| SVR-Jahresgutachten „Einwanderungsgesellschaft 2010“ – Politische Implikationen |
 In seinem ersten Jahresgutachten "Einwanderungsgesellschaft 2010" hat der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen, eine regierungsunabhängige Initiative von ExpertInnen, ein umfassendes wie beeindruckendes Werk mit Analysen und Bewertungen gesellschaftlicher Prozesse sowie eine Reihe Politikempfehlungen zu integrations- und migrationspolitischen Themen vorgelegt. Professor Friedrich Heckmann stellt zentrale Aspekte des Jahresgutachtens vor und unterstreicht seine Bedeutung. (weiter)
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| ZWISCHENRAUM für KUNST & MIGRATION |
 ZWISCHENRAUM für KUNST & MIGRATION ist ein Ort der Präsentation künstlerischer Arbeiten, die sich mit den Kernthemen Diversität und Migration in diversen Facetten auseinandersetzen. Jeden Monat werden neue KünstlerInnen und AutorInnen vorgestellt. Aktuell können Sie in der Zwischenraum-Galerie Sarawut Chutiwongpeti und in der Bibliothek Alina Bronsky kennenlernen. (weiter) |
| Die zweite Deutsche Islamkonferenz – ein Prüfstein |
 Die von starker Kritik über die Zusammensetzung begleitete Zweite Deutsche Islamkonferenz setzt den Dialog mit den MuslimInnen fort. Themen wie die Imamausbildung an deutschen Universitäten, die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit oder die Frage einer vermeintlichen Radikalisierung muslimischer Jugendlicher stehen dieses Mal auf der Agenda. Tuba Işık-Yiğit, die an der DIK als Vertreterin des Aktionsbündnis Muslimischer Frauen e.V. teilnimmt, setzt sich für die Chancengleichheit von sichtbar muslimischen Frauen auf dem Arbeitsmarkt ein. (weiter) |
| Muslime in Berlin |
 Angesichts steigender Islamfeindlichkeit in Europa untersuchte das Open Society Institute in einer mehrjährigen Studie die Bedürfnisse und Anliegen muslimischer Communities in unterschiedlichen Städten und Kommunen. Die Studie At Home in Europe konstatiert das Bemühen von MuslimInnen in Europa um gesellschaftliche Teilhabe und ihre lokale Verbundenheit und Identifikation mit dem Ort, an dem sie leben. Nina Mühe stellt Ergebnisse der Teilstudie über die MuslimInnen in Berlin vor. (weiter)
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| HEAVEN HELL & PARADISE – Buchprojekt |
 Ein ganz besonderes Projekt realisierten Ausgburger HauptschülerInnen gemeinsam mit ihrer Lehrerin: sie schrieben ein Buch über sich selbst. In Heaven, Hell & Paradise finden sich authentische Geschichten, die von ihren Träumen und Visionen erzählen. Die Lehrerin Heidemarie Brosche schildert, wie die Idee dazu entstanden ist und welche Dynamik sich daraus entwickelt hat. Astrid Rösel gibt Einblicke in die Motive und Themen der jungen AutorInnen in diesem außergewöhnlichen Mutmach-Buch. (weiter)
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| The Backlash against Multiculturalism |
 Is there a common ‘sceptical turn’ against cultural diversity or even a ’backlash against multiculturalism’ sweeping Europe? A new volume edited by Max-Planck-Institute Director Steven Vertovec and Susanne Wessendorf examines the social conditions and political questions surrounding multiculturalism and reopens the debate by distinguishing between political rhetoric, public opinion and public policies. (weiter) |
