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Mekonnen Mesghena erhält die Charta-Urkunde der Heinrich Böll Stiftung von der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Maria Böhmer.

 
 
 
DOSSIER: Managing Diversity - Alle Chancen genutzt?
Am 13. Dezember 2006 wurde die „Charta der Vielfalt“ von vier Unternehmen (Daimler Chrysler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom und Deutsche BP) unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin Angela Merkel und mit Unterstützung der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung Maria Böhmer feierlich unterzeichnet.
Ziel der Charta ist es, die Anerkennung, Wertschätzung und die Einbeziehung der Vielfalt in der Unternehmenskultur in Deutschland weiter voran zu bringen.

Die Initiative will in den kommenden Jahren möglichst viele weitere Unternehmen gewinnen, die die Charta unterzeichnen. Unterzeichnen können alle Unternehmen, öffentliche Dienststellen und andere Organisationen, die sich verpflichten, die Charta-Grundsätze zu erfüllen. Angesprochen sind Unternehmen aller Größen und Branchen, d.h. nicht nur international tätige Unternehmen und Großunternehmen, sondern explizit auch Unternehmen des Mittelstandes sowie der Öffentliche Dienst.

Vielfalt in der Unternehmenskultur weiter verbreiten


 
Die Unternehmen verpflichten sich im Rahmen der Charta, Vielfalt anzuerkennen und wertzuschätzen. Sie schaffen ein Arbeitsumfeld, das frei von Vorurteilen ist.
 
Die Charta spiegelt die Vielfalt innerhalb der Belegschaft sowie die vielfältigen Bedürfnisse von Kundinnen und Kunden und Geschäftspartner wider. Ihr liegt dabei ein umfassendes Verständnis von Vielfalt zugrunde: Es beinhaltet neben den Merkmalen Geschlecht, Rasse, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung auch Behinderung, Alter und sexuelle Orientierung.
 
Im  Rahmen der Charta ist ein gegenseitiger Lernprozess zwischen Unternehmen, Politik und gesellschaftlichen Multiplikatoren vorgesehen. Weitere Unternehmen sollen als Unterzeichner gewonnen werden.Die inhaltlichen Schwerpunkte und Umsetzungsstrategien werden von den jeweiligen Unternehmen beziehungsweise öffentlichen Dienststellen individuell bestimmt.

Es wird im Laufe des Jahres 2007 verschiedene Möglichkeiten zur Unterzeichnung geben. 
Am 18. April 2007 sind auch die Heinrich Böll Stiftung, das Bundesinstutut für Berufsbildung – BiBB, die Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V.,  IKEA Deutschland GmbH & Co. KG und die Volkswagen AG der Charta beigetreten. Damit sind vier Monate nach dem Start der Initiative insgesamt 43 deutsche Unternehmen und öffentliche Einrichtungen der Charta beigetreten.

• Diversity als Chance: Die Charta der Vielfalt der Unternehmen in Deutschland.

• Diversity Policies der erstunterzeichnenden Unternehmen
   - Deutsche Telecom
   - Deutsche BP 
   - Deutsche Bank 

• Diversity Policies anderer Unternehmen
    - SAP 

 

 

Alle öffentlichen Arbeitgeber und privaten Unternehmen jeder Größe und Branche  sind eingeladen, sich der Charta anzuschließen. Interessenten können sich melden bei:
Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration
Email: marianne.mager@bk.bund.de
Telefon: 01888 400 -1624