"Sie sind AbiturientIn oder StudienanfängerIn und wollen JournlistIn werden? Sie stammen aus einer Einwandererfamilie oder haben einen binationalen/bikulturellen Hintergrund? Dann bewerben Sie sich für ein Stipendium bei uns!"
Bewerbungsschluss: 1. März 2010, 1. September 2010
Eine Initiative von Heinrich-Böll-Stiftung, rbb - Rundfunk Berlin-Brandenburg, Agentur "Zum Goldenen Hirschen", Deutsche Welle und taz, die tageszeitung
Das Studienstipendienprogramm
Wir setzen voraus:
- Berufsziel Journalismus
- Migrationshintergrund bzw. binationaler oder bikultureller Hintergrund, hervorragende Schul- bzw. Studienleistungen
- gesellschaftspolitisches Engagement
Wir wünschen uns:
- Erste Erfahrungen in Medienarbeit, etwa bei einer Schüler- oder Studentenzeitung, im Bürgerradio oder in einer Agentur (Arbeitsproben gewünscht).
Wir bieten:
- Vermittlung von Praktika und Volontariaten bei den Medienpartnern und in der Heinrich-Böll-Stiftung
- ein monatliches Stipendium (analog Bafög, elterneinkommensabhängig)
- ein studienbegleitendes Qualifizierungsprogramm (Veranstaltungen im Modulsystem, Studienreisen, Zugang zu Netzwerken)
- ideelle Förderung: Beratung, Qualifizierung, Mitgestaltungsangebote und Partizipation
- Kontakte mit vielen StipendiatInnen und Ehemaligen der Heinrich-Böll-Stiftung aus dem In- und Ausland
- Kontakte zu Medienschaffenden
Bewerbungsschluss 1. März 2010 und 1. September 2010 Die Ausschreibungen werden halbjährlich wiederholt. Interessierte können sich zu den oben genannten Terminen bewerben.
eitere Infos zum Bewerbungsverfahren hier
Das Stipendienprogramm gibt es seit 2008. Im Oktober 2008 fand die Auftaktveranstaltung statt:
Journalistinnen und Journalisten mit Migrationshintergrund sind als Medienmacher in der deutschen Einwanderungsgesellschaft noch immer unterrepräsentiert. Woran liegt das, welche Hindernisse gibt es – in der Gesellschaft und im Bildungssystem, aber auch auf Seiten der Medien selbst? Was können Vorbilder für junge Migrantinnen und Migranten bewirken? Welche integrationspolitische Aufgabe haben Medien und Medienmacher in der Einwanderungsgesellschaft? Bekommt die Berichterstattung eine andere Qualität, wenn Migrantinnen und Migranten mit unterschiedlichen Erfahrungshintergründen berichten?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Veranstaltung «Medienvielfalt, anders», mit der das gleichnamige Studienstipendienprogramm der Heinrich-Böll-Stiftung startet. Mit «Medienvielfalt anders » unterstützt die Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit der tageszeitung (taz), mit radio multikulti rbb, der Deutschen Welle und der Agentur «Zum Goldenen Hirschen» junge Migrantinnen und Migranten, die Journalisten werden möchten, mit Stipendien, Praktika-Angeboten und Begleitveranstaltungen.
Programm
18.30 Begrüßung und Einführung Dr. Ulla Siebert – Leiterin des Studienwerks der Heinrich-Böll-Stiftung
18.45 Medienvielfalt fördern, Nachwuchs qualifizieren: Die MedienpartnerInnen
- Peter Unfried – die tageszeitung (taz)
- Ilona Marenbach – radiomultikulti, rbb
- Bernhard Graf von Schulenburg – Deutsche Welle
- Hans-Hermann Langguth – Agentur «Zum Goldenen Hirschen»
Moderation: Dr. Franziska Becker – Berlin
19.15 Wer macht mit? Stipendiatinnen und Stipendiaten stellen sich vor
19.45 Keynote Ein Journalist ist ein Journalist ist ein Mensch ( 22 KB) Birand Bingül – WDR
20.15 Podiumsdiskussion: Medienvielfalt, anders: zur Rolle der Medien und Medienmacher in der Einwanderungsgesellschaft
- Peter Unfried – die tageszeitung (taz)
- Canan Topçu – Frankfurter Rundschau
- Kien Nghi Ha – Freier Publizist und Politikwissenschaftler
- Prof. Dr. Horst Pöttker – Institut für Journalistik, Technische Universität Dortmund
Moderation: Amina Johannsen – Medienzentrum Rheinland
|