| Auf dem Weg zu einer Imamausbildung |
 Lange wurden Imame durch muslimische Gemeinden aus den Herkunftsländern nach Deutschland importiert, da staatliche Stellen in Deutschland wenig Interesse an der Religionsausübung der muslimischen MigrantInnen zeigten. Doch nun soll es anders werden. Neben anderen fordert jetzt auch der Wissenschaftsrat eine Ausbildung von Imamen durch das Studium der islamischen Theologie an deutschen Hochschulen. Professor Bülent Ucar weist den Weg zur Imamausbildung an der Universität Osnabrück. (weiter) |
| Muslime und die Anforderungen des demokratischen Rechtsstaats |
 Obwohl sich das Bild der MuslimInnen in den letzten Jahren um einiges erhellt hat, liegen europaweit den Debatten über ein Kopftuchverbot für LehrerInnen an staatlichen Schulen in Deutschland, das Minarettverbot in der Schweiz oder das Burka-Verbot in Frankreich stets Zweifel über die Vereinbarkeit des isalmischen Lebenstils mit den Normen des deutschen Rechtsstates zugrunde. Der Soziologe Marc Phillip Nogueira analysiert das Verhältnis von MuslimInnen zu den Anforderungen des demokratischen Rechtsstattes. (weiter) |
| Jüdisch-Muslimischer Dialog |
 Wir sind bereit, Brücken zu bauen! Unter diesem Motto gründeten junge Leute jüdischen und muslimischen Glaubens den Verein Jüdisch-Muslimischer Dialog (JuMuDia). Vor dem Hintergrund weltweit religiös aufgeladener Konflikte suchen sie den Dialog und die Annäherung in den gemeinsamen Erfahrungen bei der Suche nach der eigenen Identität als in Deutschland lebende junge Menschen. David Neuwirth und Sümeyye Doğan stellen ihr vielversprechendes Projekt vor. (weiter) |
| MigrantInnenkongress BERLIN MITGESTALTEN |
 Menschen mit Migrationserfahrung und People of Color sind in der Politik, der Verwaltung und den gesellschaftlichen Institutionen deutlich unterrepräsentiert. Doch sie sind ein wichtiger Teil einer Stadtgesellschaft wie Berlin. Mit dem MigrantInnen-Kongress "Berlin mitgestalten!" am 26.-27. März bieten die Berliner GRÜNEN MigrantInnen Raum für Diskussionen, Anregungen und Vorschläge, die in das Partei-Programm einfließen sollen. (weiter) |
| Similarities in Difference: The Challenge of Muslim Integration in Germany and the United States |
 After 9/11 several initiatives were undertaken by the United States to foster the transatlantic dialogue on the integration of Muslims and their religious organizations. In his essay, Mounir Azzaoui points out central differences between the circumstances of Muslims in Germany and the US and presents appropriate political measures for both countries to meet this challenge. (weiter) |
| Veranstaltungsreihe: "Was ist der deutsche Traum?" |
 Immer häufiger werden individuelle Teilhabe und soziale Integration in den Zusammenhang von fairen gesellschaftlichen Aufstiegschancen gestellt. Die Veranstaltungsreihe thematisiert die Blockaden, die sozialer Mobilität heute entgegenstehen. Die gilt es zu erkennen und aufzuheben, will man jungen Menschen ermöglichen, durch eigene Anstrengungen voranzukommen, ohne daran aufgrund ihres Geschlechts, ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft gehindert zu werden.
Ouvertüre der Reihe: Vom Einwanderungsland zur Aufsteigerrepublik? Integration, Chancengleichheit und Teilhabe in Deutschland am 27. Januar mit Armin Laschet, Cem Özdemir und Sermin Langhoff.
