Heinrich-Böll-Stiftung   Migration   Integration   Diversity  
  Aktuell  
 
Veranstaltung «Sehnsucht im Koffer»

Das Buch «Sehnsucht im Koffer» erzählt Geschichten der Migration zwischen Kosovo und Deutschland. Die Autoren Jeton Neziraj (Pristina) und Timon Perabo (Berlin) sind zu Lesung und Gespräch am 5. Juni 2013 in der Heinrich-Böll-Stiftung zu Gast. (weiter)

“Asyl und Migration - Herausforderungen und Spannungen“ - Konferenz Thessaloniki, Griechenland.

Die Konferenz leistete einen Beitrag für ein neues Verständnis der Asyl- und Migrationspolitik in Griechenland, in dem der Schutz der Menschen auf der Grundlage der humanitären und menschenrechtlichen Standards im Vordergrund steht. Der Konferenzenbericht und eine Videozusammenfassung dazu sind jetzt online. (weiter)

Klima wandelt Migration - ein Dokumentarfilm

Der Dokumentarfilm "Klima wandelt Migration" behandelt die Problematik der Klimamigration anhand der Beispiele von drei Familien in Bangladesch. (weiter)

Von Arbeitssuchenden, Empörten und kreativem Prekariat. Die neue italienische Einwanderung nach Berlin

Dr. Edith Pichler skizziert in ihrem Text die jüngere italienische Migration nach Deutschland mit besonderem Fokus auf Berlin. (weiter)

Die Anerkennung ausländischer Bildungs- und Berufsabschlüsse als Herausforderung der Einwanderungsgesellschaft

Der Beitrag von Ilka Sommer stellt dar, warum «Anerkennung in Deutschland» eine soziale Frage bleibt, die mit dem seit April 2012 verabschiedeten Gesetz noch lange nicht abgeschlossen ist. (weiter)

DOSSIER Krise und Migration - Die neue griechische Migration nach Deutschland

Ein Dossier über die soziale Lage der neuen und alten griechischen Migrantinnen und Migranten in Deutschland. Vor dem Hintergrund der Krise in Europa beschäftigt sich das Dossier mit den Zwischenräumen der griechischen Migrationen in und nach Deutschland.
(weiter)

"Residenzpflicht" - Dokumentation und Interview

Der Dokumentarfilm "Residenzpflicht" von Denise Garcia Bergt gibt Einblicke in die Lage von Asylsuchenden in Deutschland. Lesen Sie hier im Interview mit der Regisseurin, wie es um die Situation von Asylsuchenden bestellt ist und wie sich die Betroffenen gegen das Lagersystem zur Wehr setzen. (weiter)

DOSSIER Crossing Germany - Bewegungen und Räume der Migration

Die Reportagen in diesem Dossier drehen sich um die Idee von Migration als Bewegung. Betroffene erzählen von ihren Erfahrungen, Menschen erzählen von den Räumen, die sie verlieren und die sie sich neu erschaffen. (weiter)

Zuwanderung von Hochqualifizierten: Deutschland kann von den USA lernen

Deutschland ist ein bedeutendes Zuwanderungsland in Europa. Gleichwohl fehlt ihm bis heute eine Zuwanderungspolitik in Bezug auf Hochqualifizierte, die als Teil der Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik dabei hilft, die gesellschaftlichen Herausforderungen des demografischen Wandels zu bewältigen. Von Frederic Markus (weiter)

DOSSIER Grenz- statt Menschenschutz? Asyl- und Flüchtlingspolitik in Europa

Die EU-Asyl- und Grenzschutzpolitik des vergangenen Jahrzehnts ist durch die Entwicklungen der letzten Monate in Nordafrika eingeholt worden. Immer drängender wird ein Politikwechsel, der dem Flüchtlingsschutz Vorrang einräumt vor dem Grenzschutz. In diesem Dossier werden die neueren Dynamiken analysiert, die Missstände hervorgehoben und Ansätze eines Politikwechsels auch in Deutschland vorgestellt. (weiter)

DOSSIER Transnationalismus & Migration

Das Dossier widmet sich der wachsenden Bedeutung transnationaler Mobilität, der Entstehung neuer Migrationsformen und als deren Ergebnis den neuen transnationalen soziokulturellen Räumen und fragt nach den Erfordernissen für eine zukunftsfähige Migrations-Governance und Integrationspolitik. (weiter)

An Europas Hintertür

Die Grenze zwischen der Türkei und Griechenland ist heute das Haupteinfallstor für illegale ImmigrantInnen in die EU. Wer interessiert sich schon für das Drama, das sich hier abspielt? Anastasia Triantafillaki und Daniel Grinsted tun es. (weiter)

Abwanderung von hochqualifizierten deutschen StaatsbürgerInnen türkischer Herkunft

Die Einwanderungsdebatte versperrt all zu oft den Blick auf gleichzeitige Prozesse der Abwanderung. Barbara Pusch und Yaşar Aydın untersuchen die Gründe für die Migration türkeistämmiger Hochqualifizierter aus Deutschland in die Türkei. (weiter)

Grenzen der EU – Grenzen der Menschenrechte? Perspektiven der europäischen Flüchtlingspolitik

 Internationale Konferenz, 6./7. April 2011, in Berlin (weiter)

Migrationspolitik der Türkei im Hinblick auf Hochqualifizierte

Die Türkei rangiert auf Platz 27 der Länder, aus denen die meisten hochqualifizierten Arbeitskräfte emigrieren und belegt Platz sieben der weltweit höchsten Anzahl von BildungsmigrantInnen. Diana Meschter untersucht die Poltik der Türkei, gut gebildete und qualifizierte EmigrantInnen zur Rückkehr in die Türkei zu bewegen. (weiter)

Die Blue Card Richtlinie und die Probleme ihrer Umsetzung in Deutschland

Die EU-Hochqualifizierten-Richtlinie von 2009 schafft erstmalig die Grundlage für eine europaweite einheitliche Regelung der Einreise- und Aufenthaltsbedingungen für Angehörige aus Nicht-EU-Ländern. Welche Probleme ihre Umsetzung in Deutschland mit sich bringt, erläutert Ivo Genchev. (weiter)

Deutsche Abschiebepraxis

Im aktuellen Jahresbericht von amnesty international wurde die Abschiebepraxis deutscher Behörden als zum Teil menschenrechtsverletzend kritisiert. Marei Pelzer und Mareike Schodder von PRO ASYL beschreiben die Härte deutscher Migrationspolitik und ein System der kollektiven Verantwortungslosigkeit bei der Abschiebung von Asylsuchenden in Elend und oft lebensbedrohliche Situationen.
(weiter)

Asyl in Europa – Unerreichbar?

Durch ein „Integriertes Grenzmanagement“ baut die EU Mechanismen einer immer effektiveren Grenzkontrolle auf. Wer sich für Flüchtlinge einsetzt, muss sich deshalb nicht nur humane Aufnahmebedingungen in Europa fordern. Denn das setzt voraus, dass die Betroffenen es überhaupt hierher geschafft haben. Tillmann Löhr stellt daher die Schicksalsfrage: Was muss getan werden, damit diejenigen, die Schutz vor Verfolgung benötigen, auch nach Europa kommen können? (weiter)

DOSSIER Mobility and Inclusion – Managing Labour Migration in Europe

Regarding the issue of increasing labour mobility supply and demand in Europe, the dossier engages in a discussion on changes that member states need to undertake in order to further the transparency of immigration, integration and employment policies. The existing incoherence among separate labour markets and migration policies represents a hindrance to a more and more globalised European Union. (weiter)

Mobility and Inclusion- Highly Skilled Labour Migration in Europe

Matching Europe's growing demand for highly-skilled labour is becoming every day more difficult. Lacking a common response to the contemporary challenges posed by labour migration, the EU Member States struggle to attract and retain top talents. The conference will focus on the discussion of issues above and of potentials for a comprehensive and coherent approach to European immigration policy which takes account of employment, integration and development policy aspects, and the current labour market situation in the Member States. (weiter)

Globale Wirtschaftskrise und Migration

Eine aktuelle Studie der ILO über die Folgen der globalen Wirtschaftskrise auf ausländische ArbeitnehmerInnen zeigt, dass diese besonders die Herkunftsländer trifft, wo sich die Abwanderung von Arbeitskräften spürbar verlangsamte. (weiter)

DOSSIER Border Politics - Migration in the Mediterranean

 Das Dossier beleuchtet die dramatische Situation an den EU-Außengrenzen im Mittelmeerraum, die durch eine perspektivlose Politik der Abschottung und Abwehr von MigratInnen entstanden ist. Und es fragt nach Ansätzen für eine Flüchtlings- und Einwanderungspolitik, die menschenrechtliche Standards einhält und die gemeinsamen Interessen Europas und Afrikas in den Vordergrund stellt. (weiter)

Selbst-Berechtigung: Über die Selbstorganisation von Flüchtlingen in Deutschland

Vor dem Hintergrund der Asylrechtsänderung 1993, die die Rechte von AsylbewerberInnen und Flüchtlingen massiv einschränkte, entstanden zahlreiche antirassistische Menschenrechtsinitiativen und Flüchtlingsorganisationen. Doch gerade die Betroffenen selbst waren dort unterrepräsentiert. Judith Welkmann geht am Beispiel von konkreten Aktionen der Frage nach, unter welchen Bedingungen sich Flüchtlinge im Kampf um ihren rechtlichen Status als politische Subjekte konstituieren. (weiter)

Fortress or Area of Freedom? Euro-Mediterranean Border Management

Attempting to escape poverty, persecution, or oppressive regimes every year thousands of people mainly from Africa and Asia risk their lives on the perilous migratory routes to Europe. The conference Fortress or Area of Freedom? Euro-Mediterranean Border Management on 19-20 May 2009 in Berlin addressed the causes of migratory movements in the Mediterranean. Read the conference documentation and watch the video here 

DOSSIER Migration & Entwicklung

Die Rolle von MigrantInnen und Diasporagemeinschaften für die Entwicklung ihrer Herkunfts- länder wird zunehmend anerkannt; zugleich wird ihr auch mit Skepsis begegnet. Das Dossier bietet differenzierte Analysen über Potentiale und Grenzen des Migrations-Entwicklungs-Nexus. (weiter)

Migration und Menschenrechte in Deutschland und Europa

Diskriminierungsverbote, kodifiziert in internationalen Verträgen und Konventionen, gelten im Grundsatz für alle Menschen unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Hendrik Cremer zeigt die Defizite auf, die es in Deutsch- land bei der Einhaltung der Menschenrechte gibt, und fordert eine kohärente europäische Migrations- und Entwicklungspolitik, die die Menschenrechte in Europa wie in den anderen Ländern achtet. (weiter)

