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Tagung "Schule mit Migrationshintergrund"
Ursula Neumann ist Professorin für Erziehungswissenschaften an der Universität Hamburg. Sie leitet dort das »Institut für International und Interkulturell vergleichende Erziehungswissenschaft« und die "Arbeitsstelle Interkulturelle Bildung.
Nach dem Studium der Biologie, Physik und Mathematik auf Lehramt forschte sie ab 1973 zum Thema "Ausbildung von Lehrern für Ausländerkinder". 1978 promovierte sie mit einer empirischen Untersuchung zu den Erziehungs- und Bildungsvorstellungen türkischer Arbeitsmigranten. Sie war Mitarbeiterin in der wissenschaftlichen Begleitung des Modellversuchs "Regionale Arbeitsstellen zur Förderung ausländischer Kinder und Jugendlicher" im Landesinstitut für Schule und
Weiterbildung von Nordrhein-Westfalen, bevor sie 1983 an die Universität Hamburg berufen wurde.

Jens Schneider, Dr. phil., studierte Ethnologie und Musikwissenschaft

in Hamburg und Amsterdam. Er promovierte über "Das Eigene und das Fremde" und verbrachte mehrjährige Forschungsaufenthalte in Chile und Brasilien. Praxiserfahrungen zur Einwanderungsgesellschaft machte er mit minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen, einem Mentoring-Projekt für Schüler/innen mit Migrationshintergrund und Ausstellungen zu Flucht und Einwanderung. Derzeit ist er Mitarbeiter
von verikom (Verbund für Interkulturelle Bildung und Kommunikation e. V.) und Lehrbeauftragter an mehreren Universitäten.

John Mollenkopf is Distinguished Professor of Political Science and Director of the Center for Urban Research at The Graduate Center of the City University of New York, which he joined in 1981.

He has authored or edited fourteen books on urban politics and policy and the role of race, ethnicity, and immigration in urban America. With Philip Kasinitz, Mary Waters, and Jennifer Holdaway, he recently completed Inheriting the City: The Children of Immigrants Come of Age (Harvard University Press, 2008), a study of educational attainment, labor market outcomes, and political
and civic involvement among second generation immigrant and native minority young adults in metropolitan New York.

Maurice Crul is a social scientist working at the University of Amsterdam. In the last fifteen years he mostly worked on the topic 
of education, first within the Dutch context and more recently in a comparative European context. Together with Jens Schneider he is coordinating the international research project TIES (The Integration of the European Second generation). The project involves partners in eight European countries, includes a survey among ten thousand respondents and is one of the biggest research projects in Europe in this field of study.
Maurice Crul together with Jennifer Holdaway is also one of the principal investigators of the transatlantic project ‘Children of Immigrants in school’, a comparison of school careers of Moroccan second generation in Amsterdam with second generation Dominican youth in New York.

Friedrich Heckmann ist Professor für Soziologie (Sozialstruktur der

Bundesrepublik Deutschland) an der Universität Bamberg. Er ist Mitbegründer und Leiter des Europäischen Forums für Migrationsstudien (efms). Seine letzte Buchpublikation: Zusammen mit Richard Wolf "Immigrant Integration and Education. The Role of State and Civil Society in Germany and the US. Transatlantic Discourse on Integration No. 2, efms Bamberg 2006.

Murat Alici und Jeroen Vlug sind Mitarbeiter des niederländischen Projekts  Stichting De Witte Tulp in Amsterdam.

Camilla Grupen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am

  Institut für International und Interkulturell vergleichende Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg. Sie hat Sprachlehrforschung mit dem Studienschwerpunkt Deutsch als Fremdsprache, Psychologie und Anglistik in Hamburg und Nottingham, UK studiert.Sie koordiniert das „Mercator-FörMig-Treff“-Projekt zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, das zurzeit insgesamt 475
Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zu einem höheren Schulabschluss begleitet.

Dr. Peter May studierte Psychologie, Erziehungswissenschaft, Philosophie und Soziologie, arbeitete als Lehrer an Real- und Hauptschulen sowie als Schulpsychologe in einem sozialen Brennpunktgebiet. Er ist seit 2003 Leiter des Referats "Standardsicherung und Testentwicklung" im Landesinstitut für Lehrerbildung in Hamburg.

Deniz Akpınar ist als Kind türkischer Migranten in Hamburg geboren.

