14. - 16. Februar 2008 in Hamburg
Ergebnisse und Dokumentation der Tagung ( 317 Seiten, 11.330 KB)
Tagungsprogramm (deutsch) Conference Programme (English)
Seit Jahrzehnten müssen die deutschen Schulen damit umgehen, dass viele Schülerinnen und Schüler aus eingewanderten Familien kommen und ihre Sprachen und Kulturen mitbringen. In den Großstädten hat jedes zweite Kind einen Migrationshintergrund, in vielen Schulen stellen Einwandererkinder bereits eine deutliche Mehrheit – Tendenz steigend.
Lange haben Schulen und Bildungspolitik diese Entwicklung zu ignorieren versucht. Oft wurde die kulturelle Herkunft der SchülerInnen für ihr schulisches Scheitern verantwortlich gemacht. Hier zeichnet sich erst allmählich ein Umdenken ab.
Ziel der Tagung ist es, das Thema Schule und Migration aus dem „Katastrophendiskurs“ zu lösen, der in der öffentlichen Wahrnehmung vorherrscht. Es geht auch anders. Sowohl neueste internationale Vergleichsstudien als auch Beispiele aus guter Praxis aus dem In- und Ausland zeigen, dass Schule mit Migrationshintergrund gelingen kann. Es geht nicht um fertige Rezepte, sondern um einen gemeinsamen Lernprozess. Im Dialog zwischen Theorie und Praxis und im Austausch von Erfahrungen können konkrete Handlungsempfehlungen für Bildungspolitik, Schulen, SchülerInnen und Eltern erarbeitet werden.
Die Tagung organisiert diesen gegenseitigen Austausch: Neben Inputs aus Theorie und Praxis bietet sie Gelegenheit zur Diskussion in den vier Themenschwerpunkten interkulturelle Schule, Elternbeteiligung, Fördermaßnahmen und Diskriminierung.
Die Tagung wird veranstaltet von
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