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BEITRÄGE

„Hier rein, da raus.“ Ein Gespräch über den alltäglichen Rassismus.
von Christoph Müller (weiter)

Kämpfe der Migration
von Maximilian Pichl (weiter)

Zur Problematik des Begriffs „Rasse“ in der Gesetzgebung
von Hendrik Cremer (weiter)

 
 
Diskriminierung & Rassismus
Rassismus – eine gesellschaftliche und politische Erscheinung, ein äußerst komplexes Gebilde, das eine vielschichtige Struktur und vielfältige Erscheinungsformen aufweist. Rassismus ist für viele Menschen, die nicht täglich damit konfrontiert werden, oftmals schwer greifbar. Strukturen und Diskurse als „rassistisch“ zu entlarven, erscheint oftmals als zu „hart“, was wohl auch der Nähe des Begriffs zum Nationalsozialismus geschuldet ist.

Stattdessen ist von ‚Ausländerfeindlichkeit’, ‚Fremdenfeindlichkeit’ oder ‚Xenophobie’ die Rede – womit soziale, rechtliche oder auch politische Diskriminierung von verschiedenen Personengruppen, bspw. Menschen mit Migrationshintergrund, Flüchtlingen oder auch Schwarzen Menschen, über die Empfindungen, Emotionen und Ängste der Mehrheitsbevölkerung erklärt werden. Die Stimmen der von Diskriminierung Betroffenen werden hingegen selten gehört, gesellschaftliche Machtpositionen werden verschleiert.

Trotz aller Aufklärung in Schule und Bildungsarbeit, antirassistischem Engagement auf unterschiedlichen gesellschaftlichen und politischen Ebenen, zahlreichen Publikationen zum Thema etc. sind rassistische Positionen noch in vielen Köpfen der Menschen verwurzelt, dienen der eigenen Identifikation, dem Erhalt gesellschaftlicher Hierarchien und suggerieren unreflektiert den Eindruck, einer „normalen“ natürlichen Ordnung.

Die Beiträge hier setzen sich theoretisch und analytisch mit Stereotypen und Vorurteilen sowie mit der Fülle von Erklärungsansätzen und Rassismustheorien auseinander, die die gesellschaftliche Relevanz des Themas unterstreichen.

 

Bild: respres, Quelle: flickr