Heinrich-Böll-Stiftung   Migration   Integration   Diversity  
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Mobility and Inclusion- Highly Skilled Labour Migration in Europe

Matching Europe's growing demand for highly-skilled labour is becoming every day more difficult. Lacking a common response to the contemporary challenges posed by labour migration, the EU Member States struggle to attract and retain top talents. The conference will focus on the discussion of issues above and of potentials for a comprehensive and coherent approach to European immigration policy which takes account of employment, integration and development policy aspects, and the current labour market situation in the Member States. (weiter)

Globale Wirtschaftskrise und Migration

Eine aktuelle Studie der ILO über die Folgen der globalen Wirtschaftskrise auf ausländische ArbeitnehmerInnen zeigt, dass diese besonders die Herkunftsländer trifft, wo sich die Abwanderung von Arbeitskräften spürbar verlangsamte. (weiter)

DOSSIER Border Politics - Migration in the Mediterranean

 Das Dossier beleuchtet die dramatische Situation an den EU-Außengrenzen im Mittelmeerraum, die durch eine perspektivlose Politik der Abschottung und Abwehr von MigratInnen entstanden ist. Und es fragt nach Ansätzen für eine Flüchtlings- und Einwanderungspolitik, die menschenrechtliche Standards einhält und die gemeinsamen Interessen Europas und Afrikas in den Vordergrund stellt. (weiter)

Selbst-Berechtigung: Über die Selbstorganisation von Flüchtlingen in Deutschland

Vor dem Hintergrund der Asylrechtsänderung 1993, die die Rechte von AsylbewerberInnen und Flüchtlingen massiv einschränkte, entstanden zahlreiche antirassistische Menschenrechtsinitiativen und Flüchtlingsorganisationen. Doch gerade die Betroffenen selbst waren dort unterrepräsentiert. Judith Welkmann geht am Beispiel von konkreten Aktionen der Frage nach, unter welchen Bedingungen sich Flüchtlinge im Kampf um ihren rechtlichen Status als politische Subjekte konstituieren. (weiter)

Fortress or Area of Freedom? Euro-Mediterranean Border Management

Attempting to escape poverty, persecution, or oppressive regimes every year thousands of people mainly from Africa and Asia risk their lives on the perilous migratory routes to Europe. The conference Fortress or Area of Freedom? Euro-Mediterranean Border Management on 19-20 May 2009 in Berlin addressed the causes of migratory movements in the Mediterranean. Read the conference documentation and watch the video here 

DOSSIER Migration & Entwicklung

Die Rolle von MigrantInnen und Diasporagemeinschaften für die Entwicklung ihrer Herkunfts- länder wird zunehmend anerkannt; zugleich wird ihr auch mit Skepsis begegnet. Das Dossier bietet differenzierte Analysen über Potentiale und Grenzen des Migrations-Entwicklungs-Nexus. (weiter)

Migration und Menschenrechte in Deutschland und Europa

Diskriminierungsverbote, kodifiziert in internationalen Verträgen und Konventionen, gelten im Grundsatz für alle Menschen unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Hendrik Cremer zeigt die Defizite auf, die es in Deutsch- land bei der Einhaltung der Menschenrechte gibt, und fordert eine kohärente europäische Migrations- und Entwicklungspolitik, die die Menschenrechte in Europa wie in den anderen Ländern achtet. (weiter)

DOSSIER European Governance of Migration

Welche Grundsätze soll eine gemeinsame europäische kohärente Einwanderungs- und Asylpolitik und welche Ziele soll sie verfolgen? Das Dossier bietet Beiträge und Analysen aus der intenationalen Konferenz "European Governance of Migration" in Berlin. (weiter)

"Somewhere beyond the rainbow"

Die Schreckensbilder der Gewalt gegen MigrantInnen in südafrikansichen Townships sind schnell wieder verblasst. Doch die zugrundeliegenden strukturellen Probleme und politischen Dynamiken wirken fort. Romin Khan analysiert die Ausschreitungen vor dem Hintergrund der Verflechtung von Macht, Fremdheit und nationalen Mythen der "Regenbogennation". (weiter)

Die Rechte von MigrantInnen

Welche Grund- und Menschenrechte und Ansprüche stehen MigrantInnen zu und wie legitim ist deren Einschränkung durch den Staat? Jürgen Gerdes hinterfragt restriktive Regelungen des deutschen Asyl-und Aufenthaltsrechts sowie des Familiennachzugs. (weiter)

Im medialen Zerrspiegel: Irreguläre Migration von Afrika nach Europa

Die irreguläre Migation von Afrika nach Europa ist ein kontroverses Thema in Gesell- schaft und Politik - doch wie berichten Zeitungen darüber, die in hohem Maße die öffentliche Meinung beeinflus- sen? Wie positionieren sie sich zwischen Bedrohungsszenarien und Opferdiskurs? Hanna Mbappou-Gleiß analysiert Zeitungsartikel aus Deutsch- land, Frankreich und Spanien. (weiter)

Xenophobic attacs in South Africa: Not a completely new phenomenon

The ongoing attacks on foreigners in various townships around Pretoria and Johannesburg as well as in the Johannesburg city centre, has forcefully brought to the fore the extent of xenophobia towards specifically black foreigners in South Africa. But attacks on foreigners is not a new phenomenon in South Africa. A comment by Vincent Williams. (weiter)

Menschenrechte für AusländerInnen ohne Aufenthaltsstatus

Menschenrechtliche Mindeststandards werden den in Deutschland lebenden Menschen ohne Aufenthalts- status vorenthalten. Mark Holzberger stellt den Gesetzentwurf der Grünen Bundestagsfraktion vor, der die Abschaffung der Meldepflicht für Institutionen vorsieht.  (weiter)

Rechte von Menschen ohne Papiere und die Widerspruchsfreiheit der Rechtsordnung

Das BMI weigert sich, die Meldepflicht öffentlicher Stellen über Menschen ohne Papiere abzuschaffen. Diese Haltung ist ignorant gegenüber menschenrechtlichen Ansprüchen und Verpflichtungen und in ihren Auswirkungen auch schädlich für die ganze Gesellschaft. Ein Beitrag von Andreas Fisch. (weiter)

Festung Europa oder Raum der Freiheit?