DOSSIER European Governance of Migration

Welche Grundsätze soll eine gemeinsame europäische kohärente Einwanderungs- und Asylpolitik und welche Ziele soll sie verfolgen? Das Dossier bietet Beiträge und Analysen aus der intenationalen Konferenz "European Governance of Migration" in Berlin. (weiter)

"Somewhere beyond the rainbow"

Die Schreckensbilder der Gewalt gegen MigrantInnen in südafrikansichen Townships sind schnell wieder verblasst. Doch die zugrundeliegenden strukturellen Probleme und politischen Dynamiken wirken fort. Romin Khan analysiert die Ausschreitungen vor dem Hintergrund der Verflechtung von Macht, Fremdheit und nationalen Mythen der "Regenbogennation". (weiter)

Die Rechte von MigrantInnen

Welche Grund- und Menschenrechte und Ansprüche stehen MigrantInnen zu und wie legitim ist deren Einschränkung durch den Staat? Jürgen Gerdes hinterfragt restriktive Regelungen des deutschen Asyl-und Aufenthaltsrechts sowie des Familiennachzugs. (weiter)

Im medialen Zerrspiegel: Irreguläre Migration von Afrika nach Europa

Die irreguläre Migation von Afrika nach Europa ist ein kontroverses Thema in Gesell- schaft und Politik - doch wie berichten Zeitungen darüber, die in hohem Maße die öffentliche Meinung beeinflus- sen? Wie positionieren sie sich zwischen Bedrohungsszenarien und Opferdiskurs? Hanna Mbappou-Gleiß analysiert Zeitungsartikel aus Deutsch- land, Frankreich und Spanien. (weiter)

Xenophobic attacs in South Africa: Not a completely new phenomenon

The ongoing attacks on foreigners in various townships around Pretoria and Johannesburg as well as in the Johannesburg city centre, has forcefully brought to the fore the extent of xenophobia towards specifically black foreigners in South Africa. But attacks on foreigners is not a new phenomenon in South Africa. A comment by Vincent Williams. (weiter)

Menschenrechte für AusländerInnen ohne Aufenthaltsstatus

Menschenrechtliche Mindeststandards werden den in Deutschland lebenden Menschen ohne Aufenthalts- status vorenthalten. Mark Holzberger stellt den Gesetzentwurf der Grünen Bundestagsfraktion vor, der die Abschaffung der Meldepflicht für Institutionen vorsieht.  (weiter)

Rechte von Menschen ohne Papiere und die Widerspruchsfreiheit der Rechtsordnung

Das BMI weigert sich, die Meldepflicht öffentlicher Stellen über Menschen ohne Papiere abzuschaffen. Diese Haltung ist ignorant gegenüber menschenrechtlichen Ansprüchen und Verpflichtungen und in ihren Auswirkungen auch schädlich für die ganze Gesellschaft. Ein Beitrag von Andreas Fisch. (weiter)

Festung Europa oder Raum der Freiheit?

Wohin entwickelt sich die EU: zu der viel zitierten „Festung Europa“ oder vielleicht doch zu einem „Raum der Freiheit“? Steffen Angenendt analysiert Trends und Perspektiven europäischer Migrationspolitik im 21. Jahrhundert. (weiter)

Überleben zwischen vollen Booten und Festung

Veranstaltung über Chancen und Risiken europäischer Migrationspolitik am 4. März 2008 19.30 Uhr in Berlin mit Steffen Angenendt, SWP, Elias Bierdel, ehem. Vorstand von Cap Anamur und Omid Nouripour, MdB Bündnis90/Die Grünen. (weiter)

DOSSIER Leben in der Illegalität

Trotz drakonischer Grenzkontrollen steigt in den letzten Jahrzehnten in Europa die Zahl von Menschen ohne legalen Aufenthalt und ohne elementare Rechte. Das Dossier liefert Einblicke in ihre prekäre Lebenssituation und stellt (Eigen-)Initiativen vor, die Hilfe organisieren und politische Lösungen einfordern. (weiter)

EU-Blue Card: Abkehr von bloßer Abschottung

Die "Blue Card"-Initiative der EU-Kommission will die gezielte Einwanderung qualifizierter Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern erleichtern und die Harmonisierung der Einwanderungspolitiken voranbetreiben.Ein Schritt in die richtige Richtung, meint der Grüne Europa-Abgeordnete Cem Özdemir. (weiter)

Flüchtlingsrechte gelten auch auf hoher See

Europa schottet sich auch mit illegalen Mitteln gegen Flüchtlinge und Einwanderer ab. Die von der EU-Agentur FRONTEX konzipierte Flüchtlingsabwehr missachtet menschen- und flüchtlingsrecht- liche Verpflichtungen der EU. Zu diesem Ergebnis kommt ein von amnesty international, Pro Asyl und Forum Menschenrechte in Auftrag gegebenes Gutachten. (weiter)

Migranten auf dem Arbeitsmarkt

Deutschland ist nach den USA das OECD-Land mit den meisten im Ausland geborenen Einwohnern. Angesichts dieser Zahlen ist es offensichtlich, dass die Arbeitsmarktintegration dieses "Humankapitals" zentral für die gesellschaftliche Integration der MigrantInnen sowie die Zukunftsfähigkeit der Volkswirtschaft ist. Thomas Liebig stellt die OECD-Studie "Jobs for Immigrants" vor. (weiter)

Sicherheitsrisiko: Klimabedingte Umweltmigration

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) zeigt in seinem neuesten Gutachten „Sicherheitsrisiko Klimawandel“, dass der Klimawandel nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung gefährdet, sondern auch erhebliche Sicherheitsrisiken hervorrufen dürfte, sollten entschiedene Gegenmaßnahmen ausbleiben. Ein Beitrag von Kristin Hoffmann. (weiter)

OECD mahnt Integration der Zuwanderer an

Deutschland steuert sehr viel schneller und in größerem Umfang als die meisten anderen OECD-Länder auf eine schrumpfende Erwerbsbevölke- rung und Fachkräftemangel zu, stellt der neue Migrationsbericht der OECD fest. Die Maxime der Politik müsste daher lauten: Ausbildung verbessern, Zuwanderung zulassen. (weiter)

UN-Konvention schützt Rechte der Wanderarbeitnehmer

Die 2003 in Kraft getretene UN-Konvention präzisiert die wesentlichen Menschenrechte, die auch für MigrantInnen unabhängig vom Aufenthaltsstatus gelten. Doch von Deutschland und anderen EU-Staaten wurde sie nicht ratifiziert. Sie behaupten, dass sie diese Menschenrechte ohnehin beachten. Warum aber diese Konvention besonders zum Schutz illegaler MigrantInnen wichtig ist, erklärt Katharina Spieß. (weiter)

 
DOSSIER EMPOWERMENT
Dossier Empowerment Foto: Marianna Salzmann

Empowerment wird als das Steigern der politischen, sozialen, ökonomischen und spirituellen Stärke einer Gemeinschaft oder Person verstanden, die durch soziale Konstrukte wie »Rasse«, Religion, Gender, Sexualität, Klasse, Disability und Alter strukturell benachteiligt sind. Das Dossier stellt Essays, Interviews und Filme vor, die das Empowerment von Menschen fokussieren, die aufgrund von rassistischen Strukturen marginalisiert werden. Es betrachtet verschiedene individuelle und strukturelle Ansätze des Empowerments, in verschiedenen Sphären des Lebens. (weiter)

Zwischenraum Bibliothek
Foto: Franko Jakobs

EXKLUSIV im ZWISCHENRAUM FÜR KUNST der Autor Gerrit Wustmann im Interview mit der Kuratorin Safiye Can und Gedichten aus seinem im Juni 2013 erscheinenden Band Istanbul Bootleg. (weiter)

"Mich interessieren die ganz persönlichen Geschichten" - Interview mit Hatice Akyün
Der_deutsche_Traum

Ein spannendes Interview mit der Gastgeberin unserer Gesprächsreihe »Vorbilder im Gespräch« Hatice Akyün ist hier nachzuhören (weiter)

Zwischenraum Bibliothek
Foto: Lisa Farkas

»Das Wort ›Integration‹ wird in Deutschland missbraucht und ist überflüssig.« - Ein Gespräch mit Kabarettist und Schriftsteller Şinasi Dikmen und eine Leseprobe aus seinem Band »Integrier dich, Opa!« finden sie im ZWISCHENRAUM FÜR KUNST. (weiter)

Zwischenraum Galerie
City Of Wishes: Tokyo by Hye-Seung Jung (All Rights Reserved)

Im ZWISCHENRAUM FÜR KUNST stellen wir die Arbeit der Künstlerin Hye-Seung Jung vor. (weiter)

Freitext Launch: Auftauchen - Empowering Asian Germany
freitext_korientation_auftauchen_

Am 27. April 2013, 20 Uhr wird im Ballhaus Naunynstrasse die neue Ausgabe des Magazins freitext vorgestellt. Auftachen verfolgt das Ziel Asiatischdeutsche Perspektiven in ihrer uneingrenzbaren Vielschichtigkeit miteinander in Verbindung zu setzen. Zusammen mit korientation sucht, erzählt und erschafft sie Geschichten eines anderen Deutschlands. Mit Yoko Tawada, Deniz Utlu, Kien Nghi Ha, Hieu Hoang, Linda Koiran,
Ilhan Özgen, Rebecca Sumy Roth, Trang Tran, Mutlu Ergün, Noa Ha u. v. a. (weiter)

Diesseits der Parallelgesellschaft. Religion und Migration in relationaler Perspektive
Graffiti_Prag_Cluster Religiöser Pluralismus

Alexander-Kenneth Nagel stellt in seinem Beitrag den Sammelband "Diesseits der Parallelgesellschaft. Neuere Studien zu religiösen Migrantengemeinden in Deutschland" vor. Er eröffnet neue Perspektiven auf das Bild der religiösen "Parallelgesellschaften" und verdeutlicht, dass Religionsgemeinschaften wichtige Unterstützungsnetzwerke und Anlaufstellen für Migrantinnen und Migranten sind, die vielfältige Beziehungen zu anderen religiösen, gesellschaftlichen und politischen Gruppen ermöglichen. (weiter)

DOSSIER The Living Archive: kulturelle Produktionen und Räume
Colonialism Lack auf Blattgold, 42x29,7 cm © Melody LaVerne Bettencourt 2012

