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BEITRÄGE

“Manifest der Vielen”: Muslimische Intellektuelle erfinden Deutschland neu
Buchbesprechung von Karin Schädler (weiter)

"Islamfeindlichkeit. Wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen."
Rezension von Hilal Sezgin (weiter)

Islamhass? Alles halb so wild
von Kay Sokolowsky (weiter)

Antisemitismus in Deutschland - Resistente Ressentiments
von Andreas Zick & Beate Küpper (weiter)

Was ist real in der Berichterstattung?
Von Sabine Schiffer (weiter)

Zwischen Antisemitismus und Islamophobie
Rezension von Sabine Schiffer (weiter)

 
 
Diskriminierung & Rassismus
Der Antisemitismus gehört nicht nur in Deutschland zu den stabilsten und resistentesten Vorurteilen, der immer wieder neue Mythen erfindet, so dass man heute vom neuen Antisemitismus sprechen kann. Dagegen ist die Islamfeindlichkeit oder Islamophobie ein relativ neues Phänomen, das mit dem Terrorakt vom 9/11 und dem Ausbruch des internationalen islamistischen Terrorismus zusammenhängt.

Doch wie die Beiträge hier zeigen, sind es weniger die Ängste vor einer tatsächlichen Bedrohung als vielmehr Ressentiments, unzulässige Verallgemeinerungen. Die auch durch die Medien unterstützten Pauschalurteile über andere Religionen können in Gewalttaten gegen Personen, Einrichtungen und Symbole münden oder den Alltag von JudInnen und MuslimInnen in Deutschland bedrohen oder ihre alltägliche Diskrimnierung legitimieren.

 

Bild: globevisions, Quelle: flickr