Wohin entwickelt sich die EU: zu der viel zitierten "Festung Europa" oder vielleicht doch zu einem "Raum der Freiheit"? Steffen Angenendt analysiert Trends und Perspektiven europäischer Migrationspolitik im 21. Jahrhundert. (weiter)

Überleben zwischen vollen Booten und Festung

Veranstaltung über Chancen und Risiken europäischer Migrationspolitik am 4. März 2008 19.30 Uhr in Berlin mit Steffen Angenendt, SWP, Elias Bierdel, ehem. Vorstand von Cap Anamur und Omid Nouripour, MdB Bündnis90/Die Grünen. (weiter)

DOSSIER Leben in der Illegalität

Trotz drakonischer Grenzkontrollen steigt in den letzten Jahrzehnten in Europa die Zahl von Menschen ohne legalen Aufenthalt und ohne elementare Rechte. Das Dossier liefert Einblicke in ihre prekäre Lebenssituation und stellt (Eigen-)Initiativen vor, die Hilfe organisieren und politische Lösungen einfordern. (weiter)

EU-Blue Card: Abkehr von bloßer Abschottung

Die "Blue Card"-Initiative der EU-Kommission will die gezielte Einwanderung qualifizierter Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern erleichtern und die Harmonisierung der Einwanderungspolitiken voranbetreiben.Ein Schritt in die richtige Richtung, meint der Grüne Europa-Abgeordnete Cem Özdemir. (weiter)

Flüchtlingsrechte gelten auch auf hoher See

Europa schottet sich auch mit illegalen Mitteln gegen Flüchtlinge und Einwanderer ab. Die von der EU-Agentur FRONTEX konzipierte Flüchtlingsabwehr missachtet menschen- und flüchtlingsrecht- liche Verpflichtungen der EU. Zu diesem Ergebnis kommt ein von amnesty international, Pro Asyl und Forum Menschenrechte in Auftrag gegebenes Gutachten. (weiter)

Migranten auf dem Arbeitsmarkt

Deutschland ist nach den USA das OECD-Land mit den meisten im Ausland geborenen Einwohnern. Angesichts dieser Zahlen ist es offensichtlich, dass die Arbeitsmarktintegration dieses "Humankapitals" zentral für die gesellschaftliche Integration der MigrantInnen sowie die Zukunftsfähigkeit der Volkswirtschaft ist. Thomas Liebig stellt die OECD-Studie "Jobs for Immigrants" vor. (weiter)

Sicherheitsrisiko: Klimabedingte Umweltmigration

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) zeigt in seinem neuesten Gutachten "Sicherheitsrisiko Klimawandel", dass der Klimawandel nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung gefährdet, sondern auch erhebliche Sicherheitsrisiken hervorrufen dürfte, sollten entschiedene Gegenmaßnahmen ausbleiben. Ein Beitrag von Kristin Hoffmann. (weiter)

OECD mahnt Integration der Zuwanderer an

Deutschland steuert sehr viel schneller und in größerem Umfang als die meisten anderen OECD-Länder auf eine schrumpfende Erwerbsbevölke- rung und Fachkräftemangel zu, stellt der neue Migrationsbericht der OECD fest. Die Maxime der Politik müsste daher lauten: Ausbildung verbessern, Zuwanderung zulassen. (weiter)

UN-Konvention schützt Rechte der Wanderarbeitnehmer

Die 2003 in Kraft getretene UN-Konvention präzisiert die wesentlichen Menschenrechte, die auch für MigrantInnen unabhängig vom Aufenthaltsstatus gelten. Doch von Deutschland und anderen EU-Staaten wurde sie nicht ratifiziert. Sie behaupten, dass sie diese Menschenrechte ohnehin beachten. Warum aber diese Konvention besonders zum Schutz illegaler MigrantInnen wichtig ist, erklärt Katharina Spieß. (weiter)

Equal Opportunities: What can Europe Contribute

Vladimir Spidla, EU-Commissioner for Employment, Social Affairs Equal Opportunities, about the need of changing perceptions of equality by increasing the sensitivity of societies to the concerns of those different from the mainstream. (weiter)

 
Similarities in Difference: The Challenge of Muslim Integration in Germany and the United States
Muslime in Deutschland und den USA

After 9/11 several initiatives were undertaken by the United States to foster the transatlantic dialogue on the integration of Muslims and their religious organizations. In his essay, Mounir Azzaoui points out central differences between the circumstances of Muslims in Germany and the US and presents appropriate political measures for both countries to meet this challenge. (weiter)

Veranstaltungsreihe: "Was ist der deutsche Traum?"
Veranstaltungsreihe Der deutsche Traum

Immer häufiger werden individuelle Teilhabe und soziale Integration in den Zusammenhang von fairen gesellschaftlichen Aufstiegschancen gestellt. Die Veranstaltungsreihe thematisiert die Blockaden, die sozialer Mobilität heute entgegenstehen. Die gilt es zu erkennen und aufzuheben, will man jungen Menschen ermöglichen, durch eigene Anstrengungen voranzukommen, ohne daran aufgrund ihres Geschlechts, ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft gehindert zu werden.

Ouvertüre der Reihe: Vom Einwanderungsland zur Aufsteigerrepublik? Integration, Chancengleichheit und Teilhabe in Deutschland am 27. Januar mit Armin Laschet, Cem Özdemir und Sermin Langhoff.
Lesen Sie die Rezension zu Armin Laschets Buch "Die Aufsteigerrepublik - Zuwanderung als Chance" von Hilal Sezgin.
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Mapping the US: Affirmative Action revisited
Beyond Multiculturalism?