Lesen Sie die Rezension zu Armin Laschets Buch "Die Aufsteigerrepublik - Zuwanderung als Chance" von Hilal Sezgin. |
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| Mapping the US: Affirmative Action revisited |
 Sind die Affirmative Action-Programme in den USA heute noch zeitgemäß, um die sozio-ökonomische Diskriminierungen von Minderheiten zu bekämpfen? Oder führt die Fixierung auf Gruppenrechte in einer hochgradig diversen Gesellschaft zu neuen Ungerechtigkeiten? David A. Hollinger wirft in seinem Beitrag einen Blick auf die Entwicklungen der Affirmative Action und sucht nach neuen Wegen der Gestaltung von Diversität der modernen Gesellschaft - jenseits einer farbenblinden Gesellschaft, aber auch jenseits der Affirmative Action und gruppenbezogener multikultureller Programme. (weiter) |
| DOSSIER Herkunft als Schicksal? Hürdenlauf zur Inklusion |
 Das Leben von MigrantInnen, besonders das junger MigrantInnen, wird in der deutschen Öffentlichkeit meist als Problem wahrgenommen. Doch wie realitätsnah sind Befunde, die einem Großteil von ihnen Integrationsunwilligkeit, ja Verweigerung unterstellen? Wie weit werden ihre Lebenswirklichkeit zur Kenntnis genommen und ihre Hoffnungen und Anstrengungen gewürdigt? Das Dossier beschreibt diese Lebenswirklichkeit als Hürdenlauf. Warum bedeutet die Herkunft, der "Migrationshintergrund", in Deutschland eine schwer zu überwindende Barriere, die nur zu oft den Traum der jungen MigrantInnen nach sozialem Aufstieg zur Illusion werden lässt? StipendiatInnen der Heinrich-Böll-Stiftung benennen Hürden und portraitieren Hürdenläufer. (weiter) |
| Religionsunterricht für alle |
 Wie kann Religionsunterricht in der Schule zu Dialog und Verständigung statt zu Trennung und Exklusion beitragen? In anderen europäischen Ländern und in Deutschland gibt es Erfahrungen mit Religionsunterricht, der auf eine konfessionelle Trennung der SchülerInnen verzichtet und im gemeinsamen Lernen ihre religiösen und weltanschaulichen Bindungen wertschätzt. Professor Wolfram Weiße sieht im Hamburger Modell einen richtigen Ansatz für einen dialogorientierten Religionsunterricht verwirklicht. (weiter) |
| Wie reagiert die Einwanderung auf die Finanzkrise? |
 Die gegenwärtige Wirtschaftskrise hat vielschichtige Auswirkungen, sowohl auf die Migrationsflüsse als auch auf die Integration der MigrantInnen. Der zuvor beobachtete Anstieg der Arbeitsmigration wurde in den meisten OECD-Ländern durch die Krise abgebrochen. Thomas Liebig stellt die aktuellen Ergebnisse der OECD-Studie "Internationaler Migrationsausblick" vor und analysiert die Folgen der Krise für die internationale Migration. (weiter) |
| Chinesische Community und Literatur in Deutschland |
 Trotz seiner weltpolitisch zunehmenden Bedeutung ist China uns noch sehr fern und fremd. Der Auftritt des offiziellen Chinas auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse zeigte deutlich die Schwierigkeiten, die viele KünstlerInnen im Land "zwischen Tradition und Innovation" mit Meinungsfreiheit und Zensur haben. Der Themenschwerpunkt gibt einen Einblick in die kleine chinesische Community, die seit Jahren fast unauffällig in Deutschland lebt, und informiert über Motive und Themen von chinesischstämmigen SchriftstellerInnen. (weiter) |
| Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf MigrantInnen in deutschen Betrieben |
 Bis Ende 2010 wird mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit um mehr als 1 Mio Menschen gerechnet. Wie wird sich die Krise auf ArbeitnehmerInnen mit Migrationshintergrund auswirken? Juan Proll vom DGB Bildungswerk begründet seine These, dass die MigrantInnen aufgrund ihrer Qualifikations- und Beschäftigungsstruktur von der Krise stärker betroffen sind als andere Beschäftigte. (weiter) |
| Migration - ein vielschichtiges Stück Erinnerung |