Kulturelle Produktionen lassen sich neben ihren ästhetischen Dimensionen als Wissensproduktionen und Wissensplattformen begreifen. Kunst und Kultur bewegen sich nicht im luftleeren Raum, sondern transportieren Symbole, Ideen, sinnliche Erfahrungen und Bilder, die kontextualisiert werden müssen. Die oftmals symbiotischen Verflechtungen von Kunst und Politik stehen dabei im Fokus der Auseinandersetzungen. Das Dossier stellt Standpunkte und kreative Prozesse aus unterschiedlichen Perspektiven zusammen, um ein differenziertes Bild des komplexen Geflechts von Kunst/Kultur und Migration/Postkolonialismus in Deutschland und darüber hinaus zu kartografieren. (weiter)

Vorbilder im Gespräch mit Hatice Akyün - Reihe „Was ist der Deutsche Traum?“
Illustration: Drushba

Erfolgreiche Migrantinnen und Migranten aus Politik, Sport, Wissenschaft, Kultur und Medien können durch ihre Geschichten – Geschichten des Aufstiegs – mit ihrer Vorbildfunktion an der Weiterentwicklung der Narration von Teilhabe und Aufstieg in Deutschland mit wirken. Welche Chancen haben sie genutzt, um sich und ihre Träume zu verwirklichen? Wann kollidiert das Aufstiegsstreben durch Bildung und Leistung mit der Wirklichkeit? Am 26. März 2013, 19 Uhr mit den Gästen Yassin Musharbash, Redakteur der ZEIT und Lorenz Maroldt, Chefredakteur des Berliner Tagesspiegels.
(weiter)

Migration - Stadt - Citizenship
Foto: Dieter Titz /flickr

Historisch sind die Be- und Verarbeitung von Migration in der Stadt und der Umgang mit Diversität ein Kernelement des Städtischen. In diesem Dossier geht es darum, die Dynamiken dieser Entwicklung zu verstehen und Antworten auf die Frage zu finden, inwiefern Städte durch Migration geprägt sind. Wer plant für die Städte und welche Bilder der Stadt werden nach welchen Vorbildern entworfen? Mit Beiträgen von u.a. Steven Vertovec, Karen Schönwälder und Sören Petermann und Dr. Jutta Aumüller. (weiter)

Ein Vorbild für die neue deutsche Selbstverständlichkeit
Was ist der deutsche Traum

Ein Perspektivwechsel kann einen Ausweg aus der Sackgasse weisen, in die sich die Integrationsdebatte manövriert hat: Einfach mal auf jene schauen, die erfolgreich sind in Kultur, Wirtschaft, Sport, Medien, Bildung oder im Staatsdienst, statt auf das Scheitern. Diesen Ansatz verfolgt die neue Reihe „Vorbilder im Gespräch mit...“ der Heinrich-Böll-Stiftung im Rahmen ihres Programms „Was ist der deutsche Traum?“ Am ersten Abend war als Vorbild die Richterin Şeyda Emek eingeladen, um im Gespräch mit der Berliner Journalistin Hatice Akyün und Sigrid Klebba, Staatssekretärin für Jugend und Familie im Berliner Senat, auszuloten, welches in Deutschland die entscheidenden Faktoren für sozialen Aufstieg und Teilhabe sind. Lesen Sie den ganzen Bericht von Corina Weber hier.
(weiter)

Wir sind auf twitter!
www.twitter.com/logo

Wir sind jetzt auch bei twitter zu finden: @MID_Boell (weiter)

{ hochinklusiv! } Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft

Inklusion?! Was das ist und was die Heinrich Böll Stiftung darunter versteht zeigt unser Erklärvideo.

Video mit Gebärdensprache

Video mit Untertiteln

(weiter)

{ hochinklusiv! } Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft
boell_postkarte_hochinklusiv

Die Heinrich-Böll-Stiftung und ihre Landesstiftungen setzen sich für Inklusion ein und entwickeln inklusive Politik weiter. Bei der Tagung «hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft » werden wir über Chancen und Grenzen von Inklusion diskutieren. Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung und natürlich auf Dich und auf Sie. (weiter)

Grüne Roadmap zur Gleichstellung und rechtlichen Integration des Islam in Deutschland
CLUSTER ISLAM, STAAT & DEMOKRATIE

Die Bundestagsfaktion der Grünen hat ein Positionspapier zur Gleichstellung des Islam in Deutschland entwickelt. Was sich hinter der "Grünen Roadmap zur Gleichstellung und rechtlichen Integration des Islam in Deutschland" verbirgt und welche Forderungen die Grüne Fraktion stellt, können Sie hier nachlesen. (weiter)

Wie integriert sind Studierende mit Migrationshintergrund?
BILDUNG Foto: Mal Booth (flickr.com)

Eine qualitative Studie an der Universität Vechta unter Einbezug der Zielgruppe. Yvonne Völchow und Maike Bajaa stellen in diesem Beitrag einige Ergebnisse des DAAD-PROFIN-Modellprojektes „Migration und Studium“ an der Universität Vechta vor.
(weiter)

THEMA Theater und Diskriminierung
Bild: www.buehenwatch.com

Seit Anfang 2012 ist die Debatte um rassistische Darstellungspraxen auf deutschen Bühnen wieder vermehrt im Gespräch und wird oftmals hitzig diskutiert. Wir widmen uns in diesem Schwerpunkt der Frage danach, wie Rassismus und rassistischen Aufführungspraxen im Theater begegnet werden kann. Mit Beiträgen von Theater- und Kulturschaffenden, sowie Expertinnen und Experten aus der Anti-Diskriminierungspolitik beschäftigt sich der Schwerpunkt mit Möglichkeiten und Fallstricken der Partizipation im deutschen Kulturbetrieb. (weiter)

Leistung, die sich lohnt? Das Versprechen der Chancengerechtigkeit
Illustration: Drushba

Zu den Menschen, die nach wie vor auf Leistung als Mittel ihres sozialen Aufstiegs und gesellschaftlicher Anerkennung setzen, gehören heute besonders Menschen mit Migrationsgeschichte mit guten Schul- und Hochschulabschlüssen. Lesen Sie hier den Keynote-Vortrag "Die Wirklichkeit des Leistungsprinzips: Ansprüche, Krisen, Kritik" von Prof. Dr. Sighard Neckel und den Bericht zur Veranstaltung "Der Tod des Leistungsprinzips und seine Folgen". (weiter)

MID auf Facebook
MID

Liebe Leserinnen und Leser, wir freuen uns jetzt auch auf Facebook vertreten zu sein. Um Fan unserer Seite zu werden schauen Sie hier und drücken "Gefällt mir". Wir freuen uns auf Kommentare und Anregungen.

Marginale Urbanität oder: wie gehören Migration, Diversität und Stadtentwicklung zusammen?
Cover "Marginale Urbanität" Felicitas Hillmann, transcript Verlag.

Für viele Jahre wurde die Außenseiterposition der migrantischen Bevölkerung als Marginalität im städtischen Raum interpretiert. PD. Dr. Felicitas Hillmann präsentiert in dem von ihr herausgegebenen Sammelband "Marginale Urbanität", welche Folgen die zunehmende Diversität und Heterogenität der Stadtbevölkerung für die Stadtplanung und –entwicklung hat. (weiter)

Migration und Identität in Zeiten von Umbrüchen - Ein transatlantischer Blickwechsel
Cover "Looming Shadows"

 Die Politikwissenschaftler Vedran Dzihic und Thomas Schmidinger haben in ihrem gerade erschienenen Buch "Looming Shadows - Migration and Integration at a time of Upheaval" Beiträge von Expertinnen und Experten beidseits des Atlantiks zusammengestellt. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Situation und öffentlichen Repräsentation von Musliminnen und Muslimen in Europa und den USA. Am 21. Mai präsentieren die Autoren das Buch in der Heinrich Böll Stiftung. (weiter)

Der religionspolitische Kompromiss in Nordrhein-Westfalen
Icon Cluster Islam

Der Politikwissenschaftler Mounir Azzaoui berichtet über den als Meilenstein gefeierten religionspolitischen Kompromiss in Nordrhein-Westfalen und gibt Einblicke in die Debatte, um einen islamischen Religionsunterricht in Deutschland. (weiter)

In the melting pot – Muslim migrants in post-crisis Bochum
Titelbild

Georgiana Catalina Macovei and photographer Octavian Bâlea documented the visitors of a Turkish mosque in Bochum. The article sheds light on the impact of the economic crisis of 2008 on Bochum’s large and diverse muslim community. Who was affected and what support networks are provided by religious institutions such as Mosque societies? As numbers cannot convey the complexity of issues of migration within the town of Bochum, the article allows for a different look on the struggles and success stories of muslim migrants in Bochum. (weiter)

THEMA Der Integrationsgipfel 2012
Bild: Cover NAP

Der 5. Integrationsgipfel der Bundesregierung hat einen „Nationalen Aktionsplan Integration“ beschlossen, darüber hinaus allerdings nur wenig Neues angestoßen. Vor allem MigrantenvertreterInnen drängten danach, Themen wie strukturelle Diskriminierung und Rassismus sowie die mangelnde Partizipation zu thematisieren und in den Vordergrund des Aktionsplans zu stellen. Die Rede der Neuen deutschen Medienmacher thematisiert Rassismus und die mangelnde Repräsentation von MigrantInnen und Menschen of Color in den deutschen Medien. Der nächste Beitrag kommt von der Journalistin Sheila Mysorekar, die dem Mythos von 'Deutschsein' gleich 'Weißsein', dem Unterschied zwischen 'Assimilation' und 'Integration' und dem Label 'mit Migrationshintergrund' einiges entgegen zu setzen hat. Dr. Antonietta P. Zeoli kontextualisiert die Ergebnisse des Integrationsgipfel in Bezug zur Qualifizierung schulischer und außerschulischer Fachkräfte und Memet Kilic konkretisiert welche Maßnahmen getroffen werden müssen, um Partizipation zu ermöglichen.
(weiter)

DOSSIER Altern in der Migrationsgesellschaft
Bild: dietlb.de CC by NC-ND

Eine Facette des demographischen Wandels ist, dass immer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ins Rentenalter kommen. Im „Europäischen Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen“ beleuchtet das Dossier die Lebenssituation älterer MigrantInnen in Deutschland. Wie können sie "aktiv altern" – und somit möglichst lang gesund bleiben, an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens partizipieren und im Krankheitsfall kultursensibel versorgt werden? (weiter)

Muslim Well-Being in Europe
Buchcover "Benchmarking Muslim Well-Being in Europe"