Sind die Affirmative Action-Programme in den USA heute noch zeitgemäß, um die sozio-ökonomische  Diskriminierungen von Minderheiten zu bekämpfen? Oder führt die Fixierung auf Gruppenrechte in einer hochgradig diversen Gesellschaft zu neuen Ungerechtigkeiten? David A. Hollinger wirft in seinem Beitrag einen Blick auf die Entwicklungen der Affirmative Action und sucht nach neuen Wegen der Gestaltung von Diversität der modernen Gesellschaft - jenseits einer farbenblinden Gesellschaft, aber auch jenseits der Affirmative Action und gruppenbezogener multikultureller Programme.   (weiter)

DOSSIER Herkunft als Schicksal? Hürdenlauf zur Inklusion
Grafik: Johannes Leidenberger

Das Leben von MigrantInnen, besonders das junger MigrantInnen, wird in der deutschen Öffentlichkeit meist als Problem wahrgenommen. Doch wie realitätsnah sind Befunde, die einem Großteil von ihnen Integrationsunwilligkeit, ja Verweigerung unterstellen? Wie weit werden ihre Lebenswirklichkeit zur Kenntnis genommen und ihre Hoffnungen und Anstrengungen gewürdigt? Das Dossier beschreibt diese Lebenswirklichkeit als Hürdenlauf. Warum bedeutet die Herkunft, der "Migrationshintergrund", in Deutschland eine schwer zu überwindende Barriere, die nur zu oft den Traum der jungen MigrantInnen nach sozialem Aufstieg zur Illusion werden lässt? StipendiatInnen der Heinrich-Böll-Stiftung benennen Hürden und portraitieren Hürdenläufer. (weiter)

ZWISCHENRAUM für KUNST & MIGRATION
Sibille Metz: Grenzüberschreitung

ZWISCHENRAUM für KUNST & MIGRATION ist ein Ort der Präsentation künstlerischer Arbeiten, die sich mit den Kernthemen Diversität und Migration in diversen Facetten auseinandersetzen. Aktuell können Sie in der Galerie das Werk von Otu Tetteh und in der Bibliothek die Autorin Yadé Kara kennenlernen. Jeden Monat werden hier weitere KünstlerInnen und AutorInnen vorgestellt. (weiter)

Religionsunterricht für alle
Chinesische Gläubigerfahnen

Wie kann Religionsunterricht in der Schule zu Dialog und Verständigung statt zu Trennung und Exklusion beitragen? In anderen europäischen Ländern und in Deutschland gibt es Erfahrungen mit Religionsunterricht, der auf eine konfessionelle Trennung der SchülerInnen verzichtet und im gemeinsamen Lernen ihre religiösen und weltanschaulichen Bindungen wertschätzt. Professor Wolfram Weiße sieht im Hamburger Modell einen richtigen Ansatz für einen dialogorientierten Religionsunterricht verwirklicht. (weiter)

Wie reagiert die Einwanderung auf die Finanzkrise?
Detail aus:  Janis Psychopedis, Gastarbeiter, 1978

Die gegenwärtige Wirtschaftskrise hat vielschichtige Auswirkungen, sowohl auf die Migrationsflüsse als auch auf die Integration der MigrantInnen. Der zuvor beobachtete Anstieg der Arbeitsmigration wurde in den meisten OECD-Ländern durch die Krise abgebrochen. Thomas Liebig stellt die aktuellen Ergebnisse der OECD-Studie "Internationaler Migrationsausblick" vor und analysiert die Folgen der Krise für die internationale Migration. (weiter)

Chinesische Community und Literatur in Deutschland
Foto: Chinesische Schrift Reload (CC): Mishell Wendl

Trotz seiner weltpolitisch zunehmenden Bedeutung ist China uns noch sehr fern und fremd. Der Auftritt des offiziellen Chinas auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse zeigte deutlich die Schwierigkeiten, die viele KünstlerInnen im Land "zwischen Tradition und Innovation" mit Meinungsfreiheit und Zensur haben. Der Themenschwerpunkt gibt einen Einblick in die kleine chinesische Community, die seit Jahren fast unauffällig in Deutschland lebt, und informiert über Motive und Themen von chinesischstämmigen SchriftstellerInnen. (weiter)

Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf MigrantInnen in deutschen Betrieben
Bauarbeiter, Quelle: Archiv

Bis Ende 2010 wird mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit um mehr als 1 Mio Menschen gerechnet. Wie wird sich die Krise auf ArbeitnehmerInnen mit Migrationshintergrund auswirken? Juan Proll vom DGB Bildungswerk begründet seine These, dass die MigrantInnen aufgrund ihrer Qualifikations- und Beschäftigungsstruktur von der Krise stärker betroffen sind als andere Beschäftigte. (weiter)

Migration - ein vielschichtiges Stück Erinnerung
Detail aus: Janis Psychopedis, Der Vater arbeitet in Deutschland, 1978

50 Jahre sind seit den ersten Anwerbevereinbarungen zwischen Deutschland und Italien vergangen. Inzwischen lebt in Deutschland eine Generation von MigrantInnen mit einer eigenen Sicht auf ihre kollektive und individuelle Migrationsgeschichte und mit eigenen Erzählungen. Diese Geschichte(n) zu dokumentieren und zu bewahren ist Aufgabe der Erinnerungsforschung. Denn sie gehören in das kollektive Gedächtnis und müssen dort eingeschrieben werden. (weiter)

Generation Heimweh - Die türkischen Akademiker und Studierenden im Kontext des Fachkräftemangels
TASD-Studie

Angesichts der demografischen Entwicklung und des sich abzeichnenden Fachkräftemangels hängt die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft von der Integration der MigrantInnen ab. Integration aber bedeutet mehr als Spracherwerb und formale Bildungsabschlüsse. Die Studie des futureorg Instituts liefert interessante Erkenntnisse über Einstellungen und Perspektiven von türkischstämmigen AkademikerInnen und Studierenden in Deutschland (TASD). (weiter)