 50 Jahre sind seit den ersten Anwerbevereinbarungen zwischen Deutschland und Italien vergangen. Inzwischen lebt in Deutschland eine Generation von MigrantInnen mit einer eigenen Sicht auf ihre kollektive und individuelle Migrationsgeschichte und mit eigenen Erzählungen. Diese Geschichte(n) zu dokumentieren und zu bewahren ist Aufgabe der Erinnerungsforschung. Denn sie gehören in das kollektive Gedächtnis und müssen dort eingeschrieben werden. (weiter) |
| Generation Heimweh - Die türkischen Akademiker und Studierenden im Kontext des Fachkräftemangels |
 Angesichts der demografischen Entwicklung und des sich abzeichnenden Fachkräftemangels hängt die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft von der Integration der MigrantInnen ab. Integration aber bedeutet mehr als Spracherwerb und formale Bildungsabschlüsse. Die Studie des futureorg Instituts liefert interessante Erkenntnisse über Einstellungen und Perspektiven von türkischstämmigen AkademikerInnen und Studierenden in Deutschland (TASD). (weiter) |
| Superwahljahr 2009: Und was ist mit der Integrationspolitik? |
 Die Parteien werben im Wahljahr 2009 vor allem mit ihrer Kompetenz zur Bewältigung der Wirtschaftskrise. Keine Rettung ist ihnen zu teuer. Doch wie halten sie es mit gesellschaftspolitischen Themen wie der Integration von MigrantInnen? Immerhin haben fast 20 Prozent der deutschen Bevölkerung einen Migrationshintergrund, etwa die Hälfte von ihnen besitzt den deutschen Pass. Welchen Wert messen die Parteien ihren Problemen bei, welche Angebote machen sie? Filiz Keküllüoglu hat PolitikerInnen verschiedener Parteien befragt. (weiter) |
| Eine neue kosmopolitische Realpolitik liegt in der Luft |
 Politisches Handeln in der globalisierten Welt ist umso erfolgreicher, je kosmopolitischer es ist. Für eine kosmopolitische Realpolitik sind die Anerkennung der Differenzen sowie der respektvolle und wertschätzende Umgang mit Minderheiten und kultureller Vielfalt essentiell, so die Maxime des Soziologen Ulrich Beck. (weiter) |
| Learning from Each Other - The Integration of Immigrant and Minority Groups in the United States and Europe |
 American and European societies share the struggle to find the proper balance between preserving valued traditions and incorporating individuals with diverse cultural backgrounds and beliefs. But political attitudes and policies differ widely on how best to integrate immigrant and minority groups into their larger societies. A report published in April 2009 by the Center for American Progress (CAP), one of the leading think tanks in the U.S., demonstrates the different approaches to integration and provides recommendations for both sides. (weiter) |
| DOSSIER Migration & Gesundheit |
 Migrationserfahrungen sowie Diskriminierung und Ausgrenzung haben Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit und die Handlungsfähigkeit von MigrantInnen. Der gleiche Zugang zur Gesundheitsversorgung für MigrantInnen und andere Minderheiten ist deshalb eine zentrale Frage gesellschaftlicher Inklusion. Das Dossier analysiert die Belastungs- und Risikofaktoren besonders benachteiligter MigrantInnengruppen und unterstreicht die Notwendigkeit der interkulturellen Öffnung unseres Gesundheitssystems. (weiter) |
| THEMA Religionsunterricht in der Schule: Pro Reli oder Pro Ethik? |
 Die Debatte um die Zukunft des Religions- bzw. Ethikunterrichts an den Berliner Schulen ist im Vorfeld des Volksentscheids voll entbrannt. Ihre Bedeutung aber geht weit über die lokale Entscheidung hinaus: Es geht um den Anspruch der Religionsgemeinschaften und Kirchen auf Mitgestaltung des öffentlichen Lebens. Es geht aber auch um die - zu wenig gestellte - Frage, welche Art von Werteerziehung die inklusive multikulturelle Schule braucht. Lesen Sie die Beiträge und diskutieren Sie im Forum mit. (weiter) |
| DOSSIER Migrationsliteratur - Eine neue deutsche Literatur? |