Die Studie "Benchmarking Muslim Well-Being in Europe: Reducing Disparities and Polarizations" von Pamela Irving Jackson und Peter Doerschler untersucht auf der Grundlage der Benchmarking-Richtlinie des Europäischen Parlaments die soziale und ökonomische Gleischstellung und Integration von MuslimInnen in vier europäischen Ländern: Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien. Mit Hilfe dieser Daten und Fakten werden Mythen und Vorurteile sichtbar gemacht und Hindernisse und Diskriminierungen aufgezeigt, die Menschen muslimischen Glaubens die gleichberechtigte Teilhabe in diesen Ländern erschweren. (weiter)

DOSSIER Zuhause in Almanya – Türkisch-deutsche Geschichten & Lebenswelten
Berlin Skyline_CC__dChris   http://bit.ly/sko1V9  Istanbul Skyline CC_depo))) http://bit.ly/rRlZMO

Das Dossier nimmt das 50. Jubiläum des türkisch-deutschen Anwerbeabkommens zum Anlass, um Einblicke in bekannte und weniger bekannte Aspekte der deutsch-türkischen Einwanderergesellschaft zu gewähren. Im Mittelpunkt stehen Erzählungen und Lebensgeschichten sowie Berichte über ganz alltägliche Phänomene wie Esskulturen, Fernsehgewohnheiten, Kinoerlebnisse, Musiktraditionen sowie Reisen zwischen alter und neuer Heimat, die vielleicht neue Einsichten in die Lebenswelten der „Almancis“ vermitteln. (weiter)

DOSSIER Politische Partizipation & Repräsentation in der Einwanderungsgesellschaft
"Deutsch für Ausländer" - Cartoon von Henning Studte (www.studte-cartoon.de)

Dazu gehören heißt auch, sich beteiligen. Wie ist es um die politische Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund - mit oder ohne Wahlrecht - bestellt? Das Dossier untersucht, welche Partizipations- und Repräsentations- möglichkeiten Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland und anderen europäischen Ländern nutzen, um sich Gehör zu verschaffen und ihre Interessen zu vertreten. Politisch Aktive in verschiedenen politischen Gremien und zivilgesellschaftlichen Organisationen berichten über ihre Motivation und Erfahrungen mit ihrem Engagement, welche Hindernisse ihnen dabei entgegenstehen und wie sie beseitigt werden können. (weiter)

REIHE Angekommen - 50 Jahre Anwerbeabkommen Deutschland-Türkei
Bild: Good Bye Deustschland

Am 31. Oktober 2011 jährt sich zum 50. Mal das deutsch-türkische Anwerbeabkommen. In Folge dieses "Gastarbeiterabkommens" und bis zum Anwerbestopp von 1973 kamen Millionen Menschen aus der Türkei nach Deutschland. Ähnlich wie es den meisten GastarbeiterInnen aus anderen südeuropäischen Ländern erging, blieben sie entgegen ihren Vorsätzen hier und holten ihre Familien nach. So wurden die „GastarbeiterInnen“ der ersten Generation de facto zu EinwanderInnen. Das diesjährige Jubiläum des Anwerbeabkommens mit der Türkei ist für uns willkommener Anlass, den Beitrag der EinwanderInnen aus der Türkei - auch stellvertretend für die aus den anderen Ländern - für und in unserer Gesellschaft mit einer Veranstaltungsreihe zu würdigen und uns über die Gestaltung des Wandels unserer Gesellschaft zu verständigen. (weiter)

THEMA Deutsche Islam Konferenz im Fokus
Sevilla 85

In den letzten Monaten wurde immer wieder die Frage gestellt, welche Aufgaben die Deutsche Islam Konferenz (DIK) noch hat und ob sie die Integration muslimischer Gemeinschaften tatsächlich vorangetrieben hat. In diesem Themenschwerpunkt werden Ausrichtung, Vorhaben und zentrale Ergebnisse der DIK vorgestellt und bewertet. Gabriel Goltz und Steffi Jemili-Redmann geben einen Überblick über Ziele, Zwischenergebnisse sowie die von der DIK angeschobenen Projekte. Yasemin Shooman setzt sich mit Begriffen und Argumentationsmustern der Thematisierung der Islamfeindlichkeit im DIK Ergebnis-Papier auseinander. Sowohl Volker Beck wie auch Dr. Matthias Kortmann sehen die von der Bundesregierung gesteuerte DIK als gescheitert an und plädieren für ihre Neuausrichtung. (weiter)

TAGUNG Mittendrin oder nur irgendwie dabei? Die Rolle von Menschen mit Migrationshintergrund in der Kommunalpolitik
Illustration Drushba

 Die Tagung fragt nach der Repräsentanz von Menschen mit Migrationshintergrund in der deutschen Politik und schaut dabei insbesondere auf die Ebene der Lokalpolitik, die häufig als „Schule der Demokratie“ bezeichnet wird. Im Rahmen der Tagung am 29. Juni 2011 werden erstmals die Ergebnisse der Studie „Einwanderer und Einwanderinnen in den Räten deutscher Städte“, die vom Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser & multiethnischer Gesellschaften in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung und der Stiftung Mercator durchgeführt wurde, vorgestellt und diskutiert. (weiter)

Aufklärung über die „Aufklärer“. Patrick Bahners „Panikmacher“
Buchcober "Die Panikmacher" von Patrick Bahners

Wenn ein Buch den Titel "aufklärerisch" verdient, dann Patrick Bahners "Die Panikmacher". Dem Autor geht es um mehr als die Widerlegung von pseudowissenschaftlichen Behauptungen à la Sarazzin oder von sog. Aufklärern, die die Angst vor dem Islam schüren. Es geht ihm um die Verteidigung von Religionsfreiheit gegen eine dogmatische Staatsreligion. Für Micha Brumlik ist das Buch eine der "bedeutendsten politischen Studien des Jahres 2011". (weiter)

TAGUNG Positive Action: Mit Positiven Maßnahmen Barrieren abbauen, Chancengleichheit und Vielfalt fördern
Illustration  Tagung Positive Maßnahmen: drushba

 Wie können die diskriminierenden Strukturen und Einstellungen effektiver abgebaut werden, die zur beharrlichen Benachteiligung großer gesellschaftlicher Gruppen führen und ihren sozialen Aufstieg behindern? Die aktuellen Diskussionen über gesetzliche Quoten für Frauen in Leitungspositionen oder zur Verbesserung der Repräsentation von Menschen mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst zeigen, dass Appelle und freiwillige Selbstverpflichtungen offensichtlich nicht ausreichen, um Fortschritte bei der Gleichstellung zu erreichen. Ein proaktives Handeln durch Positive Maßnahmen ist erforderlich. Was sie bewirken können und welche Rahmenbedingungen sie brauchen, darüber diskutieren am 1. April 2011 VertreterInnen von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. (weiter)

DOSSIER Öffnung der Hochschule - Chancengleichheit, Diversität, Integration
Foto eines Bibliothekssaals

Sind unsere Hochschulen ausreichend auf die gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte vorbereitet und können sie der Verantwortung gerecht werden, die sie auch für die soziale und demokratische Entwicklung unserer Gesellschaft tragen? Ob dies ihnen gelingen wird, hängt auch davon ab, ob die Hochschulen in der Lage sind, sich für neue Schichten zu öffnen, um eine breite Teilhabe von jungen Menschen aus bildungsfernen und einkommensschwachen Familien an höherer Bildung zu ermöglichen. Das Dossier analysiert die Zugangsbarrieren und diskutiert Maßnahmen zu ihrer Überwindung. (weiter)

DOSSIER Muslimische Gemeinschaften zwischen Recht und Politik
Titelbild Dossier Muslimische Gemeinschaften

Woran liegt es, dass die staatliche Anerkennung muslimischer Gemeinschaften als gleichberechtigte Religionsgemeinschaften in Deutschland noch auf sich warten lässt? Das Thema wird seit etwa zwanzig Jahren, auch im Rahmen der vom Bundesinnenministerium initiierten Deutschen Islamkonferenz kontrovers diskutiert - bislang jedoch mit kaum vorzeigbaren Ergebnissen. Das Dossier analysiert die rechtlichen Herausforderungen und religionspolitischen Positionen und zeigt Wege und Übergangslösungen für die baldige Integration muslimischer Gemeinschaften auf. (weiter)

DOSSIER Bis in die dritte Generation? Lebensrealitäten junger MigrantInnen
Foto:  RÜTLI WEAR

Jenseits der aufgeheizten Debatte über die angeblich fehlende Integrationswilligkeit und -fähigkeit von MigrantInnen nähert sich dieses Dossier der Lebensrealität junger Menschen mit Migrationshintergrund der dritten Einwanderergeneration aus ihrer eigenen Perspektive. Aber ist es überhaupt sinnvoll, von der "dritten Generation" zu sprechen? Wie unterscheiden sich die Einstellungen und Erfahrungen der jungen Menschen von denen ihrer Eltern und Großeltern? Wie sehen sie ihre Zukunftsaussichten und wie kann man sie besser unterstützen, ihre Fähigkeiten und Potentiale zu entfalten und dadurch den sozialen Aufstieg zu schaffen? (weiter)

Islamische Theologie an deutsche Universitäten
ISLAM, STAAT & DEMOKRATIE

Lange wurden Imame durch muslimische Gemeinden aus den Herkunftsländern nach Deutschland importiert, da staatliche Stellen in Deutschland wenig Interesse an der Religionsausübung der muslimischen MigrantInnen zeigten. Der Politologe Ertuğrul Şahin legt dar, weshalb und wie Imame an deutschen Hochschulen ausgebildet werden sollen. (weiter)

Wie kann die politische Partizipation von MigrantInnen gefördert werden?
CITIZENSHIP & PARTIZIPATION

MigrantInnen sind in politischen Gremien, Institutionen, Verbänden und Parteien deutlich unterrepräsentiert. Diese mangelnde politische Partizipation stellt angesichts wachsender ethnisch-kultureller Vielfalt gleichsam ein zunehmend bedeutenderes Demokratiedefizit dar. Dr. Uwe Hunger stellt politische Forderungen und zielführende Ansätze vor, die zu einer gleichberechtigten politischen Teilhabe von MigrantInnen beitragen können. (weiter)

SVR-Jahresgutachten „Einwanderungsgesellschaft 2010“ – Politische Implikationen
jahersgutachten svr

In seinem ersten Jahresgutachten "Einwanderungsgesellschaft 2010" hat der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen, eine regierungsunabhängige Initiative von ExpertInnen, ein umfassendes wie beeindruckendes Werk mit Analysen und Bewertungen gesellschaftlicher Prozesse sowie eine Reihe Politikempfehlungen zu integrations- und migrationspolitischen Themen vorgelegt. Professor Friedrich Heckmann stellt zentrale Aspekte des Jahresgutachtens vor und unterstreicht seine Bedeutung. (weiter)

Die zweite Deutsche Islamkonferenz – ein Prüfstein
Logo Aktionsbündnis Muslimischer Frauen e.V.