Superwahljahr 2009: Und was ist mit der Integrationspolitik?
Wahlkreuz in grün

Die Parteien werben im Wahljahr 2009 vor allem mit ihrer Kompetenz zur Bewältigung der Wirtschaftskrise. Keine Rettung ist ihnen zu teuer. Doch wie halten sie es mit gesellschaftspolitischen Themen wie der Integration von MigrantInnen? Immerhin haben fast 20 Prozent der deutschen Bevölkerung einen Migrationshintergrund, etwa die Hälfte von ihnen besitzt den deutschen Pass. Welchen Wert messen die Parteien ihren Problemen bei, welche Angebote machen sie? Filiz Keküllüoglu hat PolitikerInnen verschiedener Parteien befragt. (weiter)

Eine neue kosmopolitische Realpolitik liegt in der Luft
Kazimir Malevici: Suprematism 1916. Quelle. Wikimedia Commons: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Malevici06.jpg

Politisches Handeln in der globalisierten Welt ist umso erfolgreicher, je kosmopolitischer es ist. Für eine kosmopolitische Realpolitik sind die Anerkennung der Differenzen sowie der respektvolle und wertschätzende Umgang mit Minderheiten und kultureller Vielfalt essentiell, so die Maxime des Soziologen Ulrich Beck. (weiter)

Learning from Each Other - The Integration of Immigrant and Minority Groups in the United States and Europe
Cover photo: A mother walks her children home from school in the borough of Berlin called

American and European societies share the struggle to find the proper balance between preserving valued traditions and incorporating individuals with diverse cultural backgrounds and beliefs. But political attitudes and policies differ widely on how best to integrate immigrant and minority groups into their larger societies. A report published in April 2009 by the Center for American Progress (CAP), one of the leading think tanks in the U.S., demonstrates the different approaches to integration and provides recommendations for both sides. (weiter)

DOSSIER Migration & Gesundheit
Bild: Ipek Mursaloglu (Istanbul)

Migrationserfahrungen sowie Diskriminierung und Ausgrenzung haben Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit und die Handlungsfähigkeit von MigrantInnen. Der gleiche Zugang zur Gesundheitsversorgung für MigrantInnen und andere Minderheiten ist deshalb eine zentrale Frage gesellschaftlicher Inklusion. Das Dossier analysiert die Belastungs- und Risikofaktoren besonders benachteiligter MigrantInnengruppen und unterstreicht die Notwendigkeit der interkulturellen Öffnung unseres Gesundheitssystems. (weiter)

THEMA Religionsunterricht in der Schule: Pro Reli oder Pro Ethik?
Bild: Chinesische Glaeubigerfahnen

Die Debatte um die Zukunft des Religions- bzw. Ethikunterrichts an den Berliner Schulen ist im Vorfeld des Volksentscheids voll entbrannt. Ihre Bedeutung aber geht weit über die lokale Entscheidung hinaus: Es geht um den Anspruch der Religionsgemeinschaften und Kirchen auf Mitgestaltung des öffentlichen Lebens. Es geht aber auch um die - zu wenig gestellte - Frage, welche Art von Werteerziehung die inklusive multikulturelle Schule braucht. Lesen Sie die Beiträge und diskutieren Sie im Forum mit. (weiter)

DOSSIER Migrationsliteratur - Eine neue deutsche Literatur?
Bild: Textsäule

Die Literatur von MigrantInnen ist nicht mehr nur ein Nischenphänomen. Inzwischen haben AutorInnen mit Migrationshintergrund ihren festen Platz in der deutschen Kultur. Das Dossier gibt einen Überblick über die drei Generationen von AutorInnen seit der ersten sogenannten "Gastarbeiterliteratur" und fragt nach dem Wandel in ihrem Selbstverständnis und ihrem Einfluss auf die deutsche Literatur. (weiter)

Schulpolitik anders - Mehr Lehrkräfte mit Migrationserfahrung!
Logo des RAA-Netzwerks

Lehrkräfte mit Zuwanderungserfahrung sind Vorbilder. Sie stehen für eine gelungene Integration und erfolgreiche Bildungskarrieren. Doch ihr Anteil an der Lehrerschaft bundesweit ist noch verschwindend gering. NRW will dies gezielt ändern. Antonietta Zeoli koordiniert das Netzwerk der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte in NRW und berichtet von seinen Zielen und Aktivitäten. (weiter)

Ungenutzte Potentiale: Gemischte Integrationserfolge in Europas Zuwanderungsland Nummer 1
Deckblatt der Studie des Berlin-Insituts "Ungenutzte Potentiale"

Was ist gelungene Integration und anhand welcher Kriterein kann sie bemessen werden? Die Studie des Berlin-Insituts "Zur Lage der Integration in Deutschland" hat solche Kriterien und Indikatoren erstmals für Deutschland entwickelt und vergleicht auf dieser Grundlage den Integrationsstand verschiedener ethnischer Gruppen. Die Reaktionen auf die Studie zeigen allerdings, dass wir erst am Beginn der notwendigen Debatte über Kriterien und Indikatoren der Integration sind. Die Co-Autorin Franziska Woellert stellt einige Ergebnisse der Studie vor. (weiter)

DOSSIER Starke Jugend - Lebenswelten junger MigrantInnen
HipHop-Akrobatik

Junge MigrantInnen stehen meist im Mittelpunkt politischer Debatten, wenn es um Erziehungsnotstand, Bildungsmisere sowie Kriminalität und Gewalt geht. Sie selbst kommen nur selten zu Wort. Es wird über sie debattiert. Das Dossier will hier eine Korrektur anbringen. Es hinterfragt einseitige Wahrnehmungen und Zuschreibungen und versucht, Eigenbilder und Lebensrealitäten der Jugendlichen zu erkunden. Deren Lebenswelt findet ihren Ausdruck in beeindruckenden Rap-Texten, Gedichten und HipHop-Projekten. (weiter)

Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf. Damit Bildungsarmut nicht weiter vererbt wird.
Schüler mit Migrationshintergrund in der Schule

Die Empfehlung der Schulkommission der Heinrich-Böll-Stiftung stellt auf die beiden grundlegenden Probleme des deutschen Bildungssystems ab: das Gerechtigkeitsproblem sowie das Qualitäts- und Leistungsproblem. Zu viele Kinder und Jugendliche - besonders solche mit Migrationshintergrund - werden zurückgelassen. Zudem entspricht das Qualifikationsniveau nicht den Anforderungen der Wissensgesell- schaft und die Leistungsspreizung ist zu groß. (weiter)