 Die Literatur von MigrantInnen ist nicht mehr nur ein Nischenphänomen. Inzwischen haben AutorInnen mit Migrationshintergrund ihren festen Platz in der deutschen Kultur. Das Dossier gibt einen Überblick über die drei Generationen von AutorInnen seit der ersten sogenannten „Gastarbeiterliteratur“ und fragt nach dem Wandel in ihrem Selbstverständnis und ihrem Einfluss auf die deutsche Literatur. (weiter) |
| Schulpolitik anders - Mehr Lehrkräfte mit Migrationserfahrung! |
 Lehrkräfte mit Zuwanderungserfahrung sind Vorbilder. Sie stehen für eine gelungene Integration und erfolgreiche Bildungskarrieren. Doch ihr Anteil an der Lehrerschaft bundesweit ist noch verschwindend gering. NRW will dies gezielt ändern. Antonietta Zeoli koordiniert das Netzwerk der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte in NRW und berichtet von seinen Zielen und Aktivitäten. (weiter) |
| Ungenutzte Potentiale: Gemischte Integrationserfolge in Europas Zuwanderungsland Nummer 1 |
 Was ist gelungene Integration und anhand welcher Kriterein kann sie bemessen werden? Die Studie des Berlin-Insituts "Zur Lage der Integration in Deutschland" hat solche Kriterien und Indikatoren erstmals für Deutschland entwickelt und vergleicht auf dieser Grundlage den Integrationsstand verschiedener ethnischer Gruppen. Die Reaktionen auf die Studie zeigen allerdings, dass wir erst am Beginn der notwendigen Debatte über Kriterien und Indikatoren der Integration sind. Die Co-Autorin Franziska Woellert stellt einige Ergebnisse der Studie vor. (weiter) |
| DOSSIER Starke Jugend - Lebenswelten junger MigrantInnen |
 Junge MigrantInnen stehen meist im Mittelpunkt politischer Debatten, wenn es um Erziehungsnotstand, Bildungsmisere sowie Kriminalität und Gewalt geht. Sie selbst kommen nur selten zu Wort. Es wird über sie debattiert. Das Dossier will hier eine Korrektur anbringen. Es hinterfragt einseitige Wahrnehmungen und Zuschreibungen und versucht, Eigenbilder und Lebensrealitäten der Jugendlichen zu erkunden. Deren Lebenswelt findet ihren Ausdruck in beeindruckenden Rap-Texten, Gedichten und HipHop-Projekten. (weiter) |
| Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf. Damit Bildungsarmut nicht weiter vererbt wird. |
 Die Empfehlung der Schulkommission der Heinrich-Böll-Stiftung stellt auf die beiden grundlegenden Probleme des deutschen Bildungssystems ab: das Gerechtigkeitsproblem sowie das Qualitäts- und Leistungsproblem. Zu viele Kinder und Jugendliche - besonders solche mit Migrationshintergrund - werden zurückgelassen. Zudem entspricht das Qualifikationsniveau nicht den Anforderungen der Wissensgesell- schaft und die Leistungsspreizung ist zu groß. (weiter) |
| Vor dem 3. Integrationsgipfel: Ernüchternde Bilanz |
 Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel: Im Vorfeld des dritten Integrationsgipfels zogen die Stakeholder eine Zwischenbilanz des Nationalen Integrationsplans. Mark Holzbeger von der Grünen Bundestagsfraktion hat genauer nachgeschaut und -gerechnet, wie die haushalterische Umsetzung der rund 130 Selbstverpflichtungen des Bundes aussieht. Sein Fazit fällt ernüchternd aus: Anspruch und Wirklichkeit der Politik der Großen Koalition klaffen immer noch sehr weit auseinander. (weiter) |
| Türkische Literatur auf dem Weg nach Europa |
 Erstmals war 2008 die Türkei Ehrengast der Frankfurter Buchmesse unter dem Motto "Türkei - faszinierend farbig", das den Aspekt der Vielfalt in der Annäherung an die türkische Literatur und Kultur hervorhebt. Besondere Aufmerksamkeit erfährt die wachsende kosmopolitisch-moderne Literaturszene in der Türkei, aber auch die Literatur der in Deutschland lebenden AutorInnen mit türkischem Hintergrund. (weiter) |
| Von ethno-kultureller zu republikanischer Integration |
 Ist die jahrzehntelange Weigerung Deutschlands, sich als ein Einwanderungsland zu verstehen, auf ein tradiertes deutsches ethno-kulturelles Nationenverständnis zurückzuführen? Jürgen Gerdes und Thomas Faist diskutieren an unterschiedlichen Konzepten von Staatsbürgerschaft den Zusammenhang von Integration und Einbürgerung. (weiter) |