  Neben dem Studium der Romanistik und Erziehungswissenschaften beschäftigt sie sich mit den Theman Migration,  Integration und Interkulturalität und ist Projektmitarbeiterin beim Verikom-Projekt "Junge Vorbilder. Mentoring mit Migrationshintergrund", einem Projekt für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund.

Theodora Leite Stampfli hat in Brasilien Geschichte und Jus studiert.

  Sie arbeitet im cfd-Christlicher Friedensdienst, einer feministischen Fiedensorganisation in Bern/Schweiz. Dort ist sie verantwortlich für "Wisniña- junge Migrantinnen zwischen Schule und Beruf", ein Projekt zur Förderung der Berufschancen junger Migrantinnen sowie Co-Leiterin des Projekts "Mentoring mit Migrantinnen".

Margary Martin is a doctoral candidate in the Department of Teaching  and Learning in the Steinhardt School in New York. Her interests in educational equity and "best practices" for the instruction of immigrant youth and children of immigrants is derived from her vast experiences as a teacher, teacher educator, and education consultant in both the United States and abroad in Europe and Central America.

Cornelia Möhlen ist Supervisorin BSO, Primarlehrerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bildungsdirektion des Kantons

Zürich. Als Fachperson für Schulentwicklung QUIMS (Qualität in multikulturellen Schulen) führt sie Schulen in dieses Programm ein und begleitet sie. Freiberuflich ist sie seit 2003 in der Prozessbegleitung und Weiterbildung von Schulen tätig. Als Schulberaterin im Büro für Schulentwicklung und Evaluation zählen zu ihren Arbeitsschwerpunkten: Schul- und Unterrichtsentwicklung in heterogenen Gruppen, Klassenführung sowie interne Qualitätssicherung
durch Kommunikations- und Feedbackkultur.

Maresi Lassek ist Schulleiterin der Grundschule am Pfälzer Weg in Bremen, einer für den Erfolg ihres jahrgangsübergreifenden Unterrichts vielfach ausgezeichneten Schule.

Teresa Aguado ist Professorin an der Universidad Nacional De Educatión a Distancia in Madrid. Sie ist die Koordinatorin des von der EU finazierten INTER-PROJECT, das die Erarbeitung und Implementierung eines Leitfadens für Interkulturelle Bildung zum Ziel hat.


Margarita del Olmo ist Mitarbeiterin des Consejo Superior de Investigaciones Científicas (Rat für Wissenschaftliche Forschung) des spanischen Bildungsministeriums und an dem INTER-PROJECT beteiligt.

Martina Weber
ist Professorin an der Universität Flensburg und Leiterin des Zentrums für Genderforschung. Ihre Arbeitsbereiche sind: soziale Konstruktion von Geschlecht in Interaktionen, interkulturelle Genderforschung, Gewalt im Geschlechterverhältnis, qualitativ empirische Bildungsforschung, Reproduktion sozialer Ungleichheit im und durch das Bildungswesen

Barbara Schauenburg
studierte Psychologie und promovierte 2004 zum Thema „Motivierter Informationsaustausch in Gruppen“ am Psychologischen Institut der Universität Göttingen. Von 2004 bis Ende
2005 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Jena in der Forschergruppe Discrmination and Tolerance in Intergroup Relations mit dem Arbeitsschwerpunkt Prozesse sozialer Exklusion. Gemeinsam mit Prof. Janet Schofield erstellte sie am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung eine Forschungssynthese
zum Thema Migration und Bildung, in der Prozesse, die für Bildungskarrieren von Minoritäten im deutschen Schulsystem eine zentrale Rolle spielen, beleuchtet werden. Seit 2006 ist sie am Institut für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin und bereitet dort als General Secretary den International Congress of Psychology 2008 vor.

  Sanem Kleff ist Leiterin von "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" , einem Projekt von und für SchülerInnen, die gegen alle Formen von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, aktiv vorgehen wollen.

Vini Lander is Head of the Programme Primary Education Teaching/Multiverse at the University College Chichester in the United Kingdom. Her current research interest includes student teachers' and

  tutors' perception of race equality in initial teacher education (ITE). She published a guidance to help beginning teachers integrate aspects of diversity into their teaching. Area of expertise: race ethnicity and equality. Selected Publications: 'Ethnic cultural and religious diversity in the British School System", (Berlin, 2004); 'Race, ethnicity and equality'. Chapter in G. Knowles (2006) Supporting Inclusive Practice. David Fulton Publishers.