Vor dem 3. Integrationsgipfel: Ernüchternde Bilanz
Bildcollage zum Integrationsgipfel

Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel: Im Vorfeld des dritten Integrationsgipfels zogen die Stakeholder eine Zwischenbilanz des Nationalen Integrationsplans. Mark Holzbeger von der Grünen Bundestagsfraktion hat genauer nachgeschaut und -gerechnet, wie die haushalterische Umsetzung der rund 130 Selbstverpflichtungen des Bundes aussieht. Sein Fazit fällt ernüchternd aus: Anspruch und Wirklichkeit der Politik der Großen Koalition klaffen immer noch sehr weit auseinander. (weiter)

Türkische Literatur auf dem Weg nach Europa
Bosporus Brücke

Erstmals ist dieses Jahr die Türkei Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Das Motto "Türkei - faszinierend farbig" hebt den Aspekt der Vielfalt in der Annäherung an die türkische Literatur und Kultur hervor. Besondere Aufmerksamkeit erfährt die wachsende kosmopolitisch-moderne Literaturszene in der Türkei, aus der immer mehr bedeutende junge AutorInnen hervorgehen. Im Fokus steht auch die Literatur der in Deutschland lebenden AutorInnen mit türkischem Hintergrund. Unser Themenschwerpunkt fragt nach dem Selbstverständnis der AutorInnen und den Einflüssen zwischen den beiden literarischen Szenen. (weiter)

Von ethno-kultureller zu republikanischer Integration
Reisepass auf EU-Flagge

Ist die jahrzehntelange Weigerung Deutschlands, sich als ein Einwanderungsland zu verstehen, auf ein tradiertes deutsches ethno-kulturelles Nationenverständnis zurückzuführen? Jürgen Gerdes und Thomas Faist diskutieren an unterschiedlichen Konzepten von Staatsbürgerschaft den Zusammenhang von  Integration und Einbürgerung. (weiter)

Integration lokal: Der Integrationsplan für Berlin-Marzahn
Frauentreff im Berliner Bezirk Rollberg, Photo: Quartiersmanagement

Welche Probleme und Chancen kennzeichnen das Quartier? Wie können Erziehungs-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen, Wohnungsunternehmen und MigrantInnenvereine zur Integration beitragen? Der Integrationsplan des Berliner Bezirks Marzahn beinhaltet die gemeinsam verabredeten Ziele und Maßnahmen für bessere lokale Partizipations- chancen in den nächsten Jahren. (weiter)

Politische Integration von EinwanderInnen
Bild Fingerabdruck Wahl, Quelle:

Die Förderung der politischen Partizipation von EinwanderInnen ist europaweit ein erklärtes politisches Ziel. Während sich die Diskussion in Deutschland eher vage auf die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement beschränkt, werden auf europäischer Ebene bereits konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die politische Aktivierung von EinwanderInnen vorgelegt. Norbert Cyrus stellt den Stand der Diskussion vor. (weiter)

Zur Lebenssituation von Kindern mit Migrationshintergrund
Kinderköpfe

Die Lebenssituation von Kindern mit Migrationshintergrund in Deutschland unterscheidet sich signifikant von der deutscher Kinder. Der neueste UNICEF-Bericht über die Lebensituation der Kinder in den Industrieländern vergleicht die Beteiligung der beiden Gruppen an Bildungs- und Gesundheitssystem und zeichnet trotz der mangelhaften Datenlage ein differenziertes Bild ihrer Situation. (weiter)

Radio Mulikulti: Radio für die Weltstadt
Radio Multikulti muss bleiben-Aktionsphoto

 Die Hauptstadt der Bundesrepublik braucht ein Programm wie Radio Mulitkulti. Ein Programm wie dies gehört zum Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Berlin. Denn: In Berlin zeigt sich wie in einem Brennglas, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Verständnis, Toleranz und Respekt zwischen den Kulturen sind für die Zukunft von entscheidender Bedeutung, meint der ehemalige SFB-Rundfunkrat Matthias Tang und schließt sich dem Protest gegen die Schließung vieler BerlinerInnen an. (weiter)

"Brain Waste": Die Anerkennung von ausländischen Qualifikationen in Deutschland
Mop

Qualifizierte ZuwandererInnen stoßen auf Probleme, wenn sie versuchen, ihre im Ausland erworbenen beruflichen oder akademischen Abschlüsse anerkennen zu lassen. Nur für einzelne Berufe gibt es Regelungen, die eine Bewertung im Vergleich mit Abschlüssen aus anderen Ländern ermöglichen. So werden MigrantInnen, auch wenn sie über langjährige Berufserfahrung verfügen, mit Dequalifizierung und überdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit konfrontiert. Eine neue Studie untersucht das Ausmaß des "Brain Waste" in Deutschland. (weiter)

Zahnloser Tiger: Der Jugendintegrationsgipfel im Bundeskanzleramt
Die TeilnehmerInnen des Jugendintegrationsgipfels mit der Bundeskanzlerin

Die Bilanz des 2. Jugendintegrationsgifpels vom Mai 2008 fällt zwiespältig aus: Hatten die Forderungen der Jugendlichen auf dem ersten Gipfel noch Biss, wirkten die Ergebnisse des 2. Gipfels fast zahnlos. Das liegt zum größten Teil daran, dass sie ihre Forderungen oftmals gar nicht an die Bundespolitik, sondern an die MigrantInnen selbst gerichtet haben. Ein kritischer Bericht von Anne Köhler. (weiter)

DOSSIER Religiöse Vielfalt & Integration
Religionssymbole

Die religiöse Landschaft Deutschlands wird zunehmend vielfältiger. Durch jahrzehntelange Migrationsprozesse sind Religionsgemeinschaften hier ansässig geworden, die in der Öffentlichkeit immer sichtbarer werden. Das Dossier erkundet die Bedürfnisse und Wünsche von religiösen Minderheitengemeinschaften und sucht nach Wegen, wie die religiöse Vielfalt zukünftig ausgestaltet werden könnte. (weiter)