| Integration lokal: Der Integrationsplan für Berlin-Marzahn |
 Welche Probleme und Chancen kennzeichnen das Quartier? Wie können Erziehungs-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen, Wohnungsunternehmen und MigrantInnenvereine zur Integration beitragen? Der Integrationsplan des Berliner Bezirks Marzahn beinhaltet die gemeinsam verabredeten Ziele und Maßnahmen für bessere lokale Partizipations- chancen in den nächsten Jahren. (weiter) |
| Politische Integration von EinwanderInnen |
 Die Förderung der politischen Partizipation von EinwanderInnen ist europaweit ein erklärtes politisches Ziel. Während sich die Diskussion in Deutschland eher vage auf die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement beschränkt, werden auf europäischer Ebene bereits konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die politische Aktivierung von EinwanderInnen vorgelegt. Norbert Cyrus stellt den Stand der Diskussion vor. (weiter) |
| Zur Lebenssituation von Kindern mit Migrationshintergrund |
 Die Lebenssituation von Kindern mit Migrationshintergrund in Deutschland unterscheidet sich signifikant von der deutscher Kinder. Der neueste UNICEF-Bericht über die Lebensituation der Kinder in den Industrieländern vergleicht die Beteiligung der beiden Gruppen an Bildungs- und Gesundheitssystem und zeichnet trotz der mangelhaften Datenlage ein differenziertes Bild ihrer Situation. (weiter) |
| "Brain Waste": Die Anerkennung von ausländischen Qualifikationen in Deutschland |
 Qualifizierte ZuwandererInnen stoßen auf Probleme, wenn sie versuchen, ihre im Ausland erworbenen beruflichen oder akademischen Abschlüsse anerkennen zu lassen. Nur für einzelne Berufe gibt es Regelungen, die eine Bewertung im Vergleich mit Abschlüssen aus anderen Ländern ermöglichen. So werden MigrantInnen, auch wenn sie über langjährige Berufserfahrung verfügen, mit Dequalifizierung und überdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit konfrontiert. Eine neue Studie untersucht das Ausmaß des "Brain Waste" in Deutschland. (weiter) |
| DOSSIER Religiöse Vielfalt & Integration |
 Die religiöse Landschaft Deutschlands wird zunehmend vielfältiger. Durch jahrzehntelange Migrationsprozesse sind Religionsgemeinschaften hier ansässig geworden, die in der Öffentlichkeit immer sichtbarer werden. Das Dossier erkundet die Bedürfnisse und Wünsche von religiösen Minderheitengemeinschaften und sucht nach Wegen, wie die religiöse Vielfalt zukünftig ausgestaltet werden könnte. (weiter) |
| Integrationspotenziale der dualen Berufsausbildung |
 Das Risiko, nach Abschluss einer Berufs- ausbildung arbeitslos zu werden, ist bei jungen MigrantInnen erheblich höher als bei Deutschen - und zwar unabhängig von ihren individuellen Leistungen. Eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) untersucht die Ausbildungs- und Berufseintiegschancen von AbsolventInnen der dualen Berufsausbildung und kommt zu ernüchternden Ergebnissen. (weiter) |
| Kommunalpolitische Beteiligung von MigrantInnen am Beispiel eines Ausländerbeirats |
 Ausländerbeiräte können die Partizipation von AusländerInnen in der Kommune nicht ausreichend gewährleisten. Eher verstärken sie die Widersprüche, die entstehen, wenn Menschen einer Kommune bei ihren Partizipationsrechten über nationalstaatliche Zuordnungen auseinander dividiert werden. Ulrike Müller stellt die Ergebnisse ihrer ethnografischen Studie vor. (weiter) |
| DOSSIER Schule mit Migrationshintergrund |
 Eine Schule, die auch für die SchülerInnen mit Migrationshintergund gut ist, kann gelingen. Doch der vorherrschende Katastrophendiskurs führt alles andere als zum Ziel. Das Dossier enthält Konzepte und erfolgreiche Beispiele aus Theorie und Praxis, die belegen, dass und wie es auch anders geht. (weiter) |
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