Dr. Birgit Leyendecker ist Privatdozentin an der Ruhr-Universität Bochum. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Einfluss des sozioökonomischen und kulturellen Hintergrundes auf die Entwicklung von Kindern, der Übergang in Kindergarten und Grundschule – die Zusammenhänge zwischen der Erziehung und Förderung in Familie und Institutionen, sowie Eltern-Kind Interaktionen. Derzeit arbeitet sie an dem Forschungsprojekt "'Home Start before School Start' - Bedingungsfaktoren des erfolgreichen Übergangs türkischstämmiger Kinder in Kindergarten und Grundschule".


Britta Hawighorst arbeitet am Forschungsprojekt "Mathematiklernen im Kontext sprachlich-kultureller Diversität" am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg mit und schreibt ihre Dissertation zum Thema "Mathematische Bildung aus Elternsicht – eine interkulturell vergleichende Untersuchung zu elterlichen Bildungsorientierungen."

Dr. Sara Fürstenau ist wissenschaftliche Assistentin der Arbeitsstelle für Allgemeine, Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg. Sie studierte Germanistik, Lusitanistik (Portugiesisch), Anglistik, Erziehungswissenschaft und Grundschulpädagogik in Hamburg

  und Rio de Janeiro. 2002 wurde sie zum Thema „Mehrsprachigkeit als ‚Kapital’ im ‚transnationalen sozialen Raum’. Perspektiven portugiesisch- sprachiger Jugendlicher aus zugewanderten Familien an der Schwelle zum Beruf“ an der Universität Hamburg promoviert. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind:
Interkulturelle Pädagogik, Bildungschancen in der Einwanderungsgesellschaft, Mehrsprachigkeit, Jugend in der Migration, Migration und schulischer Wandel.

Adolfo Fernández, Bund der spanischen Elternvereine in der BRD e.V., Hamburg

  Hildegard Lierow leitet das Projekt "Elternbriefe und andere interkulturelle Angebote" des Arbeitskreises Neue Erziehung e.V.  in Berlin. Innerhalb des Projekts ist sie für den Arbeitsbereich Grundschule zuständig. Sie ist Diplom-Politologin und arbeitete zuvor als Bildungsreferentin in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit und als Leiterin einer Schülerberatungsstelle in Berlin-Neukölln. 


  Annette Spieler ist Schulleiterin der Fichtelgebirgs-Grundschule in Berlin-Kreuzberg seit 1991.

Ulla Jones ist Leiterin der Vorbereitungsklassen  am Gymnasium Hamm, Europaschule in Hamburg und leitet dort das Improvisationstheater.

Sabine Kümmerle studierte Anglistik, Romanistik und Wirtschaftswissenschaften an der Albrecht-Ludwigs-Universität Freiburg, der FU Berlin sowie der New University of Ulster, Coleraine.

   Von 1995 – 1999 war sie Mitarbeiterin in Sales und Market Development, MARS GmbH, Viersen. 1999 wurde sie Geschäftsführerin des LandFrauenverbandes Südbaden und seines Bildungs- und Sozialwerkes e. V., Freiburg. Seit Oktober 2005 ist Sabine Kümmerle Referentin bei der BQM – Beratungs- und Koordinierungsstelle zur beruflichen Qualifizierung junger Migrantinnen und Migranten, KWB e. V. in Hamburg.
Die BQM fördert fördert den Aufbau von Netzwerken zwischen den am Ausbildungsprozess beteiligten Akteuren wie Unternehmen, Behörden, Schulen, Migrantenorganisationen, Jugendliche mit Migrationshintergrund und ihre Eltern.

  Ekkehard Thümler ist Projektleiter des Förderbereichs Bildung der Vodafone-Stiftung in Düsseldorf.

Dr. Andreas Poltermann ist Leiter des Bereichs Bildung und Wissenschaft der Heinrich Böll Stiftung in Berlin.
Er studierte Germanistik, Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft an der Universität Göttingen und wurde dort mit einer Arbeit über die Rechtsphilosophie Immanuel Kants promoviert. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind Theorie und Politik der Wissensgesellschaft, Bildungs- und Wissenschaftspolitik, Innovationspolitik und Biopolitik.Gegenwärtig beschäftigt er sich besonders mit Fragen der Durchlässigkeit und der Übergänge im Bildungssystem.