Integrationspotenziale der dualen Berufsausbildung
Bild: Teresa Gruber

Das Risiko, nach Abschluss einer Berufs- ausbildung arbeitslos zu werden, ist bei jungen MigrantInnen erheblich höher als bei Deutschen - und zwar unabhängig von ihren individuellen Leistungen. Eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) untersucht die Ausbildungs- und Berufseintiegschancen von AbsolventInnen der dualen Berufsausbildung und kommt zu ernüchternden Ergebnissen. (weiter)

Kommunalpolitische Beteiligung von MigrantInnen am Beispiel eines Ausländerbeirats
Bild: Partizipation von MigrantInnen in der Kommune

Ausländerbeiräte können die Partizipation von AusländerInnen in der Kommune nicht ausreichend gewährleisten. Eher verstärken sie die Widersprüche, die entstehen, wenn Menschen einer Kommune bei ihren Partizipationsrechten über nationalstaatliche Zuordnungen auseinander dividiert werden. Ulrike Müller stellt die Ergebnisse ihrer ethnografischen Studie vor. (weiter)

Das "Europäische Jahr des interkulturellen Dialogs 2008" in Deutschland
Logo des EU Jahres des Interkulturellen Dialogs

Europas Gesellschaften werden bunter und multikultureller. Vielfalt nimmt zu aufgrund der EU-Erweiterung, gestiegener Mobilität innerhalb des Binnenmarktes und intensiver werdendem weltweiten Austausch in Handel, Bildung und Freizeit sowie neuen und alten Migrationsbewe- gungen. Das Europäische Jahr des interkulturellen Dialogs 2008 lädt ein zur Debatte zwischen den Kulturen und Religionen über Vorteile, Probleme und neue Handlungsoptionen. (weiter)

DOSSIER Schule mit Migrationshintergrund
Tagungsflyer: Schule mit Migrationshintergrund

Eine Schule, die auch für die SchülerInnen mit Migrationshintergund gut ist, kann gelingen. Doch der vorherrschende Katastrophendiskurs führt alles andere als zum Ziel.  Das Dossier enthält Konzepte und erfolgreiche Beispiele aus Theorie und Praxis, die belegen, dass und wie es auch anders geht. (weiter)

Forschen mit GrafStat: Jugendliche zwischen Ausgrenzung und Integration
grafstat_logo

Welche Jugendliche empfinden sich eher ausgegrenzt oder benachteiligt, welche fühlen sich eher integriert? Mit Hilfe dieses Unterrichtsmodells untersuchen SchülerInnen die Erfahrungen von MitschülerInnen ihrer Schule mit Ausgrenzung und Integration. Das Projekt des Teams "Forschen mit GrafStat" der Universität Münster und der Bundeszentrale für politische Bildung steht mit allen Texten und Materialien kostenlos zur Verfügung. (weiter)

Welcher Multikulturalismus darf´s denn sein?
Bild: Multikulturalismus

Während der "Multikulti ist gescheitert"- Diskurs die Probleme des traditionellen Multikulturalismus wiederholt, setzt sich in der Politik ein neues Vertändnis von Multikulturalismus durch. Es versteht die sich stets wandelnde gesellschaftliche Pluralität und Verschmelzung als Wesensmerkmale der modernen (Stadt-)Gesellschaft und deutet sie positiv. Eine Analyse von Stephan Lanz zu wegweisenden und rückwärstgewandten Ansätzen am Beispiel der Berliner Bezirke Kreuzberg und Neukölln. (weiter)

DOSSIER Der Nationale Intgerationsplan auf dem Prüfstand
Dossier Nationaler Integrationsplan auf dem Prüfstand

"Nicht über die MigrantInnen reden, sondern mit ihnen" - so der Ansatz der Bundesregierung beim Nationalen Integrationsgipfel.Auf rund 400 Selbstverpflichtungen haben sich Staat, zivilgesellschaftliche Organisationen und MigrantInnenorganisationen im Nationalen Integrationsplan (NIP) verständigt und versprechen, nun endlich mit der Integration Ernst zu machen. Hält der NIP, was er verspricht und kann er es leisten? Das Dossier überprüft Anspruch und Wirklichkeit dieses Gemeinschaftswerks. (weiter)

MIPEX - Integrationspolitik im Vergleich: Deutschland nur Mittelmaß
Interaktive MIPEX Karte www.integrationindex.eu

Der Migrant Integration Policy Index (MIPEX) vergleicht und bewertet die Integrationspolitik von 25 EU-Mitgliedstaaten sowie von Kanada, Norwegen und der Schweiz in sechs wichtigen Politikfeldern. Er zeigt, inwieweit EU-Länder den europäischen Best Practice Richtlinien nahe kommen.Während Schweden als einziges Land eine insgesamt postive Bewertung erhält, landet Deutschland nur im Mittelfeld. (weiter)

Den Frauen den Rücken stärken
Foto: www.quantara.de

Der Prozess um den "Ehrenmord" an der jungen Deutschtürkin Hatun Sürücü wird neu aufgerollt. Das ist gut so, denn der Freispruch für die beiden älteren Brüder des Opfers hat in der Öffentlichkeit einen bitteren Beigeschmack hinterlassen. Dieser Prozess hat Symbolcharakter, denn in den letzten Jahren wurde eine Reihe sogenannter "Ehrenmorde" bekannt, die mitten in Deutschland geschehen sind. Ayten Kilicarslan, Migrationsberaterin und Vorstandsmitglied von DITIB, erläutert, wie solche Taten aus einer Männerkultur heraus entstehen, die den Sittenkodex von Dorfgemeinschaften konserviert und sich das Recht anmaßt, über Leben und Tod von Frauen zu entscheiden. (weiter)

