
Das hierbei zugrunde liegende Bild des Islam – als „Bollwerk gegen die Verheißungen der Moderne“ – funktioniert nicht zuletzt aufgrund der Annahme, dass Säkularisierung und Moderne notwendig zusammengehören; die andere Religion wird qua Temporalisierung („rückständig“, „mittelalterlich“) bagatellisiert (Gerhard Plumpe 2006).
Ich sehe also zwei Parallelen zwischen den Konzepten von Aufklärung und Säkularisierung sowie ihrer heutigen Neuauflage. Die erste Parallele liegt auf der religionshistorisch-wissenschaftlichen Ebene: Damals wie heute wird zwischen einem „Wir“ (Deutschland, Europa als „christliches Abendland“, deren Mitglieder zwar nicht regelmäßig in die Kirchen gehen, aber christliche Werte teilen) und anderen (z.B. dem „Orient“, heute der Türkei, Iran, Irak) unterschieden. Die zweite Parallele liegt auf der visuellen, medialen Ebene: Der Bilderhaushalt zeigte damals, wie heute die Bilderpolitik, eine Feminisierung anderer Religion.
Resümee
Es dürfte deutlich geworden sein, dass es mir um einen emphatischen Begriff von Aufklärung geht, der die Komplexität von Geschichte und Gegenwart nicht nur nicht negiert, sondern ihr konstruktiv begegnet. Verschiedene Ansätze einer solch konstruktiven Begegnung habe ich genannt: die Auseinandersetzung mit Geschichte und die Entlarvung mythisierender Aussagen wäre eine Möglichkeit. Eine zweite könnte darin bestehen, die Gleichzeitigkeit des Differenten mitsamt seinen Konflikten zu fokussieren oder, wie Marcia Pally es jüngst umschrieb: eine „familiarity with difference“ anzustreben.
Für diese vielversprechenden Unternehmungen ist auch die Umschreibung Étienne Balibars (2000) von den „Baustellen der Demokratie“ passend. Man müsse eine kollektive politische Praxis entwickeln, die immer im Werden ist. Ähnliches habe auch ich im Blick: Aufklärung und religiöse Toleranz sind Ziele, die stets erneut ausgehandelt werden (vielleicht nie vollständig umzusetzen sind) und das betrifft nicht zuletzt auch die mit ihnen verknüpften Fähigkeiten der Akzeptanz, des Respekt, der Reflektion und nicht zuletzt der Übersetzung.
Anmerkungen
1 Zu Rothe vgl. Susanne Lanwerd: Die „Realisierung des Christentums“: Kulturprotestantische Traditionen in Deutschland gestern und heute, in: Faber, Richard (Hg.): Zwischen Affirmation und Machtkritik. Zur Geschichte des Protestantismus und protestantischer Mentalitäten. Zürich 2005, S. 101-113. 2 Religionen leisten sowohl Komplexitäts- als auch Kontingenz-Bewältigung; diese lang tradierte Einsicht religionswissenschaftlicher Forschung ist jüngst von Martin Riesebrodt (2007) wieder aufgelegt worden.
Vortrag im Rahmen der Veranstaltung Kopftuch, Kruzifix, Karikaturen - Demokratie und religiöser Pluralismus im transatlantischen Vergleich, Heinrich-Böll-Stiftung, im November 2007
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