 Die von starker Kritik über die Zusammensetzung begleitete Zweite Deutsche Islamkonferenz setzt den Dialog mit den MuslimInnen fort. Themen wie die Imamausbildung an deutschen Universitäten, die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit oder die Frage einer vermeintlichen Radikalisierung muslimischer Jugendlicher stehen dieses Mal auf der Agenda. Tuba Işık-Yiğit, die an der DIK als Vertreterin des Aktionsbündnis Muslimischer Frauen e.V. teilnimmt, setzt sich für die Chancengleichheit von sichtbar muslimischen Frauen auf dem Arbeitsmarkt ein. (weiter)

Muslime in Berlin
Forschungsberihct über Muslime in Berlin

Angesichts steigender Islamfeindlichkeit in Europa untersuchte das Open Society Institute in einer mehrjährigen Studie die Bedürfnisse und Anliegen muslimischer Communities in unterschiedlichen Städten und Kommunen. Die Studie At Home in Europe konstatiert das Bemühen von MuslimInnen in Europa um gesellschaftliche Teilhabe und ihre lokale Verbundenheit und Identifikation mit dem Ort, an dem sie leben. Nina Mühe stellt Ergebnisse der Teilstudie über die MuslimInnen in Berlin vor. (weiter)

HEAVEN HELL & PARADISE – Buchprojekt
Buchcover Heaven Hell & Paradise

Ein ganz besonderes Projekt realisierten Ausgburger HauptschülerInnen gemeinsam mit ihrer Lehrerin: sie schrieben ein Buch über sich selbst. In Heaven, Hell & Paradise finden sich authentische Geschichten, die von ihren Träumen und Visionen erzählen. Die Lehrerin Heidemarie Brosche schildert, wie die Idee dazu entstanden ist und welche Dynamik sich daraus entwickelt hat. Astrid Rösel gibt Einblicke in die Motive und Themen der jungen AutorInnen in diesem außergewöhnlichen Mutmach-Buch. (weiter)

The Backlash against Multiculturalism
The Multiculturalism Backlash

Is there a common ‘sceptical turn’ against cultural diversity or even a ’backlash against multiculturalism’ sweeping Europe? A new volume edited by Max-Planck-Institute Director Steven Vertovec and Susanne Wessendorf examines the social conditions and political questions surrounding multiculturalism and reopens the debate by distinguishing between political rhetoric, public opinion and public policies. (weiter)

Muslime und die Anforderungen des demokratischen Rechtsstaats
Bild: On the sidewalk von FaceMePLS (Quelle: http://www.flickr.com/photos/faceme/1810501534/)

 Obwohl sich das Bild der MuslimInnen in den letzten Jahren um einiges erhellt hat, liegen europaweit den Debatten über ein Kopftuchverbot für LehrerInnen an staatlichen Schulen in Deutschland, das Minarettverbot in der Schweiz oder das Burka-Verbot in Frankreich stets Zweifel über die Vereinbarkeit des isalmischen Lebenstils mit den Normen des deutschen Rechtsstates zugrunde. Der Soziologe Marc Phillip Nogueira analysiert das Verhältnis von MuslimInnen zu den Anforderungen des demokratischen Rechtsstattes. (weiter)

Jüdisch-Muslimischer Dialog
Jüdisch-Muslimischer Dialog

Wir sind bereit, Brücken zu bauen! Unter diesem Motto gründeten junge Leute jüdischen und muslimischen Glaubens den Verein Jüdisch-Muslimischer Dialog (JuMuDia). Vor dem Hintergrund weltweit religiös aufgeladener Konflikte suchen sie den Dialog und die Annäherung in den gemeinsamen Erfahrungen bei der Suche nach der eigenen Identität als in Deutschland lebende junge Menschen. David Neuwirth und Sümeyye Doğan stellen ihr vielversprechendes Projekt vor. (weiter)

MigrantInnenkongress BERLIN MITGESTALTEN
Berlin Mitgestalten

Menschen mit Migrationserfahrung und People of Color sind in der Politik, der Verwaltung und den gesellschaftlichen Institutionen deutlich unterrepräsentiert. Doch sie sind ein wichtiger Teil einer Stadtgesellschaft wie Berlin. Mit dem MigrantInnen-Kongress "Berlin mitgestalten!" am 26.-27. März bieten die Berliner GRÜNEN MigrantInnen Raum für Diskussionen, Anregungen und Vorschläge, die in das Partei-Programm einfließen sollen. (weiter)

Similarities in Difference: The Challenge of Muslim Integration in Germany and the United States
Muslime in Deutschland und den USA

After 9/11 several initiatives were undertaken by the United States to foster the transatlantic dialogue on the integration of Muslims and their religious organizations. In his essay, Mounir Azzaoui points out central differences between the circumstances of Muslims in Germany and the US and presents appropriate political measures for both countries to meet this challenge. (weiter)

Veranstaltungsreihe: "Was ist der deutsche Traum?"
Veranstaltungsreihe Der deutsche Traum

Immer häufiger werden individuelle Teilhabe und soziale Integration in den Zusammenhang von fairen gesellschaftlichen Aufstiegschancen gestellt. Die Veranstaltungsreihe thematisiert die Blockaden, die sozialer Mobilität heute entgegenstehen. Die gilt es zu erkennen und aufzuheben, will man jungen Menschen ermöglichen, durch eigene Anstrengungen voranzukommen, ohne daran aufgrund ihres Geschlechts, ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft gehindert zu werden.

Ouvertüre der Reihe: Vom Einwanderungsland zur Aufsteigerrepublik? Integration, Chancengleichheit und Teilhabe in Deutschland am 27. Januar mit Armin Laschet, Cem Özdemir und Sermin Langhoff.
Lesen Sie die Rezension zu Armin Laschets Buch "Die Aufsteigerrepublik - Zuwanderung als Chance" von Hilal Sezgin.
(weiter)

Mapping the US: Affirmative Action revisited
Beyond Multiculturalism?

Sind die Affirmative Action-Programme in den USA heute noch zeitgemäß, um die sozio-ökonomische  Diskriminierungen von Minderheiten zu bekämpfen? Oder führt die Fixierung auf Gruppenrechte in einer hochgradig diversen Gesellschaft zu neuen Ungerechtigkeiten? David A. Hollinger wirft in seinem Beitrag einen Blick auf die Entwicklungen der Affirmative Action und sucht nach neuen Wegen der Gestaltung von Diversität der modernen Gesellschaft - jenseits einer farbenblinden Gesellschaft, aber auch jenseits der Affirmative Action und gruppenbezogener multikultureller Programme.   (weiter)

DOSSIER Herkunft als Schicksal? Hürdenlauf zur Inklusion
Grafik: Johannes Leidenberger

Das Leben von MigrantInnen, besonders das junger MigrantInnen, wird in der deutschen Öffentlichkeit meist als Problem wahrgenommen. Doch wie realitätsnah sind Befunde, die einem Großteil von ihnen Integrationsunwilligkeit, ja Verweigerung unterstellen? Wie weit werden ihre Lebenswirklichkeit zur Kenntnis genommen und ihre Hoffnungen und Anstrengungen gewürdigt? Das Dossier beschreibt diese Lebenswirklichkeit als Hürdenlauf. Warum bedeutet die Herkunft, der "Migrationshintergrund", in Deutschland eine schwer zu überwindende Barriere, die nur zu oft den Traum der jungen MigrantInnen nach sozialem Aufstieg zur Illusion werden lässt? StipendiatInnen der Heinrich-Böll-Stiftung benennen Hürden und portraitieren Hürdenläufer. (weiter)

Religionsunterricht für alle
Chinesische Gläubigerfahnen

Wie kann Religionsunterricht in der Schule zu Dialog und Verständigung statt zu Trennung und Exklusion beitragen? In anderen europäischen Ländern und in Deutschland gibt es Erfahrungen mit Religionsunterricht, der auf eine konfessionelle Trennung der SchülerInnen verzichtet und im gemeinsamen Lernen ihre religiösen und weltanschaulichen Bindungen wertschätzt. Professor Wolfram Weiße sieht im Hamburger Modell einen richtigen Ansatz für einen dialogorientierten Religionsunterricht verwirklicht. (weiter)

Wie reagiert die Einwanderung auf die Finanzkrise?
Detail aus:  Janis Psychopedis, Gastarbeiter, 1978

Die gegenwärtige Wirtschaftskrise hat vielschichtige Auswirkungen, sowohl auf die Migrationsflüsse als auch auf die Integration der MigrantInnen. Der zuvor beobachtete Anstieg der Arbeitsmigration wurde in den meisten OECD-Ländern durch die Krise abgebrochen. Thomas Liebig stellt die aktuellen Ergebnisse der OECD-Studie "Internationaler Migrationsausblick" vor und analysiert die Folgen der Krise für die internationale Migration. (weiter)

Chinesische Community und Literatur in Deutschland
Foto: Chinesische Schrift Reload (CC): Mishell Wendl

Trotz seiner weltpolitisch zunehmenden Bedeutung ist China uns noch sehr fern und fremd. Der Auftritt des offiziellen Chinas auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse zeigte deutlich die Schwierigkeiten, die viele KünstlerInnen im Land "zwischen Tradition und Innovation" mit Meinungsfreiheit und Zensur haben. Der Themenschwerpunkt gibt einen Einblick in die kleine chinesische Community, die seit Jahren fast unauffällig in Deutschland lebt, und informiert über Motive und Themen von chinesischstämmigen SchriftstellerInnen. (weiter)

Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf MigrantInnen in deutschen Betrieben
Bauarbeiter, Quelle: Archiv

Bis Ende 2010 wird mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit um mehr als 1 Mio Menschen gerechnet. Wie wird sich die Krise auf ArbeitnehmerInnen mit Migrationshintergrund auswirken? Juan Proll vom DGB Bildungswerk begründet seine These, dass die MigrantInnen aufgrund ihrer Qualifikations- und Beschäftigungsstruktur von der Krise stärker betroffen sind als andere Beschäftigte. (weiter)

Migration - ein vielschichtiges Stück Erinnerung
Detail aus: Janis Psychopedis, Der Vater arbeitet in Deutschland, 1978