 
Diversity Management in Unternehmen durch sozialpartnerschaftliche Strategien

Bei der Umsetzung von Diversity Management in Unternehmen sind ein intensiver sozialpartnerschaftlicher Dialog und die Einbindung der Betriebsräte wichtige Erfolgsfaktoren. Der Leiter der Abteilung Ausländische Arbeitnehmer/Migration beim Hauptvorstand der IG BCE, Giovanni Pollice, informiert über entsprechende Aktivitäten der Sozialpartner in der chemischen Industrie. (weiter)

Drei Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG): eine Zwischenbilanz

Seit August 2006 ist das AGG in Kraft. Welche Diskriminierungsfälle sind seitdem bekannt geworden? Wie sieht die Urteilspraxis der deutschen Gerichte aus und wie entscheidet der EuGH? Welche Tendenzen der Rechtsentwicklung lassen sich bereits erkennen und wo offenbart das AGG Schutzlücken für Diskriminierungsopfer? Dr. Rainer Nickel analysiert in einer Zwischenbilanz die konkrete Rechtspraxis zum AGG und stellt notwendige Nachbesserungen vor. (weiter)

DOSSIER Ethnic Monitoring - Datenerhebung über oder mit Minderheiten?

Das Ethnic Monitorig, also die Erhebung von Daten über die Lebenslage ethnischer Minderheiten - und mit deren Beteiligung -, ist in Ländern wie Großbritannien ein Instrument der Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitik. Das Dossier fragt nach der Notwendigkeit, Ethnic Monitoring auch in Deutschland einzuführen, und diskutiert Rahmenbedingungen und Grenzen bei der Erhebung ethnischer Daten.
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Die jüdische Diaspora auf der Suche nach einem neuen Selbstverständnis

Es ist Bewegung gekommen in der Debatte um ein neues jüdisches Selbstverständnis in Europa. Immer mehr jüdische Intellektuelle, besonders in den westeuropäischen Ländern, haben begonnen, ihren Status als Minderheit und ihre Positionen zur israelischen Politik neu zu bestimmen. Drei Neuerscheinungen geben einen Einblick in die Debatten. (weiter)

Bilanz: Drei Jahre Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Drei Jahre nach ihrer Einrichtung mehren sich die kritischen Stimmen gegenüber der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Banu Bambal vom Antidiskriminierungsverband Deutschland kritisiert die fehlende Unabhängigkeit sowie die unzureichenden Kompetenzen der ADS sowie die einseitige Ausrichtung ihrer Leitung auf ein "Bündnis mit der Wirtschaft". (weiter)

Kommunale Antidiskriminierungsarbeit

Bei der Umsetzung des AGG und der Entwicklung einer Antidiskriminierungskultur in Deutschland nehmen kommunale Antidiskriminierungsstellen eine wichtige Rolle ein. Eren Ünsal und Marlene Kölling stellen erfolgreiche Ansätze und Strategien der Berliner Landesantidiskriminierungsstelle (LADS) vor. (weiter)

Diversity from a U.S. Perspective

Seit mehr als 30 Jahren beraten die US-amerikanischen Diversity-Expertinnen Lee Gardenswartz und Anita Rowe Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. In ihrem Beitrag reflektieren sie ihre wichtigsten Erfahrungen und geben einen Ausblick auf die Weiterentwicklung von Diversity Management aus einer US-amerikanischen Perspektive, der auch für die deutsche Diskussion wertvolle Impulse geben kann. (weiter)

Intersektionalität im Diversity-Diskurs

In der Diskussion um Diversity und die Ermittlung von mehrdimensionalen Diskriminierungfaktoren nimmt insbesondere die Auseinandersetzung mit dem Ansatz der Intersektionalität deutlich zu. Verena Bruchhagen und Iris Koall diskutieren den Ansatz im Rahmen eines Managing Gender & Diversity und reflektieren diversitykritische Positionen. (weiter)

Diversity an deutschen Hochschulen

Deutsche Hochschulen sind zunehmend Orte starker Diversität des Personals und der Studierenden. Dr. Ute Zimmermann stellt Initiativen, Konzepte und Programme für Diversity Management an verschiedenen deutschen Hochschulen vor und weist auf notwendige Schritte zur Entwicklung einer wirklich vielfältigen Hochschulkultur hin. (weiter)

Von der Notwendigkeit eines diversitätsbewussten Blicks

Trotz eines beginnenden Perspektivwechsels bestehen im integrationspolitischen Diskurs weiterhin viele ungebrochene Kontinuitäten ethnisierender Defizitzuschreibungen auf MigrantInnen. Prof. Erol Yildiz beschreibt, wie solche hegemonialen Sichtweisen überwunden und ein diversitätsbewusster Blick auf die Einwanderungsgesellschaft Deutschland entwickelt werden kann. (weiter)

Stand und Entwicklung des europäischen Gleichbehandlungsrechts

Der neue Richtlinienentwurf der Europäischen Kommission soll die Harmonisierung des Gleichbehandlungsschutz durch die Überwindung der bisherigen Hierarchisierung von Diskriminierungsmerkmalen voranbringen. Alexander Klose erläutert den Entwurf und zeigt, welche rechtlichen Fortschritte seine Umsetzung für die von Diskriminierung Betroffenen erbringen würde.
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Antisemitismus in Deutschland - Resistente Ressentiments

Im integrationspolitischen Diskurs wird derzeit insbesondere der wachsende Antisemitismus bei Jugendlichen mit muslimischem Hintergrund diskutiert. Doch wie sieht es mit dem Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft aus? Wie antisemitische Einstellungen mit Vorurteilen und Diskriminierungen gegenüber anderen Minderheiten zusammenhängen analysieren Andreas Zick und Beate Küpper. (weiter)

Diversity Management in öffentlichen Verwaltungen und Intersektionalität

In öffentlichen Verwaltungen wurde der Umgang mit Vielfalt in den letzten Jahrzehnten zunehmend in Verwaltungseinheiten für Frauen, MigrantInnen usw. instiutionalisiert. Alexander von Dippel plädiert für den Intersektionalität-Diversity-Ansatz, mit dem sich die Einteilung von Individuen aufgrund statischer Identitätskategorien vermeiden läßt. (weiter)