50 Jahre sind seit den ersten Anwerbevereinbarungen zwischen Deutschland und Italien vergangen. Inzwischen lebt in Deutschland eine Generation von MigrantInnen mit einer eigenen Sicht auf ihre kollektive und individuelle Migrationsgeschichte und mit eigenen Erzählungen. Diese Geschichte(n) zu dokumentieren und zu bewahren ist Aufgabe der Erinnerungsforschung. Denn sie gehören in das kollektive Gedächtnis und müssen dort eingeschrieben werden. (weiter)

Generation Heimweh - Die türkischen Akademiker und Studierenden im Kontext des Fachkräftemangels
TASD-Studie

Angesichts der demografischen Entwicklung und des sich abzeichnenden Fachkräftemangels hängt die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft von der Integration der MigrantInnen ab. Integration aber bedeutet mehr als Spracherwerb und formale Bildungsabschlüsse. Die Studie des futureorg Instituts liefert interessante Erkenntnisse über Einstellungen und Perspektiven von türkischstämmigen AkademikerInnen und Studierenden in Deutschland (TASD). (weiter)

Superwahljahr 2009: Und was ist mit der Integrationspolitik?
Wahlkreuz in grün

Die Parteien werben im Wahljahr 2009 vor allem mit ihrer Kompetenz zur Bewältigung der Wirtschaftskrise. Keine Rettung ist ihnen zu teuer. Doch wie halten sie es mit gesellschaftspolitischen Themen wie der Integration von MigrantInnen? Immerhin haben fast 20 Prozent der deutschen Bevölkerung einen Migrationshintergrund, etwa die Hälfte von ihnen besitzt den deutschen Pass. Welchen Wert messen die Parteien ihren Problemen bei, welche Angebote machen sie? Filiz Keküllüoglu hat PolitikerInnen verschiedener Parteien befragt. (weiter)

Eine neue kosmopolitische Realpolitik liegt in der Luft
Kazimir Malevici: Suprematism 1916. Quelle. Wikimedia Commons: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Malevici06.jpg

Politisches Handeln in der globalisierten Welt ist umso erfolgreicher, je kosmopolitischer es ist. Für eine kosmopolitische Realpolitik sind die Anerkennung der Differenzen sowie der respektvolle und wertschätzende Umgang mit Minderheiten und kultureller Vielfalt essentiell, so die Maxime des Soziologen Ulrich Beck. (weiter)

Learning from Each Other - The Integration of Immigrant and Minority Groups in the United States and Europe
Cover photo: A mother walks her children home from school in the borough of Berlin called “Kreuzberg".

American and European societies share the struggle to find the proper balance between preserving valued traditions and incorporating individuals with diverse cultural backgrounds and beliefs. But political attitudes and policies differ widely on how best to integrate immigrant and minority groups into their larger societies. A report published in April 2009 by the Center for American Progress (CAP), one of the leading think tanks in the U.S., demonstrates the different approaches to integration and provides recommendations for both sides. (weiter)

DOSSIER Migration & Gesundheit
Bild: Ipek Mursaloglu (Istanbul)

Migrationserfahrungen sowie Diskriminierung und Ausgrenzung haben Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit und die Handlungsfähigkeit von MigrantInnen. Der gleiche Zugang zur Gesundheitsversorgung für MigrantInnen und andere Minderheiten ist deshalb eine zentrale Frage gesellschaftlicher Inklusion. Das Dossier analysiert die Belastungs- und Risikofaktoren besonders benachteiligter MigrantInnengruppen und unterstreicht die Notwendigkeit der interkulturellen Öffnung unseres Gesundheitssystems. (weiter)

THEMA Religionsunterricht in der Schule: Pro Reli oder Pro Ethik?
Bild: Chinesische Glaeubigerfahnen

Die Debatte um die Zukunft des Religions- bzw. Ethikunterrichts an den Berliner Schulen ist im Vorfeld des Volksentscheids voll entbrannt. Ihre Bedeutung aber geht weit über die lokale Entscheidung hinaus: Es geht um den Anspruch der Religionsgemeinschaften und Kirchen auf Mitgestaltung des öffentlichen Lebens. Es geht aber auch um die - zu wenig gestellte - Frage, welche Art von Werteerziehung die inklusive multikulturelle Schule braucht. Lesen Sie die Beiträge und diskutieren Sie im Forum mit. (weiter)

DOSSIER Migrationsliteratur - Eine neue deutsche Literatur?
Bild: Textsäule

Die Literatur von MigrantInnen ist nicht mehr nur ein Nischenphänomen. Inzwischen haben AutorInnen mit Migrationshintergrund ihren festen Platz in der deutschen Kultur. Das Dossier gibt einen Überblick über die drei Generationen von AutorInnen seit der ersten sogenannten „Gastarbeiterliteratur“ und fragt nach dem Wandel in ihrem Selbstverständnis und ihrem Einfluss auf die deutsche Literatur. (weiter)

Schulpolitik anders - Mehr Lehrkräfte mit Migrationserfahrung!
Logo des RAA-Netzwerks

Lehrkräfte mit Zuwanderungserfahrung sind Vorbilder. Sie stehen für eine gelungene Integration und erfolgreiche Bildungskarrieren. Doch ihr Anteil an der Lehrerschaft bundesweit ist noch verschwindend gering. NRW will dies gezielt ändern. Antonietta Zeoli koordiniert das Netzwerk der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte in NRW und berichtet von seinen Zielen und Aktivitäten. (weiter)

Ungenutzte Potentiale: Gemischte Integrationserfolge in Europas Zuwanderungsland Nummer 1
Deckblatt der Studie des Berlin-Insituts "Ungenutzte Potentiale"

Was ist gelungene Integration und anhand welcher Kriterein kann sie bemessen werden? Die Studie des Berlin-Insituts "Zur Lage der Integration in Deutschland" hat solche Kriterien und Indikatoren erstmals für Deutschland entwickelt und vergleicht auf dieser Grundlage den Integrationsstand verschiedener ethnischer Gruppen. Die Reaktionen auf die Studie zeigen allerdings, dass wir erst am Beginn der notwendigen Debatte über Kriterien und Indikatoren der Integration sind. Die Co-Autorin Franziska Woellert stellt einige Ergebnisse der Studie vor. (weiter)

DOSSIER Starke Jugend - Lebenswelten junger MigrantInnen
HipHop-Akrobatik

Junge MigrantInnen stehen meist im Mittelpunkt politischer Debatten, wenn es um Erziehungsnotstand, Bildungsmisere sowie Kriminalität und Gewalt geht. Sie selbst kommen nur selten zu Wort. Es wird über sie debattiert. Das Dossier will hier eine Korrektur anbringen. Es hinterfragt einseitige Wahrnehmungen und Zuschreibungen und versucht, Eigenbilder und Lebensrealitäten der Jugendlichen zu erkunden. Deren Lebenswelt findet ihren Ausdruck in beeindruckenden Rap-Texten, Gedichten und HipHop-Projekten. (weiter)

Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf. Damit Bildungsarmut nicht weiter vererbt wird.
Schüler mit Migrationshintergrund in der Schule

Die Empfehlung der Schulkommission der Heinrich-Böll-Stiftung stellt auf die beiden grundlegenden Probleme des deutschen Bildungssystems ab: das Gerechtigkeitsproblem sowie das Qualitäts- und Leistungsproblem. Zu viele Kinder und Jugendliche - besonders solche mit Migrationshintergrund - werden zurückgelassen. Zudem entspricht das Qualifikationsniveau nicht den Anforderungen der Wissensgesell- schaft und die Leistungsspreizung ist zu groß. (weiter)

Vor dem 3. Integrationsgipfel: Ernüchternde Bilanz
Bildcollage zum Integrationsgipfel

Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel: Im Vorfeld des dritten Integrationsgipfels zogen die Stakeholder eine Zwischenbilanz des Nationalen Integrationsplans. Mark Holzbeger von der Grünen Bundestagsfraktion hat genauer nachgeschaut und -gerechnet, wie die haushalterische Umsetzung der rund 130 Selbstverpflichtungen des Bundes aussieht. Sein Fazit fällt ernüchternd aus: Anspruch und Wirklichkeit der Politik der Großen Koalition klaffen immer noch sehr weit auseinander. (weiter)

Türkische Literatur auf dem Weg nach Europa
Bosporus Brücke

Erstmals war 2008 die Türkei Ehrengast der Frankfurter Buchmesse unter dem Motto "Türkei - faszinierend farbig", das den Aspekt der Vielfalt in der Annäherung an die türkische Literatur und Kultur hervorhebt. Besondere Aufmerksamkeit erfährt die wachsende kosmopolitisch-moderne Literaturszene in der Türkei, aber auch die Literatur der in Deutschland lebenden AutorInnen mit türkischem Hintergrund. (weiter)

Von ethno-kultureller zu republikanischer Integration
Reisepass auf EU-Flagge

Ist die jahrzehntelange Weigerung Deutschlands, sich als ein Einwanderungsland zu verstehen, auf ein tradiertes deutsches ethno-kulturelles Nationenverständnis zurückzuführen? Jürgen Gerdes und Thomas Faist diskutieren an unterschiedlichen Konzepten von Staatsbürgerschaft den Zusammenhang von  Integration und Einbürgerung. (weiter)

Politische Integration von EinwanderInnen
Bild Fingerabdruck Wahl, Quelle:

Die Förderung der politischen Partizipation von EinwanderInnen ist europaweit ein erklärtes politisches Ziel. Während sich die Diskussion in Deutschland eher vage auf die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement beschränkt, werden auf europäischer Ebene bereits konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die politische Aktivierung von EinwanderInnen vorgelegt. Norbert Cyrus stellt den Stand der Diskussion vor. (weiter)

Zur Lebenssituation von Kindern mit Migrationshintergrund
Kinderköpfe

Die Lebenssituation von Kindern mit Migrationshintergrund in Deutschland unterscheidet sich signifikant von der deutscher Kinder. Der neueste UNICEF-Bericht über die Lebensituation der Kinder in den Industrieländern vergleicht die Beteiligung der beiden Gruppen an Bildungs- und Gesundheitssystem und zeichnet trotz der mangelhaften Datenlage ein differenziertes Bild ihrer Situation. (weiter)

"Brain Waste": Die Anerkennung von ausländischen Qualifikationen in Deutschland
Mop

Qualifizierte ZuwandererInnen stoßen auf Probleme, wenn sie versuchen, ihre im Ausland erworbenen beruflichen oder akademischen Abschlüsse anerkennen zu lassen. Nur für einzelne Berufe gibt es Regelungen, die eine Bewertung im Vergleich mit Abschlüssen aus anderen Ländern ermöglichen. So werden MigrantInnen, auch wenn sie über langjährige Berufserfahrung verfügen, mit Dequalifizierung und überdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit konfrontiert. Eine neue Studie untersucht das Ausmaß des "Brain Waste" in Deutschland. (weiter)

DOSSIER Religiöse Vielfalt & Integration
Religionssymbole

Die religiöse Landschaft Deutschlands wird zunehmend vielfältiger. Durch jahrzehntelange Migrationsprozesse sind Religionsgemeinschaften hier ansässig geworden, die in der Öffentlichkeit immer sichtbarer werden. Das Dossier erkundet die Bedürfnisse und Wünsche von religiösen Minderheitengemeinschaften und sucht nach Wegen, wie die religiöse Vielfalt zukünftig ausgestaltet werden könnte. (weiter)

 
»Goodbye, Jonny«

Audio »Goodbye, Jonny« ist ein poetischer Nachruf auf den am Berliner Alexanderplatz ermordeten Jonny K. Der Polylog wird gelesen von Marianna Salzmann, Mutlu Ergün-Hamaz, Kien Nghi Ha feat. Moona Moon. (weiter)

Veranstaltung «InderKinder - ein Gespräch über Zuschreibungen und Zugehörigkeiten»

Am 11. Juni 2013, 19 Uhr wird das Buch «InderKinder. Über das Aufwachsen und Leben in Deutschland» in der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin vorgestellt. Die Beitragenden des Buches Merle Kröger, Nivedita Prasad und Pia Thattamannil diskutieren gemeinsam mit der Journalistin Navina Sundaram aus einer rassismuskritischen und feministischen Perspektive über Zuschreibungen und Zugehörigkeiten in Deutschland – sowie über die Bedeutung und Begrenzungen der Kategorie „InderKinder“ hierbei. Moderation: Urmila Goel. (weiter)

Rezension zu "InderKinder. Über das Aufwachsen und Leben in Deutschland"

Nina Khan stellt den von Urmila Goel, Jose Punnamparambil und Nisa Punnamparambil-Wolf herausgegeben Sammelband "InderKinder. Über das Aufwachsen und Leben in Deutschland" vor. (weiter)

Medienvielfalt, Anders: Junge Migrantinnen und Migranten in den Journalismus

Informationen zum Stipendienprogramm "Medienvielfalt, Anders: Junge Migrantinnen und Migranten in den Journalismus" gibt es hier (weiter)

Unveiled or unemployed: The German unveiling policies - An ultimatum between Allah and work?

Unveiled or unemployed-that’s the verdict for many female Muslim public school teachers in Germany. The state-based unveiling policies have been largely discussed through the human rights framework. In this article, Lara-Zuzan Golesorkhi explores the human rights discourse by examining the structural discrimination of female Muslim public school teachers in the employment sector on the basis of religion and gender. (weiter)

Rostock-Lichtenhagen – Die Rückkehr des Verdrängten

Zum 20. Jahrestag des rassistischen Pogroms Rostock-Lichtenhagen liefert Kien Nghi Ha eine erschütternde Analyse des medialen Diskurses über das Pogrom und seine immernoch mangelhafte Aufarbeitung im kollektiven Gedächtnis Deutschlands. Ein Text über andauernde diskriminatorische Einstellungen und eine allzu selektive Gedenkpolitik. (weiter)

DOSSIER Diversität und Kindheit - Frühkindliche Bildung, Vielfalt und Inklusion

Der demografische Wandel bringt es mit sich, dass auch die Anforderungen an frühkindliche Bildungseinrichtungen steigen. Das Dossier stellt Analysen und Konzepte für eine auf Inklusion und Diversität ausgerichtete frühkindliche Bildung vor. (weiter)

„Wie Rassismus aus Wörtern spricht“ - Ein Nachschlagewerk zu Sprache, deutschem Kolonialismus und Rassismus

In Deutschland herrscht nach wie vor eine eigenartige Amnesie, wenn es um den deutschen Kolonialismus und Rassismus geht. Das hier vorgestellte Lexikon bietet Raum für neue Sichtweisen und kritische Analysen – nicht nur auf die deutsche Sprache, sondern auch auf die über Sprache festgeschrieben historischen und politischen (Macht)Verhältnisse in Deutschland und anderswo. (weiter)

Zwischen interkultureller Öffnung und institutioneller Diskriminierung

 Im Spannungsfeld zwischen rassistischer Diskriminierung und positiven Maßnahmen berichten Annemie Burkhardt, Koordinatorin von „Berlin braucht dich!“, Eren Ünsal, Leiterin der Berliner Antidiskriminierungsstelle und die Schauspielerin Lara-Sophie Milagro über strukturelle Diskriminierung im Kulturbetrieb und die interkulturelle Öffnung der Berliner Verwaltung. (weiter)

Managing Diversity und Intercultural Mainstreaming in deutschen Bibliotheken

Die interkulturelle Öffnung der Bibliotheken wurde in Deutschland bislang kaum beachtet. In seinem "Plädoyer für eine veränderte Organisationskultur" beleuchtet Wolfgang Kaiser Aspekte des Diversity Management in der Ausbildung und Arbeit von BibliothekarInnen und stellt bereits praktzierte Konzepte aus den USA und anderen europäischen Ländern vor. (weiter)

“Manifest der Vielen”: Muslimische Intellektuelle erfinden Deutschland neu

Das "Manifest der Vielen" ist eine ungewöhnliche Antwort auf Sarrazins Buch und die Diskussionen des vergangenen Jahres. Ungewöhnlich vor allem deshalb, weil es eben gerade nicht versucht, eine einzige Antwort zu finden. Karin Schädler stellt das Buch vor. (weiter)

Positive Maßnahmen kurz und knapp

Die praxisorientierte Handreichung, verfasst von Heike Jensen, macht Positive Maßnahmen mit good und bad practice-Beispielen sowie einem Überblick über historische und rechtliche Rahmenbedingungen anschaulich und verständlich. (weiter)

Von Positiven Maßnahmen zu positiven Pflichten?

Wie kann mehr Verbindlichkeit in der Antidiskriminierungs- und Gleichstellungspolitik erreicht werden? Sibylle Raasch diskutiert diese Frage am Beispiel der gesetzlichen Frauenquote. (weiter)

Kommunale Diversitätspolitik in Stuttgart – eine Zwischenbilanz

Seit einigen Jahren macht sich Stuttgart auf den Weg zu einer Diversitätspolitik. Der Stuttgarter Integrationsbeauf- tragte Gari Pavkovic zieht eine kritische Zwischenbilanz und weist auf Hindernisse und Barrieren im Veränderungsprozess von Integration zu Diversity hin. (weiter)

„Berlin - Stadt der Vielfalt“ - Diversity in der Verwaltung

Die Kommunen entwickeln zunehmend Diversity-Handlungsstrategien nach innen und außen. Sonja Dudek stellt das Projekt der LADS zur Implementierung von Diversity in der Berliner Verwaltung vor. (weiter)

Der Schutz vor erneuter Opferwerdung – Das Maßregelungsverbot im AGG

Beschwerden oder Anzeigen aufgrund von Diskriminierungen können zu erneuten Benachteiligungen der Betroffenen führen. Bernhard Franke, Referatsleiter in der ADS, erläutert, wie das „Maßregelungsverbot“ im AGG davor schützen kann. (weiter)

Managing Diversity als Strategie der Betriebsräte

Wie können Betriebsräte dafür gewonnen werden, sich an Diversity-Prozessen aktiv zu beteiligen, und als Strategie für die Interessenvertretung entsprechende Konzepte in ihrer Arbeit einzusetzen? Der Diversity-Berater Juan Proll führt aus, warum Managing Diversity als Brücke zwischen Betriebsrat und Unternehmensführung fungieren kann. (weiter)

DOSSIER Positive Maßnahmen – Von Antidiskriminierung zu Diversity

Im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz werden sie schlicht  "Positive Maßnahmen" genannt. Geläufiger sind dafür die englischsprachigen Begriffe Affirmative oder Positive Action. Das Dossier analysiert die rechtlichen Grundlagen und politischen Rahmenbedingungen Positiver Maßnahmen sowie die Vorteile und Fallstricke ihrer Umsetzung. Mit vielen Beispielen aus dem In- und Ausland will es Anregungen zu einer aktiven Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsarbeit und -politik geben, die bewährte Handlungsansätze aufgreift und neue Ideen ausprobiert. (weiter)

„Wie ich Scheherazade tötete Bekenntnisse einer zornigen arabischen Frau“

 Buchpräsentation
am 9.11.2010, 19 Uhr in Berlin

Vorstellung des Buches von Joumana Haddad und Diskussion
(weiter)

Setting-up Status and Progress-Reporting for Diversity Management

Fortschritte und Erfolge im Diversity Management gelten als schwer messbar. Ana‑Cristina Grohnert erläutert am Praxisbeispiel Gender Equity Reporting, wie Unternehmen und Organisationen ihre Diversity‑Zielindikatoren entwickeln und mit welchen Instrumenten sie diese quantifizieren können. (weiter)

Zahlt sich Diversity Management aus?

Wie können Unternehmen und Organisationen den Erfolg und die Qualität ihres Diversity Management messen? Carsten Herrmann-Pillath stellt Probleme der betriebswirtschaftlichen Messbarkeit von DiM und dessen Erfolgsbeitrag zum Unternehmensziel dar und sieht Lösungswege in der Kombination quantitativer und qualitativer Methoden. (weiter)

DOSSIER Rassismus & Diskriminierung in Deutschland

Wie steht es mit dem Rassismus heute in Deutschland und wie wirkt sich Diskriminierung aus? Das Dossier spürt den alltäglichen Rassismus auf, der zur Ungleichbehandlung und Ausgrenzung von Menschen mit Migrationshintergrund führt. Es stellt neuere empirische Befunde und Analysen über Mechanismen, Argumentations- muster und Auswirkungen ethnischer Diskriminierung sowie Beispiele und Strategien der Gegenwehr vor. (weiter)

Rassismustheorien & Forschung

Trotz aller Aufklärung und antirassistischem Engagement auf unterschiedlichen gesellschaftlichen und politischen Ebenen sind rassistische Positionen noch in vielen Köpfen verwurzelt. Für viele Menschen, die nicht täglich damit konfrontiert werden, ist Rassismus oftmals schwer greifbar. Maximilian Pichl und Christoph Müller setzen sich theoretisch und analytisch mit Stereotypen und Vorurteilen auseinander, die die gesellschaftliche Relevanz des Themas unterstreichen. (weiter)

Rezension: Islamfeindlichkeit - Wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen

Islamophobie ist gerade in den letzten Jahren immer häufiger Ausdruck kollektiver Vorurteile und Ressentiments gegenüber Muslimen. Doch das Feindbild Islam knüpft an eine lange Geschichte der Angst vor der Bedrohnung Europas an. Der kürzlich erschienene Sammelband "Islamfeindlichkeit. Wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen" befasst sich mit der historischen Dimension und der aktuellen Situation dieses Phänomens. (weiter)

Forschungsprojekt zu Diskriminierung

Obwohl alltägliche Realität, sind Art und Umfang von Diskriminierung in Deutschland bislang wenig untersucht. Das neue Forschungsprojekt "Realität der Diskriminierung in Deutschland - Vermutungen und Fakten" an der FU Berlin arbeitet an der Verbesserung der Informationslage. (weiter)

Standards für qualifizierte Antidiskriminierungsberatung

Seit den 1990er Jahren sammeln Antidiskriminierungs-büros Erfahrung und Wissen in der Beratung von Betroffenen von Diskriminierung. Einen wichtigen Baustein für eine weitere Professionalisierung der Antidiskriminierungsberatung hat der Antidiskriminierungs-verband Deutschland (advd) entwickelt. Das Netzwerk unabhängiger Antidiskrimin-ierungsstellen legt nun sein Eckpunktepapier vor. (weiter)

Stipendienprogramm: Junge MigrantInnen in den Journalismus

"Sie sind AbiturientIn oder StudienanfängerIn und wollen JournlistIn werden? Sie stammen aus einer Einwandererfamilie oder haben einen binationalen/bikulturellen Hintergrund? Dann bewerben Sie sich für ein Stipendium bei uns!" Bewerbungsschluss: 1. März 2010, 1. September 2010 (weiter)

Diversity Management in Unternehmen durch sozialpartnerschaftliche Strategien

Bei der Umsetzung von Diversity Management in Unternehmen sind ein intensiver sozialpartnerschaftlicher Dialog und die Einbindung der Betriebsräte wichtige Erfolgsfaktoren. Der Leiter der Abteilung Ausländische Arbeitnehmer/Migration beim Hauptvorstand der IG BCE, Giovanni Pollice, informiert über entsprechende Aktivitäten der Sozialpartner in der chemischen Industrie. (weiter)

Drei Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG): eine Zwischenbilanz

Seit August 2006 ist das AGG in Kraft. Welche Diskriminierungsfälle sind seitdem bekannt geworden? Wie sieht die Urteilspraxis der deutschen Gerichte aus und wie entscheidet der EuGH? Welche Tendenzen der Rechtsentwicklung lassen sich bereits erkennen und wo offenbart das AGG Schutzlücken für Diskriminierungsopfer? Dr. Rainer Nickel analysiert in einer Zwischenbilanz die konkrete Rechtspraxis zum AGG und stellt notwendige Nachbesserungen vor. (weiter)

DOSSIER Ethnic Monitoring - Datenerhebung über oder mit Minderheiten?

Das Ethnic Monitorig, also die Erhebung von Daten über die Lebenslage ethnischer Minderheiten - und mit deren Beteiligung -, ist in Ländern wie Großbritannien ein Instrument der Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitik. Das Dossier fragt nach der Notwendigkeit, Ethnic Monitoring auch in Deutschland einzuführen, und diskutiert Rahmenbedingungen und Grenzen bei der Erhebung ethnischer Daten.
(weiter)

Die jüdische Diaspora auf der Suche nach einem neuen Selbstverständnis

Es ist Bewegung gekommen in der Debatte um ein neues jüdisches Selbstverständnis in Europa. Immer mehr jüdische Intellektuelle, besonders in den westeuropäischen Ländern, haben begonnen, ihren Status als Minderheit und ihre Positionen zur israelischen Politik neu zu bestimmen. Drei Neuerscheinungen geben einen Einblick in die Debatten. (weiter)

Bilanz: Drei Jahre Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Drei Jahre nach ihrer Einrichtung mehren sich die kritischen Stimmen gegenüber der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Banu Bambal vom Antidiskriminierungsverband Deutschland kritisiert die fehlende Unabhängigkeit sowie die unzureichenden Kompetenzen der ADS sowie die einseitige Ausrichtung ihrer Leitung auf ein "Bündnis mit der Wirtschaft". (weiter)

Kommunale Antidiskriminierungsarbeit

Bei der Umsetzung des AGG und der Entwicklung einer Antidiskriminierungskultur in Deutschland nehmen kommunale Antidiskriminierungsstellen eine wichtige Rolle ein. Eren Ünsal und Marlene Kölling stellen erfolgreiche Ansätze und Strategien der Berliner Landesantidiskriminierungsstelle (LADS) vor. (weiter)

Diversity from a U.S. Perspective

Seit mehr als 30 Jahren beraten die US-amerikanischen Diversity-Expertinnen Lee Gardenswartz und Anita Rowe Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. In ihrem Beitrag reflektieren sie ihre wichtigsten Erfahrungen und geben einen Ausblick auf die Weiterentwicklung von Diversity Management aus einer US-amerikanischen Perspektive, der auch für die deutsche Diskussion wertvolle Impulse geben kann. (weiter)

Intersektionalität im Diversity-Diskurs

In der Diskussion um Diversity und die Ermittlung von mehrdimensionalen Diskriminierungfaktoren nimmt insbesondere die Auseinandersetzung mit dem Ansatz der Intersektionalität deutlich zu. Verena Bruchhagen und Iris Koall diskutieren den Ansatz im Rahmen eines Managing Gender & Diversity und reflektieren diversitykritische Positionen. (weiter)

Diversity an deutschen Hochschulen

Deutsche Hochschulen sind zunehmend Orte starker Diversität des Personals und der Studierenden. Dr. Ute Zimmermann stellt Initiativen, Konzepte und Programme für Diversity Management an verschiedenen deutschen Hochschulen vor und weist auf notwendige Schritte zur Entwicklung einer wirklich vielfältigen Hochschulkultur hin. (weiter)

Von der Notwendigkeit eines diversitätsbewussten Blicks

Trotz eines beginnenden Perspektivwechsels bestehen im integrationspolitischen Diskurs weiterhin viele ungebrochene Kontinuitäten ethnisierender Defizitzuschreibungen auf MigrantInnen. Prof. Erol Yildiz beschreibt, wie solche hegemonialen Sichtweisen überwunden und ein diversitätsbewusster Blick auf die Einwanderungsgesellschaft Deutschland entwickelt werden kann. (weiter)

Stand und Entwicklung des europäischen Gleichbehandlungsrechts

Der neue Richtlinienentwurf der Europäischen Kommission soll die Harmonisierung des Gleichbehandlungsschutz durch die Überwindung der bisherigen Hierarchisierung von Diskriminierungsmerkmalen voranbringen. Alexander Klose erläutert den Entwurf und zeigt, welche rechtlichen Fortschritte seine Umsetzung für die von Diskriminierung Betroffenen erbringen würde.
(weiter)

Antisemitismus in Deutschland - Resistente Ressentiments

Im integrationspolitischen Diskurs wird derzeit insbesondere der wachsende Antisemitismus bei Jugendlichen mit muslimischem Hintergrund diskutiert. Doch wie sieht es mit dem Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft aus? Wie antisemitische Einstellungen mit Vorurteilen und Diskriminierungen gegenüber anderen Minderheiten zusammenhängen analysieren Andreas Zick und Beate Küpper. (weiter)

Diversity Management in öffentlichen Verwaltungen und Intersektionalität

In öffentlichen Verwaltungen wurde der Umgang mit Vielfalt in den letzten Jahrzehnten zunehmend in Verwaltungseinheiten für Frauen, MigrantInnen usw. instiutionalisiert. Alexander von Dippel plädiert für den Intersektionalität-Diversity-Ansatz, mit dem sich die Einteilung von Individuen aufgrund statischer Identitätskategorien vermeiden läßt. (weiter)

Das AGG und seine Anwendung in der betrieblichen Praxis

Insbesondere von der Wirtschaft wurde das AGG als "Bürokratiemonster" verteufelt. Eine Unternehmensbefragung in Hamburg zeigt jedoch, dass kaum Probleme oder gar übertriebene Kosten in der betrieblichen Praxis festzustellen sind. Problematisch ist vielmehr, dass aufgrund des fehlenden Umsetzungsdrucks, eine aktive Gleichstellungspolitik in den meisten Unternehmen sich sehr langsam entwickelt. (weiter)

Diversity Management als Veränderungsprozess

Ist Diversity Management gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise relevant? Wie lassen sich die Vorteile von Diversity nachhaltig umsetzen? Dr. Marion Keil zeigt erfolgversprechende Diversity-Strategien für Organsationen und Unternehmen auf. (weiter)

Vielfalt als Teil der urbanen Normalität in Zürich

Die Stadt Zürich erlebte in den beiden letzten Jahrzehnten eine stark gewandelte "neue" Zuwanderung. Christof Meier, Leiter der Integrationsförderung der Stadt Zürich, beschreibt, warum Zürich auf diesen Wandel mit einem Übergang von klassischer Integrations-politik zu einer potenzialorien-tierten Diversitätspolitik reagiert hat. (weiter)

Trends and strategies for diversity breakthroughs

Diversity Management findet national und international immmer mehr Verbreitung. Die Anwendung des Ansatzes gestaltet sich jedoch sehr unterschiedlich. Dr. Bettina Schmidt, Vorstandsmitglied der International Society for Diversity Management, diskutiert internationale Trends und Strategien im Diversity Management. (weiter)

Zur Problematik des Begriffs „Rasse“ in der Gesetzgebung

Der Begriff "Rasse" ist historisch extrem belastet - nicht nur im deutschprachigen Raum. Hendrik Cremer begründet die Empfehlung des Deutschen Instituts für Menschenrechte, den Begriff aus allen nationalen (Grundgesetz, AGG) und internationalen Gesetzestexten zu streichen. (weiter)

DOSSIER Politics of Diversity

Deutschland ist eine vielfältige Republik. Diese Vielfalt gilt es zu gestalten, durch die Übersetzung des Diversity-Ansatzes in eine "Politik der Vielfalt" für die gesamte Gesellschaft. Das Dossier stellt Konzepte für Diversitätspolitiken in Kom- munen und zivilgesellschaftli- chen Organisationen vor und diskutiert Chancen und Probleme. (weiter)