Das AGG und seine Anwendung in der betrieblichen Praxis

Insbesondere von der Wirtschaft wurde das AGG als "Bürokratiemonster" verteufelt. Eine Unternehmensbefragung in Hamburg zeigt jedoch, dass kaum Probleme oder gar übertriebene Kosten in der betrieblichen Praxis festzustellen sind. Problematisch ist vielmehr, dass aufgrund des fehlenden Umsetzungsdrucks, eine aktive Gleichstellungspolitik in den meisten Unternehmen sich sehr langsam entwickelt. (weiter)

Diversity Management als Veränderungsprozess

Ist Diversity Management gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise relevant? Wie lassen sich die Vorteile von Diversity nachhaltig umsetzen? Dr. Marion Keil zeigt erfolgversprechende Diversity-Strategien für Organsationen und Unternehmen auf. (weiter)

Vielfalt als Teil der urbanen Normalität in Zürich

Die Stadt Zürich erlebte in den beiden letzten Jahrzehnten eine stark gewandelte "neue" Zuwanderung. Christof Meier, Leiter der Integrationsförderung der Stadt Zürich, beschreibt, warum Zürich auf diesen Wandel mit einem Übergang von klassischer Integrations-politik zu einer potenzialorien-tierten Diversitätspolitik reagiert hat. (weiter)

Trends and strategies for diversity breakthroughs

Diversity Management findet national und international immmer mehr Verbreitung. Die Anwendung des Ansatzes gestaltet sich jedoch sehr unterschiedlich. Dr. Bettina Schmidt, Vorstandsmitglied der International Society for Diversity Management, diskutiert internationale Trends und Strategien im Diversity Management. (weiter)

Zur Problematik des Begriffs "Rasse" in der Gesetzgebung

Der Begriff "Rasse" ist historisch extrem belastet - nicht nur im deutschprachigen Raum. Hendrik Cremer begründet die Empfehlung des Deutschen Instituts für Menschenrechte, den Begriff aus allen nationalen (Grundgesetz, AGG) und internationalen Gesetzestexten zu streichen. (weiter)

Integration und "Affirmative Action"

Affirmative Action kann gesellschaftliche Strukturen verändern. Radostin Kaloianov analysiert, wie durch diese Politik die Verteilung von Gütern und die sozialen Beziehungen zwischen privilegierten und diskriminierten Gruppen verändert werden können. (weiter)

Homosexualität und (kultursensible) Aufklärung

Homosexuellenfeindliche Einstellungen sind  in Migrantenfamilien und unter jugendlichen Migranten keine Seltenheit. Renate Rampf stellt die Ergebnisse einer Studie vor, die die Nowendigkeit einer kultursensiblen Aufklärung unterstreicht. (weiter)

Zwischen Antisemitismus und Islamophobie

Antisemitismus und Islamophobie - die gleichzeitige Auseinandersetzung mit beiden Phänomenen rüttelt fast an einem Tabu, kann aber lehr- und erkenntnisreich sein. Dies gelingt einem neuerschienenen Sammelband, der sich mit Vorurteilen und Projektionen in Europa und Nahost auseinandersetzt. Sabine Schiffer stellt das Buch vor. (weiter)

DOSSIER Politics of Diversity

Deutschland ist eine vielfältige Republik. Diese Vielfalt gilt es zu gestalten, durch die Übersetzung des Diversity-Ansatzes in eine "Politik der Vielfalt" für die gesamte Gesellschaft. Das Dossier stellt Konzepte für Diversitätspolitiken in Kom- munen und zivilgesellschaftli- chen Organisationen vor und diskutiert Chancen und Probleme. (weiter)

Rassistische Diskriminierung in Deutschland

Rassistische Diskriminie- rungen in Deutschland sind keine Einzelfälle. Das AntiDiskriminierungsBüro in Köln berät und hilft Opfern von Diskriminierungen. Banu Bambal stellt die statistische Auswertung der an das Büro herangetragenen Fälle vor. Die ist zwar nicht repräsentativ, vermittelt aber einen Eindruck von Ausmaß und Wirkungsweise von Diskriminierungen. (weiter)

Age Diversity in Organisationen

Lange Zeit galten ältere Menschen in Organisationen noch als betriebliche Manövriermasse im Rahmen von Personalabbau- und Umstrukturierungsmaß- nahmen. Heute beginnen Unternehmen damit, das Altern der MitarbeiterInnen in ihrer Personalpolitik zu berücksichtigen. Konzepte wie Age Management oder Age Diversity belegen diesen Einstellungswandel. Eine Einführung von Mirko Sporket. (weiter)

Neue Konzepte, alte Widersprüche

Die konsequente interkulturelle Öffnung aller Institutionen beinhaltet mehr als nur das Verbot der Diskriminie- rung von Minderheiten. Sie bedeutet auch die Abkehr von der Dominanzkultur. Christian Horn über den mühsamen Weg zu einer Politik der Vielfalt. (weiter)

Einschreiben - Weiterschreiben

Wie lässt sich ein postkoloniales Deutschland denken? Und wie wird in einem postkolonialen Deutschland gedacht? Aischa Ahmed bespricht den Sammelband "re/visionen. Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland". (weiter)

Kampagne: Ganz Europa ohne Diskriminierung!

Die EU-Kommission - unterstützt vom Europa- parlament - versprach eine neue Antidiskriminierungs- richlinie für ganz Europa - so stark wie das deutsche AGG. Doch das Vorhaben ist in Gefahr, denn ausgerechnet die Bundesregierung blockiert. Die Kampagne ruft zum Unterzeichnen einer Petition auf. Machen Sie mit hier

Konflikte und Synergien in multikulturellen Teams

Multikulturelle Teams können bessere Arbeits- ergebnisse erzielen als eher homogen zusammengesetzte, wenn sie professionell gemanagt werden. Das Buch von Petra Köppel liefert wertvolle Anregungen für einen effektiven und produktiven Einsatz multikultureller Teams in der Arbeitswelt